Webcafé — Folge 13
Unsere Tools
In der heutigen Folgen sprechen wir darüber, welche Tools wir für unsere tägliche Arbeit nutzen. Angefangen beim eigentlichen Arbeitsgerät über Team-Kommunikation, Projekt-Management bis hin zum Editor.
Worum geht es?
In der heutigen Folgen sprechen wir darüber, welche Tools wir für unsere tägliche Arbeit nutzen.
Angefangen beim eigentlichen Arbeitsgerät über Team-Kommunikation, Projekt-Management bis hin zum Editor.
Gewohnt transparent und so neutral wie möglich sprechen wir auch über Kosten und Nutzen.
Das Gespräch, Wort für Wort
Kapitel
8.827 Wörter in 14 Abschnitten. Jede Zeitmarke springt an die passende Stelle im Audio. Automatisch transkribiert und maschinell nachkorrigiert — im Zweifel gilt das Gesprochene.
Einleitung
0:00–3:12
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von unserem Webcafé.
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Und heute sitzen wir gegenüber, wie immer, der Kay. Überraschung, Überraschung. Ja, ich bin auch da. Und hallo, liebe zuhörenden Menschen da draußen. Und hallo Felix. Hi. Wir haben uns eine schöne Folge heute rausgesucht, in der wir über die Tools sprechen wollen. Also Tools und Software, die wir in unserem Alltag einsetzen. Das sind einerseits die Sachen, die wir zum Programmieren nutzen. Aber ich denke, wir gehen auch auf das eine oder andere ein, was mit Programmieren noch nicht so viel zu tun hat. Und dann machen wir sicher nochmal jetzt technisch kompliziertere Folgen demnächst, wo wir nochmal über das konkrete Coding sprechen.
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Ja, genau. Nimmst ein Thema auf, was ich ja in letzter Zeit mehrfach angesprochen habe, dass wir jetzt viele Themen hatten, die nicht so Hardcore-Programmierung waren. Und ich denke, da ist es wieder an der Zeit, dass wir mal wieder einen mit reinnehmen müssen, wo wir dann meiner Meinung nach zum Beispiel über Design-Patterns sprechen. Das gucken wir dann. Bevor wir hier durchstarten, müssen wir natürlich erstmal gucken, was wir für Tees oder Heißgetränke dabei haben. Ich habe ein richtig feines Getränk, aber starte du mal durch. Oder teaserst du mich jetzt? Also ich habe hier einen magenfreundlichen Mandarinen-Tee, schon auch so lose und sowas.
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Aber ich habe jetzt ehrlich gesagt verpasst, auf die Verpackung zu schauen. Ich glaube aber, ich habe ihn auch schon mal vorgestellt hier. Also ein leckerer Früchtetee habe ich. Die erste Wiederholung. Jetzt habe ich ihn gerade hier auf der Matte verschüttet. Ich raste aus. Oh Gott, oh Gott, das stinkt jetzt noch wochenlang. Brauchst du noch einen Moment? Nee, mach mal weiter. Ich mache mich schnell aus dem Off. Hörst du mich denn, dass ich dir von meinem Tee erzählen kann? Ich höre dir zu, ja. Ja, wunderbar. Pass auf, ich habe einen Tee, über den Wikipedia sagt, er wird traditionell mit dem feinen, duftig-bitteren Öl der Bergamotte-Frucht leicht aromatisiert.
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Hast du eine Idee, was das sein könnte? Bergamotte-Frucht? Mhm. Keine Ahnung. Das ist, wenn ich nicht ganz falsch liege, der erste aromatisierte Schwarztee. Und deswegen hat er mich für heute auch so interessiert. Und wir haben hier einen Earl Grey. Das sagt ihr bestimmt von der Begrifflichkeit was, ne? Das ist ein Wort, das du schon mal verwendet hast. Ja, genau. Trinke ich eigentlich relativ wenig und fand ich immer so ein bisschen angestaubt. Aber heute schmeckt er mir extrem gut. Und der hat halt diesen, ja, duftig-bitter trifft es vielleicht ganz gut, so ein bisschen süßlich-fruchtig vom Geschmack her.
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Und das Einzige, was mich jetzt so ein bisschen runtergebracht hat, war, dass bei Wikipedia dann steht, dass handelsübliche Earl Grey meist künstlich aromatisiert wird.
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Jetzt bin ich natürlich heiß drauf, mal einen echten zu trinken, wo dann wirklich Bergamotte, Bergamotte, ich weiß gar nicht, wie man es ausspricht, noch drin ist.
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Ich stelle mir vor, wie bei dir zu Hause Reihen um Reihen verstaubter Tee-Kartons herumstehen, wo du wie Oli Wander im ersten Harry Potter so durchwanderst mit dem Finger und sagst,
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Leute, ist es, nein, da ist es nicht, na, hier, einen Earl Grey. Ja, pass auf, das ist hier ein einzelner Beutel gewesen, den ich aus dem Hotel mitgenommen habe, weil ich ihn einfach irgendwann mal probieren wollte.
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Und jetzt heute dachte ich, das passt. Also ganz untypisch hier heute mal ein Beutel-Tee. Okay. Kay, du hast die Ehre, das erste Tool vorzustellen, was wir nutzen. Ja, ich würde vielleicht voranstellen, warum reden wir denn überhaupt darüber? Also ich meine, Tools, jeder hat ja irgendwas installiert und jeder, wenn er eine Aufgabe hat, dann bekommt er sie bestimmt gelöst.
Software als Helfer
3:12–7:06
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Aber warum machen wir uns jetzt die Mühe und reden darüber? Ich denke, unser Podcast ist ja auch ein Stück weit dafür gedacht, anderen Leuten so den Einstieg zu erleichtern, einen Einblick in unseren Alltag zu geben und unsere Erfahrungen weiterzugeben. Und ich denke, in der Tradition passt das ganz gut rein, dass wir mal erzählen, was wir so nutzen. Und vielleicht kann der eine oder andere da was mit anfangen und sich ein Tool, was wir benutzen, auch mal angucken. Und vielleicht hilft das weiter. Genau, das ist natürlich das eine, also so Stichwort Bingo. Aber was ich auch immer wieder merke, wenn ich so im Peer-Programming mit den Kollegen bin oder so,
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dass anscheinend Leute die falsche Auffassung von Tools haben, sage ich das jetzt mal so pauschal. Ich verstehe nämlich Tools und da fällt jetzt mal alles drunter, was wir heute so erwähnen, als eine Verlängerung der eigenen Persönlichkeit in die digitale Welt hinein. Das klingt jetzt sehr metaphorisch, aber das heißt für mich vor allem, es soll meine Produktivität fördern und steigern, statt mir irgendwie im Weg zu stehen. Das hört sich ja fast so an, als würde man sich über seine Tools definieren. Und da muss ich mal das MacBook reinschmeißen, wo sich ja die Geister scheiden. So, ein bisschen. Aber worauf es mir hauptsächlich geht, ist, dass ich einen Anspruch
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4:44
oder dass ich eine Aufgabe geschafft bekommen möchte, egal welcher Art, muss auch jetzt gar nichts mit Programmieren zu tun haben, und das so reibungsfrei und so effizient wie möglich. Also, ich denke, und das soll dann möglichst ohne Umwege auch digital übertragen werden. Und das bedeutet vor allem, und das ist, glaube ich, jetzt so die Kernnachricht, die ich heute vermitteln möchte, dass ich mir meine Tools dabei unterstützen. Und entweder, wenn sie das nicht tun, dann konfiguriere ich die so lange und bastel so lange an denen herum, bis sie genau das tun, was ich will, oder ich benutze andere Tools.
