Webcafé — Folge 12
[Bürotalk] Apple Vision Pro
Kay benutzt seit zwei Wochen das neue Apple Virtual-Reality-Headset, die Apple Vision Pro. Er erklärt die Besonderheiten dieser Geräteklasse und wie wir sie im Arbeitsalltag einsetzen können.
Worum geht es?
Kay benutzt seit zwei Wochen das neue Apple Virtual-Reality-Headset, die Apple Vision Pro. Er erklärt die Besonderheiten dieser Geräteklasse und wie wir sie im Arbeitsalltag einsetzen können. Im Gespräch wird klar: Von Kinderkrankheiten bis Wow-Effekt ist alles dabei.
Das Gespräch, Wort für Wort
Kapitel
8.655 Wörter in 16 Abschnitten. Jede Zeitmarke springt an die passende Stelle im Audio. Automatisch transkribiert und maschinell nachkorrigiert — im Zweifel gilt das Gesprochene.
Einleitung
0:00–1:30
-
0:00
Guten Morgen, Kay. Es wird Zeit für einen neuen Büro-Talk. Ich bin ganz gespannt, um was es wohl gehen wird. Ja, ich habe dich im Vorhinein schon geteasert, jetzt tu nicht so. Pass auf, wir müssen heute über die Apple Vision Pro reden, weil du mich ja in letzter Zeit bekniet hast, dass wir so ein Ding besorgen und dann nochmal Druck gemacht hast, indem du das einfach privat gekauft hättest, wenn wir es nicht über die Firma besorgt hätten. Und jetzt hast du so ein Ding seit einigen Tagen und ich dachte, das ist jetzt eine wunderbare Gelegenheit, daraus zumindest mal einen Büro-Talk zu machen, weil das natürlich jetzt brandheiß und frisch ist und wir jetzt hier ganz ungebunden
-
0:40
im Format mal drüber sprechen wollen, wie denn die ersten Erfahrungen sind und wie es so abgeht. Ach, Felix, ich habe die Zukunft gesehen. Hast du sie denn gerade auf? Nein, ich habe sie gerade nicht auf. Sie liegt hier neben mir am Strom. Also zum Podcasten ist sie nicht unbedingt geeignet? Nein, noch nicht. Ich bin ja hier dann doch jetzt ortsgebunden mit dem großen Mikrofon, über das wir die Aufnahme machen und die Idee bei dieser Brille, um da vielleicht gleich einzusteigen, ist ja eben so ein bisschen ortsungebunden zu sein und flexibel. Ich fange mal vorne an. Ich habe mir so ein paar Fragen aufgeschrieben, die ich an dich habe,
-
1:16
weil das ja für mich auch interessant ist, ob so ein Ding vielleicht auch für mich mal sinnvoll ist, ob wir das vernünftige in unseren Arbeitsalltag integrieren können. Und da liegt sicherlich auch so ein bisschen mein Fokus, ob das Ding in der Arbeit unterstützen kann. Weil ich glaube, so zum Entertainment und so sagst du gleich gerne bestimmt noch mal was dazu. Im Entertainment ist es wahrscheinlich unschlagbar, da so einen riesen Screen zu haben und auf dem Sofa zu liegen mit dem Teilchen. Vielleicht sagst du direkt was dazu. Also ist Wahnsinn, wirklich. Hätte jetzt eigentlich vielleicht so ein bisschen mit der Herleitung angefangen,
Medienkonsum
1:30–3:10
-
1:45
warum ich mir gedacht habe, dass das eine gute Idee ist. Aber ich kann auch vielleicht vorwegnehmen, für alles, was Medienkonsum angeht, ist das Ding super gut, weil man einfach nicht mehr an einem physischen Bildschirm gebunden ist und man sich die Dinger so legen kann, wie man möchte. Also gestern habe ich auf dem Sofa gelegen, auf dem Rücken, habe mir über an der Decke so YouTube-Videos drangeworfen. Und das war einfach großartig. Man kann die skalieren, man kann die zoomen. Es ist wunderbar. Das Audio passt dazu, sogar die eingebauten Dinge. Ein Traum. Hat man denn so ein YouTube-Video dann nicht Fullscreen?
-
2:17
Man hat so ein YouTube-Video Fullscreen, genau. Aber trotzdem ist es ja irgendwo im Raum verteilt, weil es ist ja nicht automatisch so ein 360-Grad-Video, sondern es ist ja trotzdem eine 2D-Fläche. Ah, okay, das heißt, du hast immer ein Fenster. Ich dachte, man hat dann einfach so wie so ein Riesendisplay vor sich und hat dann das komplette YouTube-Video mehr oder weniger, das man links und rechts gucken kann. Das ist aber nicht unbedingt der Fall. Nee, genau. Es ist weiter eine 2D-Fläche, die du halt beliebig im Raum verteilen kannst, auch von der Größe her. Jetzt bei so klassischer Video-Wiedergabe.
-
2:45
Und das kannst du dir legen, wie du möchtest. Es gibt natürlich Besonderheiten. Es gibt extra von Apple, das pushen dir ja total so ein eigenes Format, wo du so ein 180-Grad-Video hast, also wo das wirklich aussieht, als wärst du da drin. Und dann haben die auch 3D-Dachen und solche Sachen, aber 3D-Features, wollte ich sagen. Aber die eigentlichen Videos, so YouTube, sind normale 2D-Flächen. Und ist das so ein Wow-Effekt, wenn man das Ding das erste Mal auf hat? Oder fühlt sich das so natürlich an? Da springen wir ganz schön viel. Also das erste Mal, als ich sie aufhatte, war ja im Apple Store zum Ausprobieren.
Wow-Erlebnis
3:10–4:15
-
3:19
Und das ist tatsächlich auch was, was ich jedem einfach empfehlen kann, wenn so ein Apple Store halbwegs in der Nähe ist. Da kann man kostenlos online sich einen Termin buchen. Dann geht man hin. Sogar wenn man eine Brille hat, dann werden da vor Ort die richtigen Aufsätze ausgesucht. Und dann kriegt man da so eine 20-30-Minuten-Führung durch die Highlights, sag ich mal. Und da ist auch so Video-Wiedergabe bei und sowas. Und dadurch hatte ich schon da das erste Wow-Erlebnis. Weil wenn man es dann wirklich mal erlebt, wie diese plastische Darstellung von Dingen ist im Raum und man sieht auf einmal, sitzt im Apple Store,
-
3:56
sieht den Apple Store um sich herum und dann fangen auf einmal da die Fenster an zu schweben und sowas. Das ist schon einfach ein Gefühl. Das kann man nicht nachvollziehen, wenn man es sich nur auf YouTube-Videos anschaut oder sowas. Das habe ich mir schon gedacht. Jetzt hast du natürlich recht, dass wir schon ein bisschen gesprungen sind. Lass uns wirklich mal vorne anfangen. Wie bist du denn überhaupt drauf gekommen? Ich bin natürlich drauf gekommen durch die Apple-Präsentation. Und die wissen einfach, wie man Dinge verkauft. Das ist ja klar. Ich weiß nicht, ob du die zufällig gesehen hast, diese One-More-Thing-Präsentation.
