Webcafé — Folge 22
[Bürotalk] Urlaub
Felix ist im Urlaub auf Mauritius - Das ist die ideale Gelegenheit um eine Bürotalkfolge in entspannter Athmosphäre aufzunehmen. Das Thema ist passenderweise: Urlaub.
Worum geht es?
Felix ist im Urlaub auf Mauritius - Das ist die ideale Gelegenheit um eine Bürotalkfolge in entspannter Athmosphäre aufzunehmen. Das Thema ist passenderweise: Urlaub. Kay und Felix sprechen über verschiedene Arten von Urlaub, von Remote-Arbeit und flexible Urlaubstage.
Das Gespräch, Wort für Wort
4.932 Wörter in 1 Abschnitt. Jede Zeitmarke springt an die passende Stelle im Audio. Automatisch transkribiert und maschinell nachkorrigiert — im Zweifel gilt das Gesprochene.
Das ganze Gespräch
0:00–25:23
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Hallo, lieber Kay. Mensch Felix, dass ich dich höre, das gibt es ja gar nicht. Frischer im Urlaub. Ja, es ist Zeit für einen neuen Bürotalk und das ist eben ein solcher geworden, weil ich im Urlaub bin, wie du gerade schon sagst.
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Und hier haben wir natürlich jetzt nicht irre viel Zeit, was vorzubereiten, aber ich habe ja mein neues Reisemikrofon und das kann ich jetzt nicht unbenutzt lassen. Also eine Folge müssen wir hier aufnehmen und da bietet es sich eigentlich an, sich ein Thema rauszusuchen, über das man ganz gut reden kann. Und wir haben uns heute mal das Thema Urlaub rausgesucht und ich hoffe, dass die Soundqualität ganz gut ist. Ich habe ja, wie gesagt, das neue Mikrofon mit dem Setup hier so ein bisschen rumgefummelt und sitze jetzt hier in meinem Hotelzimmerchen, wo der Badlüfter läuft und die Klimaanlage habe ich jetzt gerade ausgestellt.
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Aber ich hoffe, es funktioniert alles soweit. Also ich höre dich wunderbar und vor allem dein Reisemikrofon ist ja das Mikrofon, was ich ganz normal verwende. Also ich hoffe, das ist jetzt nicht so ein dramatischer, akustischer Unterschied. Ja, das stimmt. Genau. Ja, ich bin auch gespannt, wie es sich dann hinterher anhört. Man merkt auf jeden Fall schon, dass deine ganze Muskulatur total tiefenentspannt ist. Die Stimmen da hängen so durch. Ja, so entspannt, wie man mit zwei Kindern eben sein kann. Aber ich habe gestern Abend eine schöne Massage 50 Minuten lang gemacht. Ganzkörper-Relax-Massage.
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Und jetzt bin ich total, total relaxed. Das wäre jetzt eigentlich die Gelegenheit für ein neues Podcast-Logo, wo man so Blick aufs Meer hinaus mit einem Cappuccino und dem Mikrofon kannst du mal ein paar Stockfotos vorbereiten.
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Ich glaube, ich brauche keine Stockfotos. Ich kann ja auch Live-Fotos machen. Ja, ja, das meine ich ja. Ich glaube, wir haben den Menschen da draußen ja schon verraten, dass ich auf Mauritius bin. Und da will ich jetzt noch gar keine Empfehlungen oder so aussprechen, weil ich ja jetzt gerade eine knappe Woche hier bin. Aber das Wetterchen lässt sich auf jeden Fall schon mal sehen. Und wie ist es von da aus zu arbeiten? Ja, das ist eigentlich ein guter Stichpunkt. Ich habe jetzt versucht, möglichst wenig in der letzten Woche zu arbeiten. Habe am Handy schon immer so ein bisschen verfolgt, was los ist und versucht, das eine oder andere Thema auch anzugehen.
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2:00
Und habe jetzt aber heute tatsächlich den ganzen Tag mir mal genommen, um wirklich zu arbeiten. Und bin jetzt hier seit Ortszeit, ja, ich muss jetzt lügen, aber ich sage mal knapp 10 Uhr am Rechner wirklich. Und habe jetzt schon sieben Stunden hier auf der Uhr, habe zwischendurch im Restaurant ein bisschen gearbeitet. Habe mir da einen Burger noch reingezogen und eine Cola und einen Kaffee. Aber es bleibt dann doch irgendwie einiges liegen und man hat einen Haufen Mails in seinem Posteingang. Und ich habe da ein besseres Gefühl, wenn ich die abarbeite. Und ich hatte ja gestern bei der Massage viel Zeit, so nachzudenken und zu überlegen, bin ich denn entspannt?
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Und was entspannt mich eigentlich? Und da bin ich doch tatsächlich zu dem Schluss gekommen, dass mich das mehr entspannt, wenn ich hier einen Tag arbeite. Und mein Posteingang jetzt wieder geschrumpft ist auf ohne Scrollbar, sage ich immer. Da habe ich irgendwie ein besseres Gefühl, als wenn mich da jemand eine Stunde durchgeknetet hat. Also mir geht es gar nicht so um dieses Körperliche, sondern ich muss eigentlich einen geistig guten Zustand haben. Und den habe ich irgendwie oft, wenn ich fast fertig gearbeitet habe und wenn ich nicht so eine lange To-Do-Liste habe. Also historisch ist es ja so ein bisschen ein Running Gag geworden, dass Urlaub heißt, Felix arbeitet von zu Hause aus und nicht Felix macht Urlaub, wie man das so klassisch kennt.
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Man muss jetzt allerdings auch dazu sagen, dass du natürlich lange Zeit selbstständig und Geschäftsführer und so weiter warst. Also das ist jetzt nicht so ein klassischer Urlaub, wie man es sich vielleicht von Angestellten oder so wünschen würde.