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Und ich bekomme immer leichte Gänsehaut, wenn ich bei Kollegen über die Schulter schaue und dann sehe, wie die sehr umständlich irgendwelche Dinge machen, die ich mit zwei Shortcuts innerhalb von einer Sekunde erledigt hätte. Und dann denke ich mir immer, A, entweder benutze doch die Tools, wie sie da sind. Also, das heißt erstens, informiere dich darüber, wie sie können, was sie können und benutze die in vollem Umfang. Oder benutze andere Tools. Aber mach dich nicht zum Untertanen der Tools, die du benutzt. Also, du sagst, das Tooling muss wie so ein Maßanzug eigentlich sitzen und genau auf einen persönlich auch passen,
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was gleichzeitig auch heißt, die Tools, die der eine verwendet, passt für den oder die andere nicht unbedingt. Genau, das heißt vor allem auch, und so mache ich das immer, wenn ich ein neues Tool öffne. Bevor ich es verwende, mache ich als erstes die Einstellungen auf und gucke, was kann ich hier konfigurieren, was kann ich anpassen, wie passt das zu meinem Workflow und so weiter. Das ist ja schon mal interessant, weil wir da grundverschieden sind, würde ich mal sagen. Ich versuche nämlich immer, alle Tools so standardmäßig wie möglich zu verwenden und versuche möglichst wenig umzukonfigurieren,
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6:24
weil ich dann denke, erstens ist das genau die Variante, die vom Entwickler jeden Tag durchgetestet wird. Und ich kann an jedem Rechner mit diesem Tool arbeiten. Also, wenn ich jetzt den Rechner wechsle oder irgendwo anders bin und mir jetzt andere Shortcuts zum Beispiel gelegt habe, dann müsste ich mich ja jedes Mal wieder umgewöhnen. Und so kann ich an jeden Rechner drangehen und kann überall meine Tools so verwenden, weil ich die eben in der Standardeinstellung verwende. Genau, das stimmt natürlich grundsätzlich. Das versuche ich an sich auch. Ich meine jetzt nicht, dass ich das auf Teufel komm raus verbiege,
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6:56
sondern hauptsächlich, dass ich mir erstmal einen Überblick darüber verschaffe, was geht denn überhaupt, insbesondere so Shortcuts, Aktionen, die ich immer wieder mache, das so ein bisschen anpassen. Du hast gerade schon den Mac angesprochen und wir benutzen ja durchweg MacBooks in der Firma
Macs als Arbeitsrechner
7:06–14:17
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und haben das auch vor einigen Jahren umgestellt. Davor hatten wir so Hackintosh-Sachen, glaube ich. Ich weiß gar nicht, ob man das offiziell sagen darf, aber wir sind ja hier unter uns. Was hat uns denn dazu entschieden oder zu der Entscheidung gebracht, diese doch recht kostspielige Umstellung zu machen, Felix? Ja, genau. Vorher hatten wir so einen Mix aus Hackintosh. Also das sind dann normale Desktop-PCs, wo man versucht, Mac drauf zu installieren. Da kann ich jetzt jedem zu raten, ich weiß gar nicht, ob das heute noch so funktioniert mit der Apple Silicon-Umstellung, aber früher ging das jedenfalls ganz gut.
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Da kann ich jedem zu raten, der so ein bisschen basteln will und mal fummeln will und versuchen will, sich einen günstigen Mac aufzusetzen. Aber ich kann jedem nur herzlichst davon abraten, das im produktiven Business-Einsatz zu nutzen, weil es dann doch wieder an vielen Ecken und Enden hakt und genau immer an Stellen, an denen man es genau nicht braucht und an denen man es nicht erwartet. Also lasst da besser die Finger von, kauft lieber ein günstiges, vielleicht gebrauchtes MacBook oder was auch immer für Macs es so da draußen gibt. Das wird auf jeden Fall besser funktionieren. Und ja, Windows haben wir parallel benutzt und ich habe auch immer gesagt,
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8:22
mit Windows konnte ich super arbeiten und das funktioniert gut. Aber ich muss jetzt in der Rückschau wirklich sagen, seitdem wir Macs benutzen, haben wir einfach keine Computerprobleme mehr in der Firma. Also das fängt an bei, dass wir noch nie ein Virus hatten, seitdem wir irgendwie Macs benutzen. Also Virus, Malware, da gibt es die schönsten Dinge. Und seitdem wir Macs benutzen, habe ich das nie wieder gehört. Und wir haben auch nie, seitdem wir Macs benutzen, irgendeinen Ausfall gehabt. Also ich habe noch keinen Mitarbeiter, keine Mitarbeiterin gehabt, der gesagt hat, mein Rechner ist kaputt gegangen oder mein Rechner fährt nicht mehr hoch oder mein Rechner ist langsam oder irgendwas in der Richtung.
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Seitdem wir Macbooks durchgehend einsetzen, funktioniert es einfach. Und das finde ich einfach so genial. Und dazu kommt einfach natürlich, dass man für das viele Geld, was man einschmeißt, auch ein geniales Gesamtpaket bekommt. Also von der Haptik von so Macbook, von der Verarbeitung bis zum Super-Display-Geschwindigkeit,
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9:22
das ist schon alles ganz ordentlich. Aber ich will jetzt hier nicht in Apple-Fanboy-Talk abdriften. Vielleicht noch einen negativen Punkt, dass die Webcams, die Bild in dem Macbook drin sind, die sind ja nicht so wahnsinnig gut. Nein, aber insgesamt, denke ich, kann man den Mac schon super produktiv einsetzen. Und es gibt auch einfach super tolle Software für den Mac, wenn man in der Programmierung unterwegs ist. Also die beiden Dinge, die für uns ja ganz entscheidend sind, ist A, es ist ein mobiles Gerät. Jetzt unabhängig, ob es ein Macbook ist. Aber vorher hatten wir diese Stand-PCs. Und das ist natürlich mit der Verteilung von Büro und Homeoffice, die wir haben,
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9:59
gar nicht anders möglich, dass wir also dasselbe Gerät im Büro haben, zusammenklappen, mit nach Hause nehmen. Also das ist ja erstmal ein Argument pro Notebooks oder mobile Geräte jedwider Art. Muss jetzt noch kein Mac sein. Aber das ist schon mal ein Riesenvorteil, einfach überall dasselbe Gerät zu haben. Auch unterwegs, wenn wir in der Bahn auf Geschäftsreihe sind, holst du das Gerät raus, kannst eben was machen. Und was dann konkret aus unserer Sicht noch für Mac spricht, neben den ganzen Usability-Vorteilen, die du eben gesagt hast, ist, dass es auch sehr entwicklerfreundlich ist. Und das liegt ja allen voran am Betriebssystem, das ja auf Unix basiert, genauso wie Linux.
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10:39
Und durch diese Gemeinsamkeit hat man alleine schon den Vorteil, dass man bei sich lokal alleine schon mit den ganzen Tools, mit den ganzen Paketen, mit den ganzen Workflows sehr nah an zum Beispiel einem Server ist, auf dem das nachher auch deployed wird. Oder sehr nah an so einer GitLab-Pipeline, wo man auch viel mit Shell-Kommandos machen kann und Command-Line-Programmen und solche Sachen. Und die lassen sich auf Mac meistens ziemlich oder fast genauso einsetzen, wie auch tatsächlich auf Linux. Ich weiß, dass Windows da jetzt auch immer mehr hinkommt mit diesen virtuellen Umgebungen und sowas.
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11:15
Aber bei Mac schon die ganze Zeit quasi built in. Und noch als kleinen Schmanker, wenn ich das noch ergänzen kann, bevor ich dich zu Wort kommen lasse, dass dadurch, dass Mac eben so verbreitet ist in der Entwicklerlandschaft, alle Tools für Mac entwickelt werden. Also jedes beliebige Programm, was es für Windows gibt, gibt es auch für Mac. Und viele, insbesondere so kleine Helper, die man mal benutzen möchte oder sowas, vielleicht exklusiv für Mac. Also Thema Browser sprechen wir gleich auch noch. Da benutze ich den Arc-Browser. Den gab es jetzt jüngst erst für Windows, vorher die ganze Zeit, primär auf Mac entwickelt.
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11:52
Ach guck mal, das wusste ich zum Beispiel auch noch nicht. Was ich am Mac sehr schätze, sind die Standardprogramme, die der Mac mitbringt. Also das fängt halt an bei Apple Mail, über die Notizen, bis hin zu den Office-Geschichten wie Numbers und Pages und so weiter. Ich glaube, da würden viele nicht mitgehen und sagen, da benutze ich lieber die Office Suite dann insgesamt, weil das dann auch mit der Zusammenarbeit mit dem Kunden und so besser funktioniert. Aber ich habe da ja schon eingangs gesagt, ich benutze gerne so Standardgeschichten, die eben auch einfach gut funktionieren, auch wenn sie nicht die umfangreichste Funktionalität mitbringen.