Erwartungen
4:15–6:28
-
4:26
Ja, nicht so richtig. Ich habe dann hinterher so Ausschnitte von mir angeguckt. Ja, genau. Und das hat mich direkt gekriegt, weil bei meinem Arbeitsalltag, und darum geht es ja heute, der ist größtenteils zweigeteilt. Das eine ist, dass ich wirklich vor einem Editor sitze und selber programmiere mit so einem Browser-Fenster auf und dann tippe ich irgendwas ein und sowas. Und die andere Hälfte ist aber Meetings. Ganz viele Sachen, wo ich einfach nur dabei sitze und zuhöre, zwischendurch mal irgendwas einwerfe, wo man sich in so einem geteilten Bildschirm irgendeine Dokumentation anschaut oder auch eine Dokumentation erstellt,
-
5:01
wo man Absprachen hat und sowas. Und schon die ganze Zeit, von Anfang an, war mir klar, so fürs eigentliche Programmieren ist das vielleicht nichts. Da habe ich hier zu Hause ein Setup mit zwei 4K-Monitoren, die mir so entgegenleuchten. Und da war mir eigentlich schon klar, das zu ersetzen ist vielleicht relativ schwierig. Aber für diese Meeting-Situation, das war das, wo es mich sofort gecatcht hat. Da war, glaube ich, auch in der Präsentation, in dem Apple-Video damals, genau dieser Use Case. Und das habe ich mir gedacht, boah, wenn ich einfach die Brille aufsetzen kann, in meiner Wohnung rumlaufen
-
5:33
und gleichzeitig mir den Bildschirm hinsetzen kann, wo ich möchte und dann Blumen gießen, während ich den Leuten beim Quatschen zuhöre oder sowas, das hat mich direkt überzeugt. Das habe ich ja auch als einen Punkt aufgeschrieben, was daran besser ist jetzt im Vergleich zu einem iPad, mit dem man ja auch durch Wohnungen laufen könnte. Aber der größte Unterschied ist dann wahrscheinlich, dass man das immer vor den Augen hat und die Hände frei hat, denke ich. Ja, genau. Und auch die, gut zusammengefasst eigentlich, also zum einen hast du natürlich in dem Headset selber integrierten Headset, also in der Brille integrierten Headset,
-
6:08
das heißt Lautsprecher und Mikrofon. Du musst also nicht noch irgendwie mit AirPods rumarbeiten oder sowas und hast trotzdem eine gute Klangqualität und dann einfach diese Flexibilität. Du kannst überall rumlaufen, du hast die Hände frei. Ich kann gleichzeitig ein Meeting verfolgen und Spülmaschine ausräumen. Das ist doch nochmal was anderes als irgendwie mit so einem physischen Gerät, was in der Ecke steht. Jetzt merken unsere Zuhörer und Zuhörerinnen wahrscheinlich schon, dass ich ein bisschen skeptischer bin als du, Kay. Deswegen stelle ich zum Teil ein bisschen kritische Nachfragen. Nicht zuletzt natürlich,
Preis
6:28–7:50
-
6:37
weil das Ding auch einfach sauteuer ist. Wir haben jetzt 3.999 Euro, also sagen wir mal 4.000 Euro bezahlt für das Ding und du hast dir dann noch so eine Hülle, glaube ich, dazu geholt. Ja genau, also 4.000 Euro nur für das Gerät, dann nochmal 170 Euro für so Brilleneinsätze, weil ich ein bisschen kurzsichtig bin. Dann habe ich noch so eine Reisehülle dabei geholt. Das geht schon nochmal ordentlich ins Geld zusätzlich. Haben die Brilleneinsätze nochmal Geld gekostet? Ja, die haben 170 Euro gekostet für mich. Und wenn du jetzt auch nochmal welche haben wollen würdest, wird es nochmal so viel kosten.
-
7:09
Ja, und deswegen bin ich nämlich da an der Stelle wirklich kritisch dem Produkt gegenüber, weil das eigentlich meine Preisbereitschaft übersteigt jetzt für so ein Produkt, wo ich denke, das hat eigentlich nicht so viele Vorteile gegenüber anderen Sachen. Also ich sagte jetzt gerade in der Wohnung rumlaufen oder auf dem Sofa kann man mit dem Laptop ein Meeting gut machen. Hat da auch ein Mikrofon, ein Lautsprecher drin. Und ja, ich verstehe natürlich, dass das cool und modern ist. Aber dafür ist ja gerade auch dieses Meeting jetzt heute da oben nochmal rauszufinden, was macht denn so eine Vision Pro
-
7:35
cooler, moderner, besser als vielleicht die anderen Geräteklassen? Oder wie kann man sie auch zusammen kombinieren? Ja, genau. Also vielleicht um so eine kleine Vorabzusammenfassung zu machen. Das Gerät kann nichts, was du nicht auch anders machen könntest. Aber das ist ja bei den meisten Gimmicks so. Und das Gerät hat auch offensichtlich noch Schwächen. Allen voran eben, das Ding ist einfach schwer und das Ding presst gegen dein Gesicht. Und das bedeutet, insbesondere am Anfang, als ich da noch nicht so eine Übung hatte, da tut mir nach einer Stunde der Nacken weh. Ja, mir ist auch schon aufgefallen im Büro,
Nachteile
7:50–10:40
-
8:06
dass du jetzt so ein ganz flaches Gesicht hast. Genau, also das kann man auch nicht schönreden. Das versuchen die im Apple Store, wenn man sich ein bisschen mit den Leuten hält, auch nicht zu relativieren. Das wird natürlich nirgendwo in den Präsentationen erzählt, aber das Ding ist einfach schwer. Das hat ein Aluminiumgehäuse, was glaube ich auch mit der Wärmeleitung zu tun hat. Ja, und dickes Glas vorne, ne? Dickes Glas vorne, dickes Display vorne für diese See-Through-Mechanik. Das ist einfach schwer. Und das ist auf jeden Fall eindeutig ein Gerät, was jetzt nur eine Vision teilt. Deswegen habe ich gesagt,
-
8:38
ich habe die Zukunft gesehen. Es ist noch nicht die Zukunft. Und das wird sich dahin entwickeln, dass die Geräte immer leichter werden, vor allem der Field of View immer größer. Und dann entwickelt man sich so dahin, weil das Konzept, was die versprechen, ist perfekt. Das ist wirklich die Zukunft. 650 Gramm, wie ich das Ding übrigens. Ich habe es ja gestern im Büro auch schon kurz gesehen. Da kann ich vielleicht noch kurz so sagen, ich wollte es auch ausprobieren, weil es mich natürlich auch interessiert. Und jetzt habe ich auch eine starke Fehlsichtigkeit. Also neben dem ganzen Spaß, was man sonst so hat mit Hornhaut-Verkrümmung und so,
-
9:11
habe ich, glaube ich, so siebeneinhalb Dioptrien kurzsichtig. Und Kay ist nur ein bisschen kurzsichtig. Und selbst mit seinen Einsätzen, also war ich nicht in der Lage, auch nur irgendeinen Text zu lesen. Also wäre wirklich komplett unscharf. Was ich gar nicht gedacht hätte, weil ich ja immer dachte, das sind Displays, die kurz vorm Auge sind. Kurzsichtig heißt, ich kann auf kurze Distanz gut gucken. Da hätte ich jetzt gedacht, könnte ich die Displays erkennen. Aber das scheint halt eine Linsenmechanik drin zu sein, dass eben dieser räumliche Eindruck auch entsteht. Und ich vermute, durch diese Linse wird es dann für mich wieder unscharf,
-
9:40
weil, ja, so ganz genau physikalisch kann ich es nicht erklären. Aber ich kann jedenfalls aus meiner Erfahrung sagen, ich konnte nichts sehen. Also die projizieren ja nicht das Bild einen Zentimeter vor dein Auge, sondern die haben ein Bild vor dir, wo die ein Bild drauf projizieren, in dem es wiederum so aussieht, als würde irgendetwas zwei Meter vor dir im Raum schweben. Und dafür brauchen die natürlich auch dann die Tiefenwahrnehmung und die Tiefenunschärfe, nenne ich es jetzt mal, ich bin kein Augenoptiker, damit deine Augen das auch wirklich so wahrnehmen, als wäre das in zwei Meter Entfernung oder so.