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12:29
Und das mag ich sehr, also mit diesen Tools, die direkt von Apple kommen, zu arbeiten, weil die einfach super soft funktionieren auf dem Mac dann. Genau, die sind vor allem schon vorinstalliert und ich gehe da voll mit. Insbesondere in dem Rahmen, in dem wir auch so Office-Anwendungen verwenden, sind die Mac-Sachen vollkommen ausreichend. Ich kann mir vorstellen, dass es im Vergleich zum wirklichen Office dann für Hardcore-User schon gravierende Unterschiede gibt. Aber für zumindest meinen Alltag funktionieren die perfekt. Aber was da wirklich ein Problem bei uns ist, ist der Kalender. Und da benutze ich jetzt eben auf dem Mac und auf dem iPhone,
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13:04
weil es auch schön synchronisiert, den Apple-Kalender. Und da muss man wirklich sagen, dass die Integration, die zwar schon besser geworden ist, aber doch ein bisschen hakelig ist mit diesen ganzen Einladungsgeschichten und Meetings und Zusagen und Absagen. So richtig sauber funktioniert das nicht. Dazu muss man vielleicht sagen, wir benutzen als Firmenkalender einen Google-Kalender. Dann habe ich privat den Apple-Kalender ganz normal eingerichtet, also wo ich meine Termine einstelle. Und mit den Kunden haben wir dann oft diese Microsoft-Landschaft, mit der wir dann auch nochmal Termine und herschicken.
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13:37
Und alles zusammen kann ich jetzt zumindest nicht sagen, dass sich da so wahnsinnig rund anfühlt. Ja, da stimme ich dir zu. Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass da eben viel Funktionalität obendrauf kommt von jedem Anbieter, die jetzt vielleicht nicht Kalenderprotokoll-inherent sind, wie diese ganzen Absprachengeschichte. Und ich wette, wenn wir bei den Kalendern auch voll die Google-Kalender-Sachen benutzen würden, dann wird es auch sehr viel geschmeidiger. Aber immer beim Übertrag von dem einen ins andere Tool, da geht dann ein bisschen was verloren. Da stimme ich dir zu. Ja, genau. Habe ich auch das Gefühl.
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14:07
Und ich habe zum Beispiel alle Feiertage doppelt drin und sowas. Kriege ich auch schlecht raus. Das sind so ein bisschen die Nachteile, dann, wenn man unterschiedliche Systeme gleichzeitig verwendet. So ist es. Ich habe mir ein paar Punkte aufgeschrieben. Soll ich da einfach was rauspicken? Oder hast du eine mentale Reihenfolge? Nee, überhaupt nicht. Lege ich mal los. Habe mich einfach so überlegt oder auch einfach geguckt, was habe ich denn gerade so offen? Und als allererstes haben wir da Slack. Das ist das Erste, was ich morgens starte und das Letzte, was dann abends zugeht. Slack selber ist, ich weiß nicht, ob man das groß erklären muss,
Slack / Zoom - Kommunikation
14:17–17:14
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14:40
aber so ein Chat-Tool für Firmen. Das haben wir auch gar nicht von Anfang an verwendet. Ich kann mich an so eine Telegram-Zeit erinnern. Ich denke mit Freude dran zurück, weil das wirklich klasse war. Also Telegram finde ich immer noch eine der besten Desktop-Apps und finde ich auf dem Handy. Funktioniert auch mega gut und es war immer super schnell und hat super gut funktioniert. Aber das Riesenproblem an Telegram ist natürlich, dass man so privat und beruflich sehr vermischt. Und man merkt an manchen Sachen schon, dass Slack eben dafür da ist, auch Business-Kommunikation zu machen. Da kann Telegram dann nicht so mithalten und die Trennung ist dann schon richtig und wichtig.
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15:15
Genau, also wir benutzen das so für 1-zu-1-Kommunikation, mal eben Chat-Nachrichten austauschen mit Kollegen, irgendwelche kurzen Absprachen. Wir haben auch ein paar Gruppen-Chats, wo wir Themen- oder projektspezifische Kommunikation haben. Und wir benutzen auch sehr intensiv für Code-Reviews und so weiter einfach diese, jetzt heißt es Huddle-Funktion, und mit dem ganz großen Feature, und ich verstehe nicht, warum viele andere das nicht haben, dass man einfach auf dem Bildschirm herummalen kann. Funktioniert nicht zweifellos, also funktioniert nicht, wenn irgendeine App im Fullscreen ist, aber wenn wir mal Meetings im Teams haben, ich vermisse das so sehr.
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15:52
Das funktioniert wirklich klasse. Und dazu muss man aber sagen, wir benutzen bei Slack tatsächlich die Gratis-Version, also die unbezahlte Version, die den Nachteil hat, dass man nur über eine bestimmte Zeit zurück die Nachrichten verfolgen kann. Wir nehmen das ein bisschen als Ansporn, die Sachen nicht im Slack zu speichern, nachzulesen, sondern eben dann in ein vernünftigeres Tool zu übertragen. Aber das ist natürlich trotzdem schon ein bisschen nervig. Und wir können nur diese Huddles, das sind diese Videokonferenzen, können wir immer nur mit zwei Personen machen und nicht mit mehr Personen.
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16:22
Das wäre schon auch sehr praktisch, wenn wir da mehr Leute einladen könnten in der bezahlten Variante. Wir haben da jetzt so einen Zoom-Raum für, in dem wir uns mit mehr Leuten treffen. Da zahlen wir 149 Euro im Jahr für, während Slack eben in der bezahlten Variante, ich habe das eben nochmal nachgeguckt, 6,75 Euro pro Nutzer und Monat kosten würde. Und das ist uns dafür, dass wir eigentlich nur nutzen würden, dass man mehr Leuten sich mieten kann. Und das eben, ja, hin und wieder kommt es natürlich vor, aber öfter sind diese One-to-One-Huddles. Ja, irgendwie ist es uns das nicht wert im Moment.
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16:57
Also was mir noch persönlich ganz wichtig ist im Umgang mit Slack, ist, dass es eben nicht unser Projektmanagement-Tool ersetzt. Da kommen wir gleich nochmal drauf zurück. Eben weil das so ein Chat ist und sehr vergänglich. Dann klickst du mal irgendwo drauf aus Versehen und dann ist schon wieder so eine ungelesene Notifikation weg. Also es geht dann bei uns im Slack nicht darum, um wirklich konkret aufgabenbezogene, wichtige Fragen oder Informationen nachzuhalten, sondern nur auf dem ganz kurzen Dienstweg zu sagen, hey, hast du Zeit für ein Meeting? Okay, kurz anrufen oder hey, was ist denn mit dieser Sache?
ClickUp - Project Management
17:14–22:33
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17:29
Kann da kurz mal jemand was zu sagen oder sowas? Alle wichtigen Informationen und insbesondere die wichtigen aufgabenbezogenen Informationen, die bilden wir dann eher über unser Projektmanagement-Tool ab. Jetzt hast du Projektmanagement-Tool schon angesprochen. Wollen wir da mal rüberspringen? Gerne. Das ist ja bei uns auch eine Safari gewesen. Ich weiß, also früher hatten wir das eh alles ganz anders. Und inzwischen haben wir uns auf ClickUp eingeschossen, muss man ja sagen. Das ist eben so ein Projektmanagement-Tool, ganz klassisch, wo es verschiedene Projekte mit Unterlisten gibt. Und da kann man dann Tasks anlegen mit Beschreibungen
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18:05
und Bildern und Bildchen und Zeiträumen und Assignees und solche Sachen. Und das nutzen wir tatsächlich sehr intensiv und auch akribisch für unsere Projektplanung. Soll heißen, die aller, allermeisten Aufgaben, die wir haben, entstehen eben durch so eine Task im ClickUp, wo wir dann reinschreiben, was gemacht werden soll. Wir bezeichnen, wer dafür zuständig ist, was es vielleicht für Deadlines gibt, was es da für sonstige Assets gibt. Und vor allem machen wir da auch aktiv das Zeit-Tracking, was einer der Gründe ist, warum wir uns eben für ClickUp entschieden haben. Da gibt es so einen kleinen Startknopf.
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18:43
Dann wird zu einer Aufgabe direkt ein Zeit-Timer gestartet und am Ende des Tages oder in der Mittagspause drücke ich auf Stopf und dann habe ich halt dreieinhalb Stunden darauf abgerechnet oder so. Die meisten Leute vergleichen ClickUp wahrscheinlich mit Jira, obwohl die Funktion von ClickUp schon ein bisschen darüber hinaus geht. Also ClickUp will so eine All-in-One-Lösung sein. Man könnte sagen, dass da auch ein bisschen Confluence mit drin ist, also ein bisschen Dokumentation auch. Und eben so Geschichten wie Zeiterfassung, die man dann über Jira mit externen Tools machen müsste. Und bei ClickUp muss man schon noch dazu sagen,
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19:17
dass das früher auch eine mittelschwere Katastrophe war, als wir damit angefangen haben. Oh ja, oh ja. Da hat vieles nicht so richtig gut funktioniert. Dann sind mal Tasks verschwunden und das war nicht so richtig flüssig und ging nicht so richtig schnell. Ich weiß noch, wenn ich da mal eine Time Reports auswerten wollte, das hat zum Teil eine halbe Minute geladen, bis dann da irgendwie Informationen kamen. Und der Vorteil von ClickUp damals war aber, dass es dann sehr günstig war. Heute ist es tatsächlich gar nicht mehr so. Wir zahlen jetzt für die ClickUp-Business-Variante 12 Euro. Nee, 12 Dollar sind es pro User im Monat.
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19:48
Und Jira fängt tatsächlich in einer vergleichbaren Version bei 6,90 Euro an. Da ist jetzt kein Timetracking drin, das muss man dann zusätzlich buchen. Aber ich sage mal so, grundsätzlich ist Jira da mit der Cloud-Variante auch preislich inzwischen konkurrenzfähig. Trotzdem würde ich nicht mehr wechseln, weil ClickUp eben mehr kann, als es in Jira kann. Und ich finde halt, Jira ist auch ein extremes Biest und kann viel mehr und ist viel komplizierter, als wir das eigentlich bräuchten. Wir benutzen dann beim Kunden tatsächlich in vielen Projekten auch Jira und kommen damit auch zurecht. Das ist alles in Ordnung.
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20:20
Aber für uns ist ClickUp eben dann doch nochmal eine ganze Ecke komfortabler. Tatsächlich auch optisch finde ich zumindest ein bisschen moderner und ansprechender und eben kontaktkompakter, wollte ich sagen. Da fühle ich mich bei Jira regelmäßig überfordert mit den ganzen Knöpfen und Optionen, die man auch alle konfigurieren kann und so weiter. Aber ich finde ClickUp jetzt insbesondere mit diesen vielen Improvements in Sachen Performance, die sie gemacht haben, einfach eine sehr runde Sache. Inzwischen funktioniert es ganz gut, ne? Genau, also da hatte ich jetzt zuletzt keine Beschwerden mehr.
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20:52
Was wir auch immer mehr einsetzen mit großem Erfolg, ist tatsächlich die Endkunden von uns, also nicht die Endkunden, aber die Kunden von uns auch in das ClickUp reinzulassen. Die bekommen dann extra so Gast-Account gibt es da mit Zugriff nur für ihr Projekt. Und da können die ganz genau Sekunde für Sekunde nachverfolgen in jedem einzelnen Detail, wie gerade der Stand ist. Die können da neue Aufgaben reinstellen, sie können irgendwelche Assets hochladen, wenn erforderlich sind. Man kann miteinander kommunizieren und sagen, hey, mal Rückfrage stellen oder sowas. Also statt den Umweg über E-Mails zu gehen,
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21:29
dann eben in der Task konkret die Person benennen und sagen, hey, ich habe mal noch diese und jene Frage und dann bekommt es Antworten. Und die Kunden können einfach jederzeit sehr transparent nachsehen, wie ist der aktuelle Stand, also in welchem Status befindet sich die Aufgabe gerade und wie viel Zeit wurde auch schon drauf getrackt. Also da sind wir 100% transparent, wenn die Kunden das möchten und geben denen direkt Eingriff oder Zugriff auf das Tool, wo wir auch tatsächlich mit arbeiten. Genau, das ist ja auch einer unserer großen Ansätze, dass wir sagen, wir wollen transparent und fair sein.
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22:05
Und dazu gehört eben, dass der Kunde jederzeit einerseits bei mir abfragen kann, wie ist ein Status, was haben wir für Zeiten auf dem Projekt und auf der anderen Seite aber auch einfach direkt reingucken kann, weil das für uns natürlich viel praktischer ist. Dazu muss man aber sagen, dass das nicht für jeden Kunden das Richtige ist. Und ich würde sagen, bei uns ist es so 50-50. Die einen lieben das, da direkt Informationen einzustellen, mit den Entwicklenden direkt zu sprechen und andere gucken da einmal rein und benutzen es nie wieder. Genau. Ich versuche jetzt gerade eine elegante Überleitung zu finden.
1Password - Passwort Manager
22:33–29:13
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22:36
Die Preise hast du schon gesagt, das hatte ich hier noch markiert. Passwortmanager, Felix. Ja, auch ein langer Weg gewesen. Wir benutzen inzwischen OnePassword als Passwortmanager für die ganze Firma mit auch einzelnen Accounts für jeden Nutzer. Das ist auch Teil des Onboardings und haben da sehr viele verschiedene Vaults, also kleine Container, in denen Passwörter oder auch sonstige sicherheitsrelevanten Informationen wie Serverzugangsdaten, Datenbankzugangsdaten, solche Dinge hinterlegt werden und dann bei Bedarf mit den Leuten geteilt werden können. Das ist dann ganz charmant zum Beispiel, wenn bei irgendeiner WordPress-Webseite
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23:23
Wartungsarbeiten anstehen und wir haben da schon einen Account, dann schalten wir diesen Wartungs Vault für den jeweiligen Nutzer frei, wenn er jetzt vielleicht gerade ein neuer Praktikant ist oder sowas und können so sehr easy Passwörter austauschen und dann auch das Ganze wieder auflösen, wenn Personen mal nicht mehr da sind oder sowas, einfach den Vault sperren. Und das ist auf jeden Fall schon deutlich besser, als irgendwelche Passwörter im Slack hin- und herzuschicken oder sowas. Ja, du benutzt ja auch dieses Auto-Ausfüllen für den Browser, glaube ich, von One Password, während ich das nicht so sehr mag.
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23:55
Genau. Also ich benutze das wirklich konsequent für alles. Ich habe alle meine wichtigen Informationen, meine Secrets, habe ich alle in One Password. Mit dem Browser-Plugin gilt das natürlich für alle Browser-Logins. Da habe ich keine Logins im Browser gespeichert, alle in One Password und benutze die so per Autocomplete. Aber das erstreckt sich bei mir zum Beispiel auch. Das ist ein relativ neues Feature, dass ich meine SSH-Keys in One Password drin habe. Also nicht mehr auf der Maschine selber meine SSH-Secrets und so weiter, sondern auch in One Password drin, was zum einen bei der Verwendung immer noch so ein doppelter Sicherheitsaspekt ist,
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24:34
weil die dann Touch-ID wollen oder sowas, bevor sie das benutzen können. Und es aber auch den Umzug zu anderen Geräten total easy macht, weil eben meine Secrets im Password-Manager sind und nicht auf der Maschine. Das musst du mir tatsächlich nochmal zeigen, wie ich das einrichte. Das hätte ich auch gerne, weil das eine der wenigen Sachen sind, die ich bei Mac, da gibt es ja ein super Backup mit den Time Machines, wo man wirklich in Sekundenschnelle einerseits auf ein neues MacBook übertragen kann oder eben aus dem Backup auch wiederherstellen kann. Natürlich sind ja auch die SSH-Keys dabei, aber wenn man jetzt einen Rechner neu aufsetzt,
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25:04
dann habe ich sehr, sehr viel schon in der Cloud und muss nicht viel machen. Aber die SSH-Keys ist so einer der Punkte, die ich dann tatsächlich immer von Rechner zu Rechner noch übertrage. Und wenn das im One Password wäre, das wäre natürlich nochmal ein Tick komfortabler. Hat natürlich auch dann jeder Mitarbeiter seinen privaten Vault, also schon innerhalb der Firma, aber wo seine eigenen Zugänge drin liegen. Und da halte ich auf jeden Fall auch die Leute an den Password-Manager für das zu benutzen, für das sie da sind, nämlich für jeden Zugang ein anderes, so lang wie eben mögliches, random Passwort zu verwenden.