-
10:16
Und deswegen kann ich mir schon vorstellen oder beziehungsweise gut nachvollziehen, dass dieselbe Fehlsichtigkeit, die man sonst so am Tag hat, auch bei dieser Brille anschlägt. Ja, genau. Aber das fände ich halt cool, wenn man die weitergeben könnte, die Brille. Also wenn wir zum Beispiel ins Büro eine legen und dann jeder, der Lust hat, das Ding auch mal ausprobieren kann, das ist eben so ohne weiteres nicht unbedingt der Fall. Nee, da braucht man schon separate Brilleneinsätze, das stimmt. Jetzt hast du eben schon über Komfort gesprochen, mit dem Gewicht, das ist natürlich ein Thema. Wie ist das denn, wenn du die,
Komfort
10:40–15:20
-
10:45
oder sagen wir mal anders, wie lange trägst du das Ding, wie lange benutzt du das Ding, gibt es da eine gewisse Ermüdung von den Augen, dann von diesem Anpressdruck, was du erzählt hast, also was ist so die Komfortzone, in der man das Ding trägt? Also ich habe die jetzt zwei Wochen, also ich habe die relativ kurz nach Release schon bekommen, das sind ungefähr zwei Wochen, sag ich mal, und ich trage die jetzt selbst nach zwei Wochen regelmäßig täglich zwischen eine und vier Stunden, würde ich sagen. Also heute Morgen habe ich sie um kurz vor neun aufgesetzt und bis gerade eben aufgehabt, eben weil ich Meetings hatte
-
11:19
und da hatte ich sie die ganze Zeit auf dem Kopf und man merkt schon, dass sie, also zwei Aspekte, das eine ist das Gewicht insgesamt, das zieht den Kopf so nach vorne und die Nackenmuskeln müssen die ganze Zeit gegenhalten, um den Kopf aufrecht zu halten. Wenn man gerade steht, dann geht das noch, weil das eine relativ natürliche Position ist, aber wenn man zum Beispiel auf dem Sofa sitzt, wo man eh so ein bisschen zurückgebeugt ist, ich beuge mich jetzt zurück, ich hoffe, das hört man nicht so in der Aufnahme, dann merkt man es umso mehr im Nacken, weil das schon so eine natürliche Position ist.
-
11:51
Dann hat man irgendwie nach einer Stunde das Gefühl, als hätte man mit dem Ganzen, also total verkrumpelt gelegen oder so. Aber wenn du dich so aufs Sofa legst oder zurücklehnt, hätte ich jetzt gedacht, dann ist das Gewicht ja so ein bisschen, da wird es ein bisschen abgefangen. Dann geht es besser oder geht es dann schlechter? Wie hast du das jetzt gerade gesagt? Also wenn du den Kopf irgendwo ablegst, dann geht es natürlich wieder besser, Okay, dann ist es entspannt. Genau, ja. Das ist das eigentliche Gewicht. Das andere ist, da ist so ein Leitziel dran, das quasi deine Umgebung abschirmt, sodass du alles durch die Brille siehst.
-
12:25
Können wir nachher mal über Field of View reden. Und das Leitziel drückt die ganze Zeit gegen dein Gesicht, weil die Brille quasi vorne vor deine Augen und hinten am Hinterkopf an deinen Kopf dran gedrückt wird. Und je nachdem, wie stark man das macht, merkt man da auch dann nach einiger Zeit, dass sich dieses Polster wie so eine Taucherbrille an das Gesicht dran drückt. Und das ergibt dann auch diese schönen roten Abdrücke, wenn man es übertreibt, wie man sie in Social Media jetzt vielleicht sieht. Ah, okay. Und da hat man so ein kleines Rädchen, mit dem man die Spannung quasi anstellen kann von dem Band hinten, ne?
-
13:00
Ja, genau. Und es gibt auch noch einen zweiten Loop, sagt man, also ein zweiter Band, zwei Tiss-Band, was dann noch so ein Headstrap heißt, glaube ich, wo es dann noch mal oben über den Kopf geht, genau. Aber auch nicht ideal. Hast du das? Ist das mitgeliefert? Das ist mitgeliefert, genau. Ich weiß jetzt nicht, was von beidem besser ist. Es ist generell, man merkt an allen Ecken und Enden, dass das ein erste Iteration Produkt ist. Zum einen deswegen, weil die Software noch nicht so weit ist und auch die ganze Hardware noch nicht so weit. Aber auch auf der anderen Seite, weil total viele von guten Funktionalitäten noch nicht eingebaut sind,
-
13:38
wie es bei einem iPhone ist, das schon 20 Jahre alt ist oder 15? 15, ne? Na, egal. Und was dann durch Drittanbieter ausgeglichen wird. Also den meisten Spaß, den ich mit der Apple-Brille habe, sind durch Apps, teilweise kostenpflichtige Apps, die ich durch Drittanbieter dazugekauft habe, die Funktionalität bieten, von der man erwarten würde, dass die Brille das selber kann. Und genauso mit diesem Headstrap ist das auch. Es gibt einen blühenden Markt an Drittanbieter, die verschiedene Headstraps anbieten, verschiedene Stützen. Das ist das, was ich heute dachte, was per Postbote kommt. Warum die Aufnahme ein bisschen später gestartet ist.
-
14:17
Entschuldigung, Felix. Die dann irgendwie das Gewicht verlagern, nicht auf diese Brillen, dieses Leitziel, sondern so ein Bügel nochmal über die Stirn liegt, wo man einen größeren Abdruck hat. Und das sind alles so Versuche, eben mit diesen Mängeln klarzukommen, so ein bisschen 3D-gedruckte Bauteile, die einem da helfen und so. Okay. Schwitzt man denn unter der Brille? Also so im Gesicht oder überhaupt? Von sich aus schwitze ich nicht. Wenn ich schwitze, wegen, weil ich gerade von draußen reinkomme, gestern nach dem Fahrradfahren, als ich vom Büro zurückgekommen bin, dann dauert es schon 15 Minuten.
-
14:52
Bis man die aufsetzen will, ne? Ja, genau, weil sonst beschlägt das sofort alles. Ah, okay. Oder wenn es jetzt draußen sehr, sehr warm ist, wir kommen jetzt gerade aus so einer Periode, und man eh schwitzt, dann staut sich da natürlich die Feuchtigkeit und dann beschlagen die Linsen sofort. Ah, okay. Aber das Ding selber ist tatsächlich sehr kühl. Also da ist ein Lüfter eingebaut und wenn man die ein paar Stunden auf hat, dann merkt man auch, also der Rahmen wird dann warm, aber ich selber innerhalb der Brille merke nichts. Ich merke nur von außen, dass da warme Luft abgegeben wird. Ah, ja, cool.