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25:39
Wenn ich irgendjemanden sehe, der da doppelte Passwörter drin hat oder die von Hand da rein tippt, dann gibt es immer eine Schelte, weil ich zumindest da so ein vages Gefühl von Unsicherheit habe, Richtung so Cybersicherheit und sowas. Felix, du bist da total tiefenentspannt, um mal das große Thema Sicherheitskontakt anzureißen. Ich versuche da einen gewissen realistischen Blick drauf zu haben und auch das Risiko so ein bisschen abzuwägen. Und ja, es gibt ja Leute, die ein Wahnsinns-Theater um Security machen. Und ich glaube, dass ich sicher aufgestellt bin, aber eben auch nicht so, dass ich jetzt wirklich bis ins letzte Detail alles...
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26:20
Also ich nehme vielleicht einfach ein Beispiel, wenn man sich das vorstellen kann. Also ich kann auch mal einem Kunden bestimmte Daten per E-Mail schicken, ohne dass das jetzt alles tierisch verschlüsselt sein muss und über ganz gesicherte Wege gehen muss. Und das ist natürlich mit den Kunden dann abgestimmt. Aber ich finde, manchmal muss man auch einfach die Kirche im Dorf lassen. Nun finde ich, ist es ja eine Sache, dass du als Felix ja zum einen verantwortlich für die ganzen Haufen hier bist, aber natürlich auch schon jahrelange Kompetenz in den Bereichen hast und da sicherlich gut abschätzen kannst,
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26:51
wann musst du wie sicher mit welchen Informationen umgehen. Aber so richtig als Firmenpolitik, auch insbesondere für neue Leute und Leute, die da vielleicht nicht so erfahren drin sind und diese Sicherheitserwägung nicht machen können, haben wir gar nicht so richtig irgendeinen Leitfaden, außer halt benutzt den Passwortmanager, oder? Ja, jetzt haben wir natürlich technisch versierte Leute, die, glaube ich, auch so rein über Sicherheit schon eine ganz gute Idee haben. Und da verlassen wir uns ein Stück weit drauf. Also es gibt jetzt kein White Paper bei uns, das sagt, wie man jetzt sein Passwörter zu wählen hat
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27:26
oder diese nervigen Sachen in anderen Firmen, dass man alle zwei Wochen oder alle zwei Monate, ich weiß gar nicht, sein Passwort am Computer ändern muss und so. Das sind so Sachen, die finde ich eher nervig, als dass sie nicht mal was bringen. Wenn ich dann im ersten Monat Blume 1, 2, 3 habe und im nächsten Monat habe ich Blume 1, 2, 3, 4 und im nächsten Monat Blume 1, 2, 3, 5, dann weiß ich nicht, ob das die Sicherheit dann doch so wahnsinnig erhöht. Und da sind wir, glaube ich, mit dem Passwortmanager erst mal schon ganz gut aufgestellt und können da ja zum Beispiel auch regelmäßig die Passwörter verändern.
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27:55
Und das ist ja das Schöne, wenn wir dann zum Beispiel eine Kundenwebsite haben, wo jemand Zugriff drauf hatte, der bei uns ausgeschieden ist, dann können wir das Passwort ändern, ändern das im Passwortmanager. Derjenige hat keinen Zugriff mehr drauf, alle anderen aber schon und können das Passwort weiterhin ganz normal verwenden, ohne dass sie überhaupt mitkriegen, dass es geändert wurde. Und ich denke, das ist schon so der erste Schritt hin zu einer sicheren Unternehmenslandschaft, was Passwörter dann angeht. Dann bin ich beruhigt, wenn du so beruhigt bist. Aber jetzt darf auch nicht der Eindruck entstehen,
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28:22
dass ich da ganz lax umgehe mit irgendwelchen Kundeninformationen, Kundendaten, Passwörtern oder so. Ganz und gar nicht. Also ich denke schon sehr gut drüber nach, wie ich solche Informationen noch verteile und wo ich solche Sachen speichere. Aber ich mache, glaube ich, einfach nicht so bis ins letzte Detail das Theater mit, was andere da vielleicht machen. Kannst du uns noch offenbaren, ob und was wir für One Password bezahlen? Das kann ich. Wir sind da auf einem Legacy-Plan, würde ich das mal bezeichnen. Wir zahlen 3,99 Euro pro Benutzer im Monat. Ich glaube, dass das brutto ist. Das habe ich jetzt aber auf der Website
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28:55
so nicht mehr gefunden. Ich glaube, inzwischen ist das teurer geworden. Das ist ja fantastisch. Trotzdem relativ teuer. Also dafür, dass es in Anführungsstrichen nur ein Passwort-Manager ist, kommen da doch ein paar hundert Euro dann im Jahr zusammen. Wir können ja vielleicht nachher mal im Fazit drüber sprechen, ob und an welchen Tools wir noch Verbesserungen vornehmen können. Ich habe jetzt hier als nächsten Riesenblock auf meiner Liste und das ist wahrscheinlich auch das, wo man hier in dem Podcast als erstes drüber denkt, unseren Code-Editor stehen. Da haben alle drauf gewartet. Und bevor wir da konkret drüber sprechen,
PHPStorm - Code Editor
29:13–39:13
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29:28
was und warum wir das benutzen, ist die Frage, tja Felix, warum sollte man so viel über den Code-Editor reden? Ja, das ist natürlich das Programm, in dem die Entwickler und die Entwicklerinnen wahrscheinlich drei Viertel des Tages verbringen. Und das Programm muss einfach funktionieren. Das muss einfach laufen. Und du hast wahrscheinlich den gleichen Werdegang wie ich gemacht und hast in deiner Programmiererkarriere schon, ich sage jetzt mal, über zehn Tools ausprobiert zum Programmieren. Also so ist es bei mir zumindest. Ich weiß gar nicht, ob man mit zehn hinkommt. Das ist ganz früh angefangen,
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30:05
mit Dreamweaver habe ich die ersten Websites gemacht. Und ich kriege nicht mehr alles aufeinander, aber ich habe zum Teil NetBeans benutzt. Ich habe Eclipse benutzt. Ich habe Notepad++ genutzt. Ich habe Sublime Text benutzt. Visual Studio Code. Und wie gesagt, die Hälfte habe ich wahrscheinlich vergessen. Und am Ende sind wir jetzt angekommen für die allermeisten Sachen bei PHP Storm oder PHP Storm und sind damit auch ziemlich happy. Genau, das ist vor allem das erste Tool jetzt im Vergleich zu den anderen, wo wir jetzt erstmal nicht so die Abhängigkeit hätten, dass jeder dasselbe benutzt. Weil, also wenn wir als Firma OnePassword verwenden
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und da Dinge teilen müssen, müssen die anderen natürlich auch OnePassword als Passwort Manager verwenden. Genauso wie ClickUp. Wenn wir da unsere Aufgaben reinschreiben, dann kann nicht jemand anders für sich entscheiden, dass Jira das bessere Tool ist, sondern dann muss der auch ClickUp verwenden, mehr oder weniger. Aber insbesondere beim Code Editor, den der, die Person ja ganz alleine benutzt, kann ja eigentlich jeder verwenden, was er möchte, oder? Ja, das möchte man so ein bisschen meinen. Aber es ist schon immer so, dass gerade die Webprojekte, die sind ja oft ein komplexes Setup aus verschiedenen Tools,
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31:17
die man so verwendet. Und wenn man da das gleiche, die gleiche IDE hat, wie jemand anderes, dann kann man eben auch genau das gleiche Setup aufsetzen, wie jemand anderes das schon gemacht hat. Und es funktioniert einfach und muss nicht jetzt zum Beispiel für einen, ich sage jetzt mal eine Linter, obwohl ich jetzt gar nicht weiß, ob Visual Studio Code das zum Beispiel mitbringt, müsste man dann nicht ein Plugin installieren, weil man wüsste, PRPStorm zum Beispiel bringt das direkt mit. Und es ist schon ein Tick komfortabler, wenn alle das gleiche benutzen. Aber grundsätzlich hast du natürlich recht.
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Im Prinzip kann jeder das wählen, was für ihn am besten passt. Genau, das würde ich nämlich auch sagen. Das Ergebnis ist das, was zählt. Und da ist der Weg dahin erstmal egal. Und wenn jetzt jemand Neues kommt und sagt, boah, ich bin super der Crack in Vim oder sowas und leistet da innerhalb von einer Sekunde dieselbe Arbeit wie jemand anders, der sich gut in seinem Editor auskennt, dann ist es mal wirklich total egal. Und diese ganzen Tools, die man so einsetzt, du hast gerade gesagt, Linting oder sowas oder auch alleine schon Browser-Konfiguration, äh, nicht Browser, Editor-Konfiguration meine ich natürlich,
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32:19
die kann man mit so Standards auch quer über alle möglichen IDEs hin verwalten. Was wir natürlich häufig haben, ist Leute, die noch unerfahren sind, Praktikanten, Auszubildende. Bei denen ist es natürlich gut, wenn man denen auch effizienten Umgang mit Tools zeigen möchte, dass man da wirklich auch Tools benutzt, die ich jetzt zum Beispiel tagtäglich benutze. Und da kommt eben wieder das rein, was ich anfangs gesagt habe. Wenn ich dann sehe, wie mühsam zum Beispiel ein Kollege eine Datei sucht, wenn ich ihm sage, ey, öffne mal die User-Klasse oder sowas und ich dann sehe, wie er drei Minuten dadurch den Seitenbaum scrollt,
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bis er die gefunden hat, irgendwo fünf Verzeichnisse tief, dann kann ich ihm eben sagen, ey, guck mal, du benutzt denselben Editor wie ich, nutz mal diese Tastenkombination, mach das und das und dann hast du die Datei in drei Sekunden gefunden. Oder wenn ich sehe, dass jemand umständlich per FTP zum Beispiel sich auf einem Server verbindet, um da eine Datei zu editieren, dann kann ich ihm sagen, guck mal hier, per P-Storm hat so ein FTP-Dingen schon drin mit automatischer Synchronisation und sowas. Dann kannst du mit einem Remote-FTP arbeiten, wie als wenn das lokal wäre. Einfach das Tool funktioniert,
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es macht genau die Aufgabe, die man möchte. Und ich persönlich und wir als Firma kennen uns schon damit aus. Und das ist eben der große Grund, warum wir per P-Storm verwenden. Zum einen, um dieses teaminterne Wissen zu teilen und Shortcuts und Workflows, aber zum anderen auch, einfach weil es schon sehr viel mitbringt. FTP, habe ich gerade gesagt, Git-Verwaltung mit Merge-Request-Stellen und solche Sachen kann es. Datenbank-Zugreif hat es integriert. Also wirklich für die End-Entwickler, die am Tag so eine Aufgabe bekommen und die abarbeiten, soll das Ziel sein, dass P-A-P-Storm alle Aufgaben abdeckt,
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die sie so am Tag haben. Ja, das Interessante am P-A-P-Storm ist ja, dass das einfach schon irre viel mitbringt. Und ich habe jetzt gerade mal reingeguckt. Ich habe nicht ein einziges Plugin bei P-A-P-Storm installiert. Das ist bei dir wahrscheinlich ein bisschen anders. Aber ich komme wirklich in meiner täglichen Arbeit komplett ohne Plugins aus. Es gibt so schöne Sachen wie Laravel Ideal für Laravel-Entwicklung und ein paar andere nette Sachen. Früher hatte ich so einen End-File-Support noch drauf. Aber eigentlich kann man das Ding schon richtig gut verwenden, ohne dass man irgendwas installiert.
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Genau. Ich habe schon ein paar mehr Plugins, aber die sind alle auch nur für irgendwelche Tools, die ich mal ausprobieren wollte, für irgendwelche super Edge-Cases in Server-Konfigurationen, mit denen die anderen Entwickler eigentlich nie was zu tun haben. die Basis-Aufgaben, die wir so tagtäglich erarbeiten, die können mit P-A-P-Storm einfach frei Haus gemacht werden. Und zwar, also JavaScript genauso kompetent wie mit P-A-P-Storm. Da gibt es Autocomplete, Out-of-the-Box, da gibt es die ganzen Code-Navigationen, Go-to-Definition, Go-to-Usage und solche Sachen. Das sind natürlich alles Sachen,
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um damit richtig effizient zu sein, muss man als Entwickler sich auch aktiv damit beschäftigen. Und das ist jetzt wieder im Zirkelschluss das, was ich am Anfang gesagt habe. Dafür muss einem, glaube ich, erstmal bewusst sein, wie kompliziert gerade die Workflows sind, die man hat, wie zum Beispiel jetzt mit so einem separaten FTP-Tool oder sowas. Und dann ein bisschen Eigeninitiative mitbringen, wäre meine Hoffnung, da eine Lösung für zu suchen. Und wenn man dann eben P-A-P-Storm benutzt, als einfach nur ein Editor, wie es auch Sublime Text sein könnte, dann lohnt sich natürlich nicht die Münze,
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die man da monatlich für einwerfen muss. Aber wenn man eben schon eine Münze einwirft andersherum und das Tool benutzt, dann doch bitte auch für 100 Prozent der Aufgaben, für die es geschaffen wurde. Zum Beispiel noch ein anderes Ding, was ich gerne habe, ist diese Run-Konfiguration, wo man irgendwelche Development-Server mit starten kann und sowas. Zwei Tasten, dann läuft bei mir alles, wo ich bei anderen sehe, wie sehr extern, ich gucke dich an Felix und Terminal aufmachen, NPM, Start. Ich liebe es einfach. Ich mache auch die ganzen Git-Befehle ja noch über das Terminal und ich weiß, dass das total antiquiert ist
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36:28
und wahrscheinlich auch langsamer. Aber irgendwie, das ist so in der in der Master-Memory drin. Ich finde es ja nicht schlimm, wenn jemand das benutzt im Wissen um Alternative und dann seine Prioritäten hat. Ich finde es nur immer schade, wenn das jemand macht, weil er nicht weiß, wie es anders geht und was es für Alternativen gäbe. Ganz neues, tolles Terminal bei PHPStorm. In dessen Genuss du wahrscheinlich gar nicht so kommst, weil du gar nicht so viel am Terminal machst. Aber für jemanden, der das viel benutzt, ist das klasse, dass man da direkt die Branches direkt drin sieht und so. das musste man früher
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37:00
aufwendig über eine Konflikt dann machen und jetzt ist das out of the box und sieht richtig schick aus. Ich habe im Vorhinein zu dem Podcast versucht so ein bisschen herauszufinden, was die Unterschiede heutzutage zwischen PHPStorm und Visual Studio Code sind. Das ist ja nicht mehr so einfach. Wir benutzen PHPStorm ja jetzt seit einigen Jahren und haben uns da einfach sehr dran gewöhnt und es funktioniert so gut, dass wir keinen Grund hätten zurückzuwechseln. Aber ich glaube, inzwischen hat Visual Studio Code auch wieder einige Argumente für sich gesammelt. Ich sage jetzt übrigens immer Visual Studio Code
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37:30
als Stellvertreter, weil das glaube ich so definitiv die, ja, also das sind die beiden großen Editoren, die man so verwendet. Und für mich geht eigentlich kein Weg dran vorbei, als dass man die Editor mal ausprobiert. Da gibt es auch eine Testversion zum Beispiel vom PHPStorm. Einfach mal ausprobiert, wie das für einen so funktioniert und dann kann man das glaube ich gar nicht an einer einzelnen Sache festmachen, welcher Editor besser ist, aber so dieses Gefühl, wie man mit dem Editor arbeitet, wie produktiv man ist, das ist einfach ganz besonders. Und bei PHPStorm war das, als wir angefangen haben,
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38:00
definitiv so, dass der ein viel, viel besseres Codeverständnis hatte und viel bessere Refactorings anbieten konnte, viel mehr Informationen sammeln konnte zu den Sachen, die man so gebaut hat, viel mehr Skripte untereinander verknüpfen. Das war ein Riesenunterschied Tu hast eben schon FTP unter anderem gesagt, arbeite ich gar nicht so viel mit, aber ich mache zum Beispiel oft diese Datenbankanbindung, dass ich direkt die Datenbanken in PHPStorm drin habe, auch Remote oder eine SQLite Datenbank direkt damit öffnen kann. Dann diese eingebaute Postman, den finde ich klasse, dass man Requests abschicken kann
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und damit Tests machen kann. Und ja, insgesamt fühlt sich das einfach rund und flüssig an. Und da kann ich jetzt über Visual Studio Code aus meiner Erfahrung gar nicht mehr so viel sagen, was die letzten zwei, drei Jahre angeht, weil ich da nur PHPStorm verwendet habe. Davor habe ich tatsächlich auch Visual Studio Code verwendet. Aber ich kann nur sagen, für mich gibt es einfach keinen Grund zurückzuwechseln, weil es so genial funktioniert. Davorartig. Damit ist vollumfänglich geklärt, warum PHPStorm der beste Editor der Welt ist, oder? Jetzt kriegen wir wahrscheinlich Zuschriften. Das wäre mal was.