Die Displays
15:20–21:00
-
15:22
Wie ist denn die Displayqualität? Siehst du Pixel, wenn du dich darauf konzentrierst, oder ist das so hochauflösend, dass das wirklich cool funktioniert? Also die Displays sind zwei, ich glaube, OLED 4K, genau. Und wenn die irgendwas anzeigen sollen, von dem sie wissen, dass sie scharf sind, dann ist das perfekt scharf. Also insbesondere alle UI-Elemente, die so von der Brille in die Umgebung projiziert werden. Die hat auch so ein See-Through-Feature, das heißt vorne an der Brille sind Kameras drin, die filmen quasi meine Umgebung und projizieren das nach drinnen auf die Displays. Es ist also nicht wirklich,
-
16:00
dass man da durchsehen kann, sondern Kameras filmen das und zeichnen das auf. Und da merkt man schon, wenn man ungünstige Lichtverhältnisse hat, wenn man sich wirklich auf die Umgebung konzentriert, ist es a, alles dunkler. Und da fängt dann auch so ein Rauschen an und so eine Unschärfe. Aber das hat ja mit dem Display nichts zu tun, sondern dann mit der Kamerakwalität. Genau. Aber das ist dann doch so ein bisschen komisch, wenn man sie aufsetzt und dann ist die Umgebung nicht mehr so kristallklar, wie man es von seinen normalen Augen gewöhnt ist, wenn man nicht so Brillen hat wie du. Aber alles, was da rein projiziert wird,
-
16:33
insbesondere so UI-Elemente, die sind perfekt scharf. Das heißt, du siehst keine Pixel? Nee, gar nicht. Okay, krass. Hätte ich jetzt nicht gedacht. Weil meine erste Erfahrung mit einem Virtual-Reality-Headset war so ein Ding, das konnte man sich um den Kopf schnallen, mit so einer der ersten Samsung-Galaxy-Handys. Oder einer der ersten ist wahrscheinlich falsch, aber jedenfalls ist es schon, also lass das zehn Jahre her sein. Und dann konntest du dieses Galaxy-Handy vorne in so eine Brillenvorrichtung schieben. Und das hat dann wie so eine VR-Brille. Und das hat erstaunlich gut funktioniert. Also wenn du den Kopf gedreht hast und so,
-
17:07
die haben auch Gyrosensoren drin und alles, dann hattest du tatsächlich auch diesen räumlichen Eindruck. Und was aber ein Riesenunterschied war, ist, du hast irre viele Pixel gesehen, weil du halt direkt vor diesem Handy dann mit deinem Gesicht warst und du konntest wirklich die Pixel zählen. Aber insgesamt war das eigentlich eine ganz coole Erfahrung. Nee, das hat man da gar nicht. Was man hat tatsächlich, ist, Das Field of View, ich habe es gerade schon mehrfach angesprochen. Und das Problem ist, also das Field of View ist ja quasi den Kegel, den deine Augen sehen. Und üblicherweise ist der relativ breit.
-
17:38
Und in so einer Brille ist der halt dadurch kanalisiert, dass es einen Abstand gibt zwischen deinen Augen und den eigentlichen Displays. Und je weiter die Displays von deinen Augen weg sind, logischerweise, desto mehr Schwärze sieht man drumherum. Zum Beispiel durch diesen Leitziel oder sowas. Und das führt standardmäßig dazu, dass wenn man die Brille auf hat und dann vielleicht noch mit Brillengläsern dann drin und diesem Leitziel drumherum, dass das wirklich aussieht wie eine Taucherbrille, wo man in der Mitte so ein Sichtfenster hat. So ein Tunnelblick, ne? So ein Tunnelblick, genau, wo man dann einen gefühlt relativ kleinen Bildausschnitt nur sieht
-
18:18
und sehr viel schwarz drumherum. Das ist kein Problem, wenn man abends irgendwie Videos guckt oder ich muss gleich nochmal über den Kino-Modus schwärmen, weil da ist ja eh drumherum alles schwarz oder dunkler. Aber wenn man so am Tag in einem hell erleuchteten Raum ist, wo man mit seinen normalen Augen ein sehr großes, auch peripheres Sichtfeld hat, dann fällt es schon auf, wenn das alles insgesamt schwarz ist. Aber da gibt es dann auch wieder Bauteile, die diesen Leitziel ersetzen, dass die Brille quasi nur so vor den Augen schwebt und dann hat man, das habe ich schon mal ausprobiert tatsächlich,
-
18:52
kann man die Brille näher vors Auge machen, dann ist da schon mal das Field of View größer und dadurch, dass dieses Leitziel nicht da ist, ich gestikuliere wild hier mit den Händen, das sieht man gar nicht, kann man links und rechts an der Brille vorbeisehen und dann sieht man von da das periphere Sichtfeld und dann wirkt die Brille wieder nur wie eine normale Brille mit breiten Rahmen, wo man irgendwo außenrum so einen kleinen schwarzen Rahmen sieht, aber in der Mitte ist alles normal hell und außenrum auch nochmal, falls man sich das vorstellen kann. Ist das denn was, woran man sich gewöhnt an diesen Tunnelblick
-
19:21
oder ist das auch nach zwei Wochen noch komisch? Man gewöhnt sich dran auf jeden Fall. Da hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie viel man sie auf hat und wie gesagt, was so der Use Case ist, wenn man eh in einem dunklen Raum ist und sich auf ein Fenster vorne fokussiert, auf so ein YouTube-Video zum Beispiel, das man schaut, dann fällt es nicht so sehr auf. Wenn man, ich beim Arbeiten, können wir gleich nochmal drüber sprechen, was ich da für ein Setup habe, dann muss man schon sehr mit dem Kopf so hin und her schauen, was man vielleicht sonst eher mit dem Bewegen der Augen machen würde. Okay.
-
19:52
Benutzt du das Ding denn outdoor? Nein. Okay. Das ist auch wahrscheinlich zu merkwürdig dann, ne? Ja. Also, meine Idee ist ja nicht, dass ich mit dieser Brille neue Anwendungsfälle erschließe, sondern dass ich bestehende Anwendungsfälle ersetze. Und ich habe jetzt keinen Anwendungsfall, wo ich draußen irgendwie beim Laufen YouTube-Videos gucke oder sowas. Okay. Also, allenfalls nochmal auf dem Balkon irgendwie, wenn gutes Wetter ist. Das habe ich schon gemacht tatsächlich. Meeting auf dem Balkon, fantastisch. Ah ja, da hat man natürlich auch kein Problem mit der Bildschirmhelligkeit, wie das dann am Laptop eventuell sein könnte.
-
20:26
Die MacBooks sind ja relativ hell, aber mit anderen Notebooks hat man ja schon mal Probleme, dass man nicht viel sieht. Genau. Das dürfte ja mit diesem Leitziel und so dann kein Problem sein. Nee, genau. Das ist alles ja 100 Prozent dann eine kontrollierte Umgebung, in der man da sitzt. Man kann ja auch, wenn man das möchte, an so einem Rädchen, so ein Immersionsrädchen drehen und dann wird nach und nach die tatsächliche Umgebung ausgetauscht gegen einen sehr hoch aufgelösten 3D-Rendering, glaube ich, von irgendeinem See haben sie, glaube ich. Und dann hast du natürlich, bekommst du gar nicht mit,
-
20:54
ob es draußen hell oder dunkel ist oder regnet oder sonst irgendwas. Kann man sich direkt in das fensterlose Programmiererstübchen beamen? Ja, vielleicht Programmiererstübchen ist ein gutes Stichwort. Warum ich es nicht zum Programmieren verwende, ist aus mehreren Gründen. Zum einen gibt es nativ unsere Editoren nicht auf der Vision. Also wir benutzen ja PhpStorm. Zum Programmieren gibt es da nicht. Geht nicht. Das heißt, das ist schon mal nicht möglich. Und selbst dann haben wir ja immer, so wie wir programmieren, dieses Zweier-Setup von einem Editor auf der einen Seite und dem Browser-Fenster auf der anderen Seite,
Programmieren
21:00–27:00
-
21:32
wo das Ergebnis drin ist. Und das alleine schon ist ein bisschen schwierig, nur innerhalb der Brille darzustellen. Also da müsste man irgendwie, weiß ich gar nicht, wie man das organisiert. Aber du kannst doch den Bildschirm vom Mac auch in die Vision Pro legen. Das war doch eines der Hauptargumente auch. Ja, da kommen wir jetzt nämlich zu dem Thema. Ja, das geht. Als Disclaimer, ich benutze die heute erschienene vierte Beta von Vision OS 2. Und da kann man den Bildschirm in die Brille reinlegen. Das geht schon. Aber nur den Bildschirm, so wie man es von einem klassischen Bildschirm kennt. Das heißt, es hat null Interaktivität,
-
22:13
wo man sonst ja auf die Fenster drauf gucken und dran klicken und so weiter kann. Das geht dann nicht. Man braucht dann irgendeinen Controller am Mac, also das Touchscreen oder die Maus oder sowas, um damit innerhalb des Bildschirms was zu machen. Dann ist das nur ein relativ kleiner Bildschirm, der nicht mal 4K ist. Das heißt, wo alle Fenster super klar und crisper clear ist und sowas, ist dieser Bildschirm vom Mac, selbst wenn man den sich direkt vor die Augen zieht, im Verhältnis relativ unscharf. Also es geht schon, aber es ist unscharf. Es wird irgendwann im Herbst, versprechen alle, da ein Update für kommen.
-
22:51
Das wurde ja auch bei der diesjährigen Vorschau gezeigt, dass man dann auch 4K und UHD-Breite und so ein Curved-Dingen machen kann. Aber Stand jetzt ist das noch nicht. Weil unsere Vorstellung ist ja eigentlich, dass wir nicht nur den Bildschirm spiegeln auf der Vision Pro, sondern geil wäre ja, wenn wir den Originalbildschirm hätten, sagen wir mal, und dann noch zwei weitere wie so virtuelle Desktops haben, wo man dann Sachen hinlegen kann und das dann wirklich auch im Raum verteilen kann. Und dann wäre man auch nicht mehr so angewiesen auf die ganzen Apps. Du hast ja im Moment zum Beispiel das Problem,
-
23:19
dass die Teams-App, Microsoft Teams, nicht funktioniert. Auf der Vision Pro nicht mehr. Das ist aber bei uns, glaube ich, eine Lizenzgeschichte. Und dann wäre natürlich cool, wenn man das Ding einfach von Mac als App benutzen könnte und irgendwo hinlegen könnte auf einem separaten Desktop. Ja, da machst du jetzt ein paar Dinge. Also du kannst jetzt überlegen, ob wir es über Programmieren oder über Meetings sprechen. Dann sprechen wir über Mac Displays. Nein, wir sprechen über Programmieren. Genau. Was ich gestern tatsächlich gemacht habe, also wie gesagt, zu Hause habe ich ein fettes Setup mit zwei 4K-Monitoren.
-
23:49
Da ist Programmieren super gut, weil superklares Setup. Gestern war ich im Büro, hatte kein Display, weil die gerade alle besetzt waren. Da war es tatsächlich hilfreich, einen Merge Request auf diesem großen externen Display der Vision Pro zu machen, weil der dann doch trotz der niedrigen Auflösung und sowas insgesamt größer ist und mehr Platz bietet als das Mac Display. Und insbesondere bei so einem Merge Request ist es für mich wichtig, dass ich zumindest den Vorher- und den Nachher-Code gut sehen kann. Und das ist dann schon tatsächlich mit der Brille besser als nur das native Mac Display. Aber wenn man alternativ zu Hause
-
24:26
noch bessere Displays hat, dann ist das wahrscheinlich wiederum besser, bis dann dieses Update im Herz kommt oder so. Und genau dieses Feature, was du gerade gesagt hast, mit den irgendwie einzelnen Dingern im Raum verteilen, das habe ich mir auch durch eine bezahlte App dazugekauft, die heißt, glaube ich, Universal Desktop oder sowas. Das benutzt den Screenshare-Feature vom Mac und dann kann ich mir wirklich, mache ich auf dem Mac die ganzen einzelnen Fenster auf, die ich haben möchte, so wie ich es auch habe. Und dann kann ich über die App diese einzelnen Fenster rausziehen und im Raum verteilen.
-
25:02
Und das ist dann quasi, die einzelnen Bilder werden gescreenshared, also die einzelnen Apps werden vom Mac Desktop gescreenshared in die Umgebung um mich herum. Und dann kann ich das Slack-Fenster nach links ziehen und das Teams-Fenster und so weiter. Aber das ist alles vom Mac gespiegelt. Und wenn ich irgendwie mit diesen Fenstern interagiere, die resize oder da rein tippe und irgendwas schreibe, dann wird das wiederum auf den Mac zurückgespiegelt und da ausgeführt. Okay, das ist aber so ein Beispiel für so eine App, wo du eben sagtest, die hast du dir als Drittanbieter dazu geholt, wo du eigentlich denkst,
-
25:34
dass die Vision Pro das von Haus aus könnte, ne? Von dem ich hoffe, dass sie das irgendwann von Haus aus kann, weil über diese Drittanbieter-App funktioniert es jetzt tatsächlich gut genug, dass ich es tatsächlich benutze, aber immer noch nicht so nativ, wie ich mir das wünschen würde. Und das sind eben so Sachen, das bauen jetzt Drittanbieter-Leute da rein und das kann für mich nur heißen, in der zweiten, dritten oder vierten Iteration baut das Apple nativ ein, in einer perfekten Ausführung, ohne irgendwie clunky Resizing oder Delays oder sonst irgendwas. Okay, das heißt aber zusammenfassend beim Programmieren,
-
26:10
du kannst dich jetzt nicht aufs Sofa legen und ich sag mal ein Magic Keyboard noch nehmen. Die virtuelle Tastatur kannst du auch nochmal kurz was dazu sagen, aber die wird wahrscheinlich nicht so sein, dass man damit programmieren will. Das heißt, ich kann mich jetzt nicht mit einem Magic Keyboard aufs Sofa legen und in dem Display von der Vision Pro programmieren, allein schon deshalb, weil es unser Editor da nicht gibt. Und selbst wenn man das Mac-Display dann erweitern würde, wäre es wahrscheinlich so ein bisschen, also fühlt sich ein bisschen unnatürlich an, als wenn man einfach ein vernünftiges
-
26:37
Programmier-Setup klassischerweise nimmt. Ja, genau. Also es ist wahrscheinlich wieder besser, als wenn du nur den Mac auf deinem Schoß hast, weil dann kannst du direkt auch dessen Tastatur und Trackpad benutzen und sowas. Also im Vergleich dazu ist es ein Upgrade im Vergleich zu, du hast irgendwo einen festen Schreibtisch stehen mit Monitoren und solchen Dingen. Im Vergleich dazu ist es ein Downgrade. Okay, und dann springen wir doch direkt mal in die Meetings rein. Die machst du offensichtlich ganz gerne in der Vision Pro. Was sind da die Vorteile? Die Vorteile habe ich ja gerade schon erzählt.
Meetings
27:00–32:55
-
27:07
Ich bin einfach räumlich flexibel und kann in der ganzen Wohnung herumlaufen und dabei Meetings machen. Und mir ist es wichtig, ich sitze dabei nicht die ganze Zeit vorm Schreibtisch, sondern ich stehe gerne einfach, weil es gut für die Gesundheit ist und dabei durch die Gegend zu laufen bindet mich dann auch nicht an den Schreibtisch und jetzt zum Beispiel die letzten Tage war es so in meinem kleinen Büro hier mit zwei Monitoren wird es relativ warm. Da nehme ich einfach das eine Floating Teams Fenster und laufe da mit im Wohnzimmer, wo es groß und hell und schön ist und dann kann ich mich da ein bisschen bewegen
-
27:41
und im Raum umherlaufen und sowas. Kommt das denn dann vom Mac das Teams oder würde das gehen, dass man den Mac Display dann auch bis ins Wohnzimmer trägt oder ist dann die Verbindung irgendwann weg? Der verbindet sich, glaube ich, über das WLAN. Das heißt, solange beide Geräte am WLAN sind, kannst du das hinziehen, wo du möchtest, am selben WLAN. Ah, das ist schon mal cool. Genau, das reicht tatsächlich von hier von der einen Seite des Wohnungs, vom Büro bis drei Räume weiter in die Küche. Das ist kein Problem. Ah, ja, okay. Kannst du dann nur nicht bedienen in dem Moment, ne? Genau, das ist halt das Ding.