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39:05
Ich habe noch zwei Sachen auf meiner Liste stehen. Ja, wie lange sind wir denn schon dran? Oh, über 40 Minuten. Ja, dann lass uns noch zwei, drei Sachen durchgehen. Das eine, was ich hier der Vollständigkeit nochmal erwähnen möchte, ist Sentry als Performance und Error Logging. Haben wir, glaube ich, schon in der vorherigen Folge besprochen. Deswegen nur nochmal hier der Vollständigkeit halber. Auch, weil wir da, glaube ich, eine Münze für einwerfen. Und das Tool, was jetzt ganz neu dazu ist und auch selbst gebaut, ist ein Tool, das ich tatsächlich selber gebaut habe mit dem schmissigen Titel Gizpulli.
GITS Pulli - Merge Requests
39:13–41:04
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39:39
Bisschen dem Problem geschuldet, dass wir durch verschiedene Kunden verschiedene GitLab-Instanzen schon haben, wo sich dann Merch-Requests sammeln und solche Sachen. Ich habe das immer ein bisschen sperrig fand, da drin herumzuschauen. Und ich habe mir eben ein Tool geschrieben selber und es auch ein bisschen in der Firma hier verteilt, was Merch-Requests, die an einen gerichtet sind, aus verschiedenen Instanzen zusammenträgt und dann in ein so einer Liste zusammenfasst. Das gleiche mache ich jetzt auch noch mit Aufgaben und sowas. Und das hat sich als sehr, sehr, sehr effizient herausgestellt.
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40:14
Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei so Sachen, die man sich irgendwie selber hackt, aber das war wirklich eine sehr gute Investition in der Zeit. Wenn du sagst, aus verschiedenen Instanzen zusammenfüge ich, dann muss man vielleicht sagen, wir benutzen bei den allermeisten Kunden GitLab um, wie nennt man die Programme, als Versionierungstool, ich weiß es nicht. Und das Gitz-Pulli, das sorgt eben dafür, dass aus verschiedenen GitLabs auch Merch-Requests zusammengefasst werden können. Genau, also offizielles GitLab.com und dann haben manche Kunden ja noch eigene, selbst gehostete Instanzen.
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40:45
Darum geht es. Genau, da hat man eine Übersicht über alle Merch-Requests, denen man zugewiesen ist und die man bearbeiten soll. Und wir machen das sehr, sehr intensiv mit diesen Code-Reviews und dann sieht Kay bei sich zum Beispiel, dass er bei Kunde 1 zwei Merch-Requests offen hat und bei Kunde 2 noch einen und das dann recht übersichtlich. Möchtest du noch was zu so Büro-Software sagen, Buchhaltung, wirtschaftliche Aspekte, mit denen ich glücklicherweise nichts zu tun habe? Ja, ich glaube, da gehe ich vielleicht nur ganz schnell drüber. Wir benutzen als Büro-Software, also Buchhaltungssoftware
Lexoffice - Buchhaltung
41:04–41:48
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41:20
LexOffice und haben natürlich ein Steuerberatungsbüro dahinter, das auch die ganze Lohnbuchhaltung und so macht, aber LexOffice benutzen wir eben zum Beispiel zum Rechnungsschreiben, Angebote schreiben und überhaupt, um so ein bisschen die wirtschaftlichen Kennzahlen im Auge zu behalten. Das kann ich auch wärmstens empfehlen, weil das nicht so wahnsinnig teuer ist. Das kostet für uns 22,90 im Monat. Das ist allerdings auch wieder so ein Legacy-Plan. Ich glaube, das kostet ein paar Euro mehr, wenn man das jetzt heutzutage buchen würde. Und als Konto benutzen wir Konto, wird aber tatsächlich mit Q geschrieben,
Qonto - Firmenkonto
41:48–42:54
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41:53
also Q-O-N-T-O, Konto. Und das weiß ich gar nicht, ob ich das jetzt so wärmstens empfehlen kann. Ist letztlich ein digitales Konto, was wir verwenden. Und das funktioniert für uns ziemlich gut. Und was ich daran jetzt im Vergleich zu anderen Konten, die ich vorher benutzt habe, sehr schätze, ist, dass man so ein Dashboard hat, wo man den Cashflow ziemlich gut monitoren kann. Also wirklich sieht, was hat man für Geld ein- und Ausgänge im Monat. Für die Leute, die ja so ein bisschen wirtschaftlich unterwegs sind, die wissen ja, dass die Zahlen, die so ein Buchhaltungssoftware ausspuckt, selten mit dem korrelieren,
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42:28
was man dann tatsächlich an Geld auf dem Konto hat. Und da finde ich diese Konto-Dashboards eben klasse, dass man wirklich sieht, was hat man für Geld ein- und Ausgänge. Und am Ende ist natürlich am spannendsten ist das insgesamt positiv. Und das finde ich da ganz cool. Genau. Kann ich gerade gar nicht, ach doch, genau, 19,90 Euro zahlen wir da im Monat. Haben da nur einen Benutzer, da gibt es ja verschiedene Pläne. Da müsst ihr mal reingucken, wenn ihr da Lust habt, das zu benutzen. Ansonsten benutzen wir kein CRM, also kein Kundenmanagement-Tool. Deswegen kann ich dazu auch nicht so irre viel sagen.