-
28:12
Du hast nur einen statischen Bildschirm vor dir und wenn du da irgendwie mit interagieren möchtest, zum Beispiel, weil du dich anmuten möchtest, dann geht das nicht, weil es nur ein Display ist. Und jetzt gibt es Slack zum Beispiel auch als native Vision App, wo du dann auch einfach das Slack-Fenster mit dir nehmen kannst und damit geht das wunderbar. Auch dann entmuten und so weiter. Da ist allerdings das zweite Problem bei diesen Meetings Screen Share. Weil was wir häufig machen bei insbesondere Merge-Request-Meetings ist, dass ich die Kollegen anrufe. Wir haben, glaube ich, in der Folge schon drüber gesprochen.
-
28:44
Dann teile ich meinen Bildschirm und dann gehen wir zusammen in meinem GitLab den Merge-Request durch und sprechen über die Punkte, die da auffällig sind. Und wenn ich in der nativen Slack-App die Bildschirm-Freigabe mache, dann teilt der nicht dieses eine Fenster, sondern dann teilt der quasi die Frontansicht aus meiner Brille heraus. und das bedeutet zum einen die Person, die mir dabei zuschaut, bekommt alle meine Kopfbewegungen mit, was eine mittlere Katastrophe ist für Leute, die schnell seekrank sind. Und aber auch, dass der eigentliche Fokus der Aufmerksamkeit, nämlich in diesem Fall das Browser-Fenster mit Clip,
-
29:20
das irgendwo herumschwebt, nicht so vollflächig übertragen wird, sondern nur so ein kleiner Bereich innerhalb des zu überteilenden Ausschnittes ist, wenn du verstehst, was ich damit wagen will. Ja, aber man kann doch da immer die Fenster auswählen, die man teilen will. Kannst du da nicht einfach das richtige Fenster auswählen? Nee, weil das gibt es in der Vision nicht. Da gibt es halt nicht diese einzelnen Fenster, die man auswählen kann, sondern du kannst nur sagen, teile meinen Bildschirm. Und der Bildschirm ist alles, was ich mit der Brille sehe. Der blendet dann zwar die reale Welt drumherum aus.
-
29:51
Ich bin dann für die Personen, die mir da zuschauen, in so einem schwarzen Kasten. Aber die schwebenden Fenster, die ich mir da gebaut habe, sehen die auch als schwebende Fenster, so wie ich das sehe. Okay. Und wie ist der Status Quo? Benutzt du es dann im Moment so und teilst du so den Bildschirm oder gehst du dann doch lieber in den Rechner? Nee, das mache ich so nicht, weil das ist so nicht zumutbar für die Leute, die mir zuschauen. Deswegen Merge Requests kann man damit nicht machen. Das andere, die andere Art von Meetings, die ich mache, ist über Teams. Und über Teams gibt es mehrere Probleme.
-
30:24
Das erste Problem ist, dass die native Teams-App keine Teams-Account unterstützt, die von der Firma gemanagt sind. Und das ist der Teams-Account, den wir da benutzen. Das ist ein Firma-managed-Account. Und das ist, weiß ich nicht, Microsoft-seitig, wahrscheinlich nicht freigeschaltet, was wahrscheinlich daran liegt, dass man bei der Vision Pro noch nicht diese Geräte-Administration hat, die man beim iPhone hat, wo man ja so, ich kenne mich damit nicht aus, aber da kann man ja über die Firma die Geräte managen und warten, so wie bei kontrollierten Windows rechnen oder sowas. Okay, aber das hat auch mal
-
31:03
funktioniert bei dir, die App? Nee, die App hat nie funktioniert. Was bei mir funktioniert hat, ist dann Teams im Safari zu öffnen, wo dann der Screenshare natürlich nicht geht, aber das mache ich dann eh nicht. Aber es ging zumindest so, dass ich dann das Teams-Fenster im Safari mit mir herumtragen könnte, bis gestern. Seit gestern geht es nicht mehr. Ich habe gestern noch ein Meeting gemacht, da hat es geklappt. Zwei Stunden später geht es nicht mehr und der sagt mir jetzt, die Browser-Version wird nicht unterstützt. Ach, okay. Also auch irgendeine Art von Kinderkrankheit nehme ich an. Ich weiß nicht,
-
31:35
wer da auf wessen Seite was geändert hat, aber auch da wieder unter Vorbehalt, weil mit Vision OS 2 kommen ein paar dieser Administrations-Features in die Brille und die große Hoffnung ist, da gibt es nichts Offizielles, ist, dass Teams und so weiter dann auch nativ auf den Geräten funktioniert, weil es dann so gemanagt werden kann. Interessant. Ich habe ja von einem Veranstaltungen gesagt, auch als wir über den Kauf gesprochen haben, dass ich ein Fan davon bin, bei so ganz neuen Produkten auf Version 2 zu warten, also einerseits Hardware-technisch, andererseits aber dann auch OS-technisch und glaube,
-
32:09
dass das schon dann nochmal einen riesen Unterschied macht und so ein paar Kinderkrankheiten dann wirklich raus sind, aber natürlich ist es dann nicht mehr so ein Highlight, wenn man nicht mehr Early Adopter ist. Also wenn sie funktioniert, dann ist es wirklich super gut. Mit dieser zusätzlichen App, die ich gekauft habe für diesen Screenshare, was ich gerade erklärt habe, kann man auch auf den geteilten Bildschirmen mit den Apps interagieren, sowie mit den nativen Apps und was ich dann heute Morgen zum Beispiel gemacht habe, ist, ich hatte das Teams-Meeting über meinen Mac laufen, habe mir dann
-
32:40
über dieses externe bezahlte Tool nur dieses Teams-Fenster in den Raum rein projiziert und konnte damit ins Wohnzimmer laufen und in dem Fenster kann ich dann auch interagieren und muten und entmuten und sowas und dann ist es schon wirklich richtig geil oder ich komme nochmal darauf zurück, mein Lieblingsthema ist Filme gucken, ich habe spaßeshalber mal einen Film über Apple TV ausgeliehen und das ist dann schon wirklich, wirklich geil, weil die dir dann, wenn du das möchtest, setzen die dich in so einen virtuellen Kinosaal, der wirklich aussieht wie ein Kino, ohne dass andere Menschen da sind
Kinomodus
32:55–34:01
-
33:15
und dann hast du vor dir einen gigantisch riesigen Bildschirm wie im Kino, auch mit einer Auflösung, die dann zum Film passt, die dann nicht 16 zu 9 ist, wie man es vom Fernsehen vielleicht kennt und das in Kombination mit dem Ton, der da selber schon rauskommt, ist geil, aber dann in Kombination mit Airpods ist wirklich wie im Kino, ohne Menschen. Das hat mich richtig überzeugt und wirklich emotional in den Film reingezogen, wo ich eigentlich nicht so bin. Was für ein Film war es denn? Es war Avatar 2. Ah, okay. Und das ist wirklich, wirklich geil. Das ist das, was ich meine, wenn es funktioniert,
-
33:50
ist es wirklich magisch, weil das dann genauso seamless ist und so eine Übertragung der eigenen Persönlichkeit in die digitale Welt, wie man es sich eigentlich vorstellt im Moment. Okay. Wie ist das denn mit der Batterie auf Zeit oder bist du dann dauerhaft am Strom angeschlossen? So zwei bis drei Stunden und dann kann man sie aber gleichzeitig laden und benutzen. Das heißt, wenn man irgendwo stationär ist, was ich ja meistens bin, wenn ich mich irgendwie in der Wohnung bewege, dann setze ich mich hin und packe den Strom dran. Okay. Verliert man so ein bisschen den Vorteil, dass man überall rumlaufen kann,
Batterielaufzeit
34:01–34:55
-
34:23
aber zwei bis drei Stunden und wenn du sagst, danach wird es sowieso eher ermüdend, das Ding zu tragen, wird das wahrscheinlich erst mal reichen. Also ich glaube, die Idee, für mich der aktuelle Use Case, vielleicht so ein bisschen zum Fazit zu kommen, ich weiß nicht, wie viele Punkte noch. Ja, so drei, vier Punkte habe ich noch. Keine Sorge, dauert noch ein bisschen. Ja, dann sag du es nochmal. Nee, mich würde zum Beispiel interessieren, wie die Latenz ist. Also wenn ich jetzt den Kopf bewege, dann ist die Außenwelt ja über Kameras aufgenommen. Wie lange dauert das dann, bis das Bild auch projiziert wird?
-
34:49
Hat das so einen Verzug? Also wenn du es drauf anlegst und drauf achtes, ja, so in der normalen täglichen Benutzung, nicht. Also es ist generell, was die technische Ausstattung geht, nahezu perfekt. Im Sinne von, ich weiß gar nicht, ob ich das erklärt habe, ob das Allgemeinwissen ist, aber man steuert die Vision ja durch seine Augen und dann durch so Handgesten, die man machen kann. Das heißt, wenn ich irgendwie ein Fenster neu positionieren möchte, dann schaue ich mit den Augen auf diesen kleinen Anker, ziehe meine Finger zusammen und dann kann ich damit durch die Gegend laufen. Ach, du guckst wirklich das Element an,
Bedienung
34:55–36:50
-
35:23
was du bedienen willst? Genau, ja. Und hast dann so eine Markierung oder sowas kommt dann da? Oder wie läuft das? Das wird so ein bisschen gehighlighted, so wie so ein Button-Hover. Ach, okay. Und dann stelle ich mir vor, ich bin so ein Komponist, der im Raum steht und dann so nur mit Gucken und seichten Handbewegungen die Fenster da organisiert. Und da hast du so bestimmte Gesten, weil ich habe dich gestern im Büro gesehen, dass du immer mit die, ich sage mal, ich kann das jetzt schlecht beschreiben, du hast die Hand so ein bisschen ausgestreckt gehabt oder den Arm ein bisschen ausgestreckt, die Handfläche nach oben
-
35:52
und dann hast du mit zwei Fingern, nämlich Daumen und Zeigefinger, die immer quasi so zusammengetippt und das sah aus wie, wenn du so ein Magier wärst, der so einen Feuerball beschwören will. Ja, also dieses Daumen und Zeigefinger zusammentippen ist so der Klick, wenn man so möchte. Das heißt, ich schaue irgendwas an, bringe die Finger zusammen, dann ist das so ein Klick und dann gibt es noch so ein paar Gesten, so ganz intuitiv, wenn man Windows oder Fotos zoomen möchte, dann ist da so zwei Finger und zooms die auseinander und sowas. So ein paar Spielereien gibt es dann schon und das funktioniert die allermeiste Zeit
-
36:24
auch ganz schön gut. Was ich jetzt schon ein paar Mal hatte, ist, dass das Augentracking dann nicht mehr so perfekt funktioniert hat, insbesondere wenn ich die Brille ein paar Mal auf- und wieder abgesetzt hatte, dann musste ich nochmal in diese Konfiguration rein und die Augensynchronisation nochmal neu machen, damit es dann nachher wieder perfekt da hingeguckt hat, wo ich auch hingeguckt habe. Das ist quasi neu kalibriert dann, ne? Ja, genau. Ja, cool. Und dann interessiert mich noch von dir der Vergleich zu den anderen VR-Brillen. Hast du da überhaupt Erfahrung? Ich habe jetzt mal so ganz kurz geguckt,
Vergleichsprodukte
36:50–41:00
-
36:57
es gibt ja diese Meta-Quest, die kennt, glaube ich, jeder. Das ist ja so von Facebook Meta. Die tatsächlich 570 Euro oder sowas nur kostet. Also im Vergleich wirklich ein Bruchteil. Also ich hätte jetzt gesagt, ein Zehntel passt aber nicht ganz. Aber naja, jedenfalls deutlich günstiger. Und dann gibt es so Oculus Quest und Microsoft HoloLens, die zum Teil auch ein bisschen spacig aussehen. Hast du die mal ausprobiert oder verglichen? Ich habe sie nicht ausprobiert. Ich habe irgendwann vor Jahren bei meinem Bruder mal das Valve-Headset ausprobiert. Ja, stimmt. Gibt es auch noch nie. Ich habe mich damit natürlich auch beschäftigt,
-
37:29
weil die erste Frage natürlich ist, wenn man hört, das Ding kostet 4000 Euro, ist es denn auch 4000 Euro wert? Und jetzt bin ich da nicht auf dem aktuellsten Stand. Aber was damals meine überzeugenden Kriterien waren, war A, die Hoffnung, dass irgendwann, auch wenn es jetzt vielleicht noch nicht heute ist, aber so im Verlauf der nächsten Zeit, dass immer weiter in das Apple-Ökosystem integriert wird, so wie es bei den anderen Teilen ist. Und das ist vielleicht auch so ein kleiner Drawback. Man kennt das ja vielleicht von den AirPods. Die hat man im Kopf. Und wenn man dann sein Handy in die Hand nimmt,
-
38:03
verbinden die sich automatisch damit. Und wenn man dann sein iPad in die Hand nimmt, dann verbinden die sich automatisch damit. Und dann hast du die die ganze Zeit im Kopf und verbindest die, womit du die willst. Und was ich jetzt dachte, blauäugig wie ich bin, dass das mit so Peripheriegeräten zum Beispiel auch funktioniert. Und dass ich eine Magic Keyboard habe, was sich mit dem Mac verbindet, wenn ich gerade da dran bin. Und wenn ich dann aufstehe und mit der Brille ins Wohnzimmer gehe, dass das Keyboard sich dann automatisch damit verbindet. Aber das zum Beispiel geht nicht. Da war ich sehr enttäuscht.
-
38:33
Habe ich das einfach, habe erwartet, dass das funktioniert und Apple hat mich im Stich gelassen. Und das war so ein bisschen meine Einstiegshoffnung, dass sich viel besser ins Ökosystem integriert. Aber wie jetzt vielleicht aus der Erklärung gekommen ist, so richtig integriert ist das noch nicht. Das wird wahrscheinlich über die nächsten Jahre immer, immer besser. Jetzt Apple bleibt dran und entwickelt das weiter und erkennt jetzt nicht aufgrund der sinkenden Zahlen, dass das eine Sackgasse ist und hört dann einfach auf damit. Das ist die eine Hoffnung. Und die andere Hoffnung ist, dass dieser Preis auch irgendwo herkommt.
-
39:07
Nicht nur durch das Apfel-Logo, was drauf ist. Und ich habe es nicht ausprobiert, aber ich stelle mir vor, und so sind auch ein paar Reviews, die ich mir dazu angeschaut habe, so Sachen wie Display, was du vorhin gesagt hast. Das ist ein Großteil des Postens. Oder die Sensoren. Und dass das alles so seamless funktioniert, sag ich mal, was die Hardware an sich angeht, das kommt zuletzt nicht auch durch den Preis, der da dran steht. Und ich glaube, ohne es probiert zu haben, dass bei der Quest, die da jetzt verglichen wird, das alles noch ein bisschen klankiger ist. Ich glaube, die hat kein Finger-Tracking.