CRM
42:54–43:27
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43:02
Das wäre aber sicherlich eine kleine Lücke bei uns, dass wir über Kunden nochmal mehr Informationen erfassen, weil die Informationen, die wir jetzt im Moment über Kunden haben, die sind dann zumeist irgendwo in meinem Kopf oder vielleicht in einem Click-Up-Dokument. Und da ist es wahrscheinlich schlechter aufgehoben, als wenn man dafür dann tatsächlich mal ein Tool hätte. LexOffice selbst bietet auch einen CRM in abgespeckter Variante an, aber das gefällt mir nicht so wahnsinnig gut. Wenn ich jetzt den Galopp einfach nochmal weiter mache, haben wir noch Photoshop in unserem Portfolio so an Tools
Photoshop - Bildbearbeitung
43:27–44:46
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43:34
und da haben wir diese Fotolizenz, die 9,99 Euro brutto kostet. Die finde ich ganz cool, wenn man da wirklich isoliert nur Photoshop hat und ich weiß gar nicht, ob es heute bessere und andere Tools gibt, um Grafikbearbeitung zu machen. Aber für die Momente, wo wir eben Grafik bearbeiten, finde ich dann Photoshop doch irgendwie ziemlich praktisch und für 10 Euro im Monat gönne ich mir das dann. Da kann man zwei Rechner mit registrieren. Ich weiß gar nicht, Kay, hast du da eine Lizenz aktiviert von? Äh, nö. Ah ja, nix. Dann haben wir wahrscheinlich noch eine frei. Genau, aber das ist das, was wir so an Grafik-Tool
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44:07
verwenden. Das benutzen wir, glaube ich, hauptsächlich für Mock-Ups oder solche visuellen Repräsentationen gar nicht so sehr zur tatsächlichen Bildbearbeitung, oder? Ja, nein. Das war eine Zeit lang so, aber inzwischen gibt es ja doch für gerade so Mock-Up-Sachen doch bessere Sachen als Photoshop. Und ich glaube, Photoshop wurde da in vielen Bereichen auch schon dann abgelöst von Tools, jetzt gerade im Web-Bereich wie Figma, Adobe XD, die, glaube ich, inzwischen eingestellt wurden, gibt es ja nicht mehr so richtig. Aber das sind dann Tools, mit denen wir natürlich eher so Webseitengestaltung machen.
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44:40
Und mit Photoshop mache ich dann wirklich kleinere Grafiken, sowas in der Richtung. Verrückt. Was machen wir noch? Ich würde noch ein letztes Thema aufmachen. Okay. Das war den Browser. Das ist ganz kurz schon angerissen, aber ich denke, wenn wir schon in der Web-Entwicklung unterwegs sind, dann sollten wir doch kurz drauf eingehen. Ich bin ja sehr, sehr klassisch unterwegs, wenn man das so sagen kann. Ich benutze seit Ewigkeiten den Chrome. Mainstream, möchte ich so sagen. Ja. Das ist auch wieder so ein bisschen dem geschuldet, dass ich gerne den Standard verwende, gerne das verwende, was auch der Kunde
Browser
44:46–48:19
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45:11
verwendet. Und viele Kunden von uns benutzen eben Chrome. Alternative dazu eben dann Firefox oder inzwischen ja auch der Edge, der ganz gut funktioniert, seitdem er auf Chromium-Basis ist. Und ja, ich habe gerne einfach einen blanken Chrome mit dem Hintergedanken, dass natürlich Google dahinter steckt. Aber für mich funktioniert es klasse und ich finde, die haben für mich immer noch die besten Entwickler-Tools. Muss ich da jetzt auch so was sagen, ja? Du kannst was anderes sagen. Ich glaube, du hast ja eine ziemliche Reise mit deinem Browser hinter dir. Also für mich so persönlich benutze ich einfach
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45:43
alles mal gerne durch. Da kommen ja ständig irgendwelche neuen Hype-Browser und Konzepte auf den Markt. Was als Entwickler in unserer Arbeit natürlich wichtig ist, ist, dass man die verschiedenen Browser-Engines abdeckt. Die sind zwar zwischen weitestgehend gleich, aber es schadet dann nicht, wenn man eine Webseite gebaut hat, die nochmal in einem Chromium-basierten Browser aufzumachen und Firefox und Safari, einfach um zu schauen, ob man nicht irgendwelche Browser-Spezifika übersehen hat. Also deswegen muss man als Webentwickler mal alles drei installiert haben beim Safari, soweit es geht, und die dann auch mal
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46:15
durchklicken. Das ist, glaube ich, nur eine Sache. Und bei der persönlichen Präferenz in der täglichen Arbeit ist dann wieder so, wie ich sage, know your tools. Da kannst du mit Chrome ja auch ganz gute Sachen machen. Du hast gerade gesagt, die Dev-Tools sind ziemlich nice, aber da ist, glaube ich, inzwischen Firefox und Safari auch nicht so ganz weit hinten dran. Da haben wir jetzt halt, oder vor allem ich schon, evolutionär bedingt, wenn man so etwas zu sagen möchte, immer Dev-Tools in Chromium verwendet. Deswegen kenne ich mich da einfach super gut aus, weiß, wie ich Sachen debuggen kann und nachschauen
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46:48
und sowas. Deswegen ist mir meiner täglichen Arbeit wichtig, dass es ein Chromium-basierter Browser ist mit Dev-Tools. Und jetzt im Moment ist es dieser gehypte Arc-Browser, den ich ganz charmant finde wegen so der einen oder anderen Idee. Aber weiß ich jetzt auch nicht, ob ich den sonderlich empfehlen wollen würde. Der hat so ein paar interessante Kniffe. Ich habe in letzter Zeit übrigens tatsächlich mal wieder Probleme gehabt mit unterschiedlichen Browsern. Früher hatten wir das ja ganz viel, dann hatten wir das ganz lange gar nicht, muss ich sagen. Und jetzt habe ich in letzter Zeit doch immer mal wieder
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47:19
gehabt, dass zum Beispiel zwischen Firefox und Chrome so kleinere Unterschiede waren. Ich hatte das jetzt letztens in der Druckansicht, dass der Firefox eben die Druckansicht anders rendert als der Chrome. Und von daher gehe ich damit, dass man die Browser doch noch durchklicken muss, wenn man irgendwas testet. Und vielleicht als letzten Einwurf, wo ich jetzt drüber gesprochen habe, ich sage immer, ich benutze Standard-Tools und dann sage ich, ich benutze am Mac den Chrome. Eigentlich müsste ich an Safari benutzen, weil das zum Beispiel mit diesem Vor- und Zurück-Sliden, also vor- und Zurück- per Finger-Geste
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47:50
super viel geschmeidiger ist im Safari als im Chrome. Aber ich glaube, das sind dann tatsächlich die Entwickler-Tools, die mich beim Chrome halten und vielleicht so ein bisschen meine Windows-Vergangenheit. Der Safari hat sich da auch ganz schön gemacht, alleine was so Feature-Support angeht. Die haben ja jetzt auch PVA-Unterstützung mit allen möglichen Sachen und sowas. Und ich bin da ganz bei dir. Der ist zum normalen Surfen, privat ist der ja ganz nice, aber zum Entwickeln geht für mich nichts über Dev-Tools. Kay, ich muss gleich ins nächste Meeting springen. Deswegen denke ich, wir sind schon ganz gut
Fazit & Verabschiedung
48:19–49:39
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vorangekommen und können es fast dabei belassen, oder? Also ganz gut ist, gut, ich schaue mal hier drauf. Wir sind jetzt bei deutlich über 50 Minuten. Ich hoffe, das war recht informativ und man hat zumindest mal den einen oder anderen Stichpunkt für dich da draußen mitbekommen. Für mich ist wichtig, ich sage es gerne nochmal, know your tools, egal welches Tool man da verwendet, egal welcher Editor, egal. Beschäftigt euch damit, was sie können, ob sie eurem Workflow im Wege stehen und wie man sie vielleicht umgestalten kann, dass sie besser zum Workflow passen. Und ich hoffe, wir haben jetzt nicht
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48:59
zu viel Werbung für das eine oder andere Tool gemacht und nicht zu viel positiv über den Mac gesprochen, weil, wie gesagt, das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie man es gut nutzen kann. Und ja, wir freuen uns natürlich über das Tooling, was wir haben und können damit gut arbeiten und ihr merkt das in unserer Begeisterung, dass wir dann auch gerne darüber sprechen. Aber das heißt jetzt nicht, dass das für alle der heilige Gral ist. Und nächstes Mal gibt es wieder was Technisches versprochen. Sehr schön. Kay, ich danke dir. Ich danke dir auch und schönen Resttee noch und bis zum nächsten Mal.
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49:28
Der Tee ist leer, aber ich danke dir. Bis zum nächsten Mal.
Nebenan im Webcafé
Alle zwei Wochen montags eine neue Folge über Webentwicklung, Codequalität und die Art, wie wir zusammenarbeiten.
Alle 52 FolgenFragen an Felix und Kay?
Themenwunsch, Widerspruch oder eine Frage aus Deinem Projektalltag — schreib uns. Was uns erreicht, landet regelmäßig in einer der nächsten Folgen.
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