-
39:40
Da musst du mit so Controllern rummachen. Und dieses Window-Placement ist auch nicht so, wie du es möchtest. Da hast du Vorgaben, oder hattest du zumindest. Und das waren so Sachen, wo ich dachte, wenn ich das jetzt schon mache, dann will ich es geil haben. Und nicht irgendwie so, wo ich an allen Ecken und Enden merke, dass es so eine Krücke ist nur. Ja, dann ist es zu gimmicky irgendwie, ne? Ja, genau. Die Kopfhörer verbinden sich aber einwandfrei mit dem. Headset, oder? Also die AirPods hast du, glaube ich, AirPods Pro? AirPods Pro habe ich, genau. Und das funktioniert genauso perfekt, wie man es sich vorstellt,
-
40:15
so wie es mit allen anderen Geräten auch funktioniert. Und mit denen, ich weiß, wir sind beide generell nicht so Fan von diesem Spatial-Audio, aber wenn man wirklich eine Quelle vor sich hat, wo der Ton herkommen kann, und das ist zum Beispiel so ein YouTube-Video, das zwei Meter vor einem schwebt, dann schaffen es die AirPods noch besser als die eingebauten Kopfhörer, mir wirklich die Illusion zu geben von dieses, der Ton kommt von zwei Meter vor mir auf Brusthöhe, und wenn ich das Fenster verschiebe, dann ändert sich die Quelle des Tons. Mhm, cool. Ja, danke Kay für die Einschätzung schon mal.
-
40:52
Also für mich ist klar, ich brauche das Ding jetzt noch nicht direkt, würde es trotzdem gerne mal ausprobieren, 170 Euro für die Brilleneinsätze sind mir aber zu teuer, um es mal zu testen, von daher muss ich vielleicht einfach wirklich mal in den Apple Store gehen. Aber das ist ja blöd, bei den anderen Geräten kannst du einfach reingehen, ausprobieren und hier musst du ja immer einen Termin machen. Ja, ist ein bisschen aufwendiger. Das muss ich tatsächlich noch erzählen, das war nämlich meine allererste Enttäuschung mit dem Gerät. Ich habe das vor Ort abgeholt und man kann die Dinger ja nur im Apple Store kaufen,
Kauf im Apple Store
41:00–42:51
-
41:18
was, glaube ich, sehr wahrscheinlich daran liegt, weil die individuell sind, weil für jeden Kopf eine andere Bandgröße eingepackt wird und eine andere Leitzielgröße. Da gibt es so in einer Abstufung irgendwie 15 bis 30 oder so, je nachdem, was man für eine Kopfform hat. Da muss man auch vorher so ein Gesichtsscan machen, dann kriegt man eine Konfiguration zugewiesen. Und die hat mir da ein Mensch vor Ort erzählt, die werden live für mich im Hinterstübchen zusammengepackt und dann an mich ausgeliefert. Was dazu führt, und ich war schockiert, dass diese gewohnten, perfekten Spaltmaße von Apple-Verpackungen
-
41:57
total im A** waren. Also das Ding war zusammengebaut wie von jemandem, der das nicht oft macht. Da dachte ich schon, oh Apple, alles immer perfekt und auspacken die halbe Freude. Aber das war wirklich verhältnismäßig stümpig zusammengebaut. Das ist ja interessant. Ja, und das ist, glaube ich, auch der Grund, warum man da, weil das so individuell auf mich konfiguriert ist, wenn ich das meiner Freundin mal in die Hand drücken muss, dann muss ich in der Brille den Gastmodus aktivieren, der jetzt auch neu ist. Dann nehme ich die Brille ab, nehme meine Brilleneinsätze raus, setze ihr den auf den Kopf.
-
42:31
Und wenn sie da noch nicht dran war, dann muss sie erst so ein zwei, drei Minuten Tutorial durchlaufen, wo ihre Augen und Hände konfiguriert werden, bevor sie überhaupt damit starten kann. Und das ist, glaube ich, schon was, das kannst du nicht mal eben rumreichen in einer Freundesgruppe und sagen, hey, guck mal, was ich für ein tolles Ding habe. Da muss man sich wirklich Zeit für nehmen und sich damit beschäftigen. Okay, dann musst du mir jetzt zusammenfassen nochmal sagen, auch wenn es weh tut, hat sich die Anschaffung gelohnt? Würdest du es Stand heute nochmal machen? Oder sagst du, da muss man doch noch ein bisschen zu warten?
Fazit
42:51–45:34
-
43:03
Das ist eine ganz schwierige Frage, weil ich ja jetzt glücklicherweise, danke Felix, nicht die Investitionen noch mit in die Berechnung einbringe. Und Stand jetzt bin ich immer noch total begeistert. Es ist nicht so perfekt, wie ich es mir gewünscht habe, logischerweise, weil man kann sich viel mehr ausmalen, als die Realität bauen kann. Aber wenn ich jetzt meine Use Cases gefunden habe mit dem Meeting und dies und das, dann benutze ich die wirklich gerne und intensiv und auch über lange Zeit. Die ist nicht für alles da und die ersetzt nicht meinen Schreibtisch und alles, was ich hier so rumstehen habe.
-
43:36
Aber für die paar Use Cases, die ich dafür identifiziert habe, ist es so, dass ich sie jetzt auch nicht mehr missen möchte und sie wahrscheinlich täglich weiter benutzen werde. Okay, das hört sich positiver an, als ich gedacht hätte, weil das finde ich ja ganz cool bei dir, dass du auch die negativen Sachen auch hervorheben kannst. Und viele blenden das dann ja so ein bisschen aus und gucken nur auf die positiven Sachen und versuchen, das irgendwie schön zu reden. Das habe ich bei dir nicht das Gefühl, sodass ich zeitig eher dachte, dass du nicht so zufrieden bist. Aber insgesamt sagst du ja trotzdem, ist es ein gutes Ding.
-
44:07
Du kannst es benutzen und hoffst wahrscheinlich noch auf ein paar neue Features jetzt in den neuen OS-Versionen, sodass alles dann noch ein Tick runter funktioniert und man noch zufriedener ist. Also für mich sind die Vorteile, wenn sie funktionieren, stärker als die Nachteile, obwohl ich natürlich auch Nackenschmerzen bekomme, natürlich auch einen Abdruck im Gesicht habe oder sowas. Aber das bin ich bereit in Kauf zu nehmen, weil das Erlebnis, wenn es funktioniert, ist so geil, dass ich es nicht missen möchte, sage ich mal. Cool. Ich danke dir, Kay. Ich hoffe, man hat meine Kids im Hintergrund nicht so sehr gehört.
-
44:37
Die haben nämlich Sommerferien und sind zu Hause und toben hier rum. Ich habe die Tür abgeschlossen, aber die Tür geht dann ab und zu mal hoch und runter. Hoffe, das ist nicht zu störend oder unser lieber Editor kann das rausschneiden. Da wären wir jetzt doch länger da dran gesessen hier, als ich dachte. Ja, ich habe mir nicht gedacht, dass das kürzer wird, weil mich das schon sehr interessiert und ich ja im Vorhinein hier auch schon bestimmt 15 Fragen aufgeschrieben hatte. Ja, und du kannst natürlich zu allem auch immer viel sagen. Also viel kürzer hätte ich es nicht erwartet, aber ich denke ja, dass die Folge auch in der Folgenbeschreibung
-
45:08
ja die Vision Pro dann direkt nennen wird und alle Leute, die es interessiert, die können sich das ja ausführlich anhören und die Leute, die nicht so interessiert sind, die machen die Folge wahrscheinlich gar nicht erst an. Oder vielleicht, um unsere schönen Stimmen zu hören. Ja, auf jeden Fall. Okay, Felix. Kay, ich wünsche dir ein schönes Wochenende und wir hören uns. Tschüssi.
Nebenan im Webcafé
Alle zwei Wochen montags eine neue Folge über Webentwicklung, Codequalität und die Art, wie wir zusammenarbeiten.
Alle 52 FolgenFragen an Felix und Kay?
Themenwunsch, Widerspruch oder eine Frage aus Deinem Projektalltag — schreib uns. Was uns erreicht, landet regelmäßig in einer der nächsten Folgen.
podcast [at] geenen-it-systeme.de