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Nämlich wirklich, so wie ich es jetzt gemacht habe, zwei Wochen im Urlaub. Und das heißt dann auch wirklich Handy aus, Laptop aus, nicht an die Arbeit denken, nicht mit Kollegen irgendwie interagieren oder sonst irgendwas.
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Also du bist schon trotz Urlaub oder auch woanders sein historisch schon immer viel näher an der Arbeit dran als so manche andere.
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Ja und das ist wirklich auch ein Teil des Themas, glaube ich, heute, weil das nämlich so ein bisschen Fluch und Segen gleichzeitig ist. Auf der einen Seite beneide ich euch als Mitarbeitende natürlich total, dass ihr wirklich auch mal abschalten könnt, das Handy ausmachen könnt. Ihr habt ja in den meisten Fällen auch ein Arbeitshandy, das ihr wirklich einfach ausmacht. Und das ist klasse und das wünsche ich mir von jedem da draußen, dass er oder sie das machen kann. Das ist bei mir ja vielleicht sogar möglich, aber ich mache es nicht, weil ich immer denke so, ach, wenn ich doch in einer Mail mal eben ein Problem lösen kann, dann versuche ich das schon zu tun.
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Und ja, ich habe gestern mit dem befreundeten Pärchen gesprochen, mit dem wir hier auf Mauritius sind, die auch zwei Kinder haben. Und der Mann ist Landwirt, ist natürlich eine ganz andere Branche, einen ganz anderen Beruf. Und der kann eben im Urlaub eigentlich gar nichts tun. Also der ist hier schon hin und wieder am Telefonieren und versucht, ein paar Sachen zu organisieren. Aber im Allgemeinen kann er eigentlich nichts arbeiten. Und er sagt, Felix, ich beneide dich schon. Du kannst einfach im Urlaub was tun und kannst dadurch vielleicht sogar mehr in Urlaub fahren. Und ich habe gesagt, ich weiß gar nicht, ob das so gut ist, weil ich dadurch auch nie so richtig zur Ruhe komme, sondern ich habe immer das Gefühl, ich könnte ja was tun.
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4:57
Sei das am Handy gerade eine Nachricht beantworten oder wie jetzt einen Tag an den Rechner zu gehen und was zu machen. Und ich habe nie so dieses Gefühl, jetzt kann ich auch nichts machen und komme so ganz raus aus der Arbeit. Ja, ich glaube, es hat so ein bisschen beides was. Und das ist so ein bisschen, denke ich, auch das, was wir jetzt in der Folge heute erörtern wollen. Also insbesondere in unserem Themenbereich ist ja der Begriff Urlaub sehr dehnbar, weil ich ja entweder zu Hause sein kann und nichts machen oder irgendwo anders sein kann und da arbeiten oder eine Kombination aus beidem.
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Also nur weil ich jetzt gerade nicht vor meinem heimischen Schreibtisch sitze, sondern irgendwo, Stichwort remote, ein paar Monate bin und aber von da aus arbeite, ist es ja nicht zwangsläufig Urlaub.
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Das heißt, die Frage ist wahrscheinlich erstmal bei uns, was bedeutet denn der Begriff Urlaub überhaupt? Bedeutet das nur, dass wir gerade nicht zu Hause sind oder bedeutet es wirklich Auszeit von der Arbeit, um auch ein bisschen wieder geistig zu regenerieren und sowas?
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Genau, und ich glaube, Letzteres ist auf jeden Fall schon mal ganz wichtig. Und Ersteres, also Letzteres heißt wirklich, um Abscheiden zu können, ist ganz wichtig. Und Ersteres will heißen, ich kann auch von überall arbeiten und ich kann vielleicht auch an einen coolen Ort fahren und da aktiv arbeiten, um eine bessere Arbeitsatmosphäre zu haben, um den Kopf ein bisschen freier zu kriegen, auch fürs Arbeiten, um das Arbeiten auch ein Stück weit in die Freizeit reingehen zu lassen.
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6:20
Und das ist natürlich ein Riesenvorteil, den wir eben haben mit dem Job als Programmierer, Programmiererin, den wir jetzt haben. Da muss man natürlich aufpassen, dass eben diese Grenze nicht verschwimmt, weil wenn es dann möglich ist, von überall zu arbeiten, dann machen es vielleicht auch Leute, die nicht du, Felix und Geschäftsführer sind, sondern auch klassische Angestellte, sag ich mal.
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6:41
Und da ist es ja uns beiden immer ganz wichtig auch, dass sie eben wirklich den Urlaub auch als Urlaub nutzen, um wirklich runterzukommen.
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6:50
Wobei ich jetzt ja auch schon mehrfach mitgekriegt habe, dass die Mitarbeitenden so Hybride machen. Also die reichen zum Beispiel eine Woche echten Urlaub in Anführungsstrichen ein und arbeiten vorne und hinten oder vielleicht nur am Anfang nochmal zwei, drei Tage von woanders aus und können dadurch ihre Zeit in einem anderen Land verlängern oder an einem anderen Ort, sag ich mal grundsätzlich.
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7:13
Und schätzen das sehr wert, auch diese Möglichkeit zu haben. Ich finde das ganz spannend, weil für mich ist das tatsächlich gar keine so richtige Option. Ich habe es mir einfach hier zu Hause so gemütlich gemacht, mit meinen Monitoren schön aufgestellt und Display. Und das ist alles so, wie ich es haben will und brauche. Und in meiner täglichen Arbeit komme ich einfach super effizient oder bekomme ich super effizient das erledigt, was ich machen möchte. Und alleine im Büro merke ich es ja schon, dass das alles so ein bisschen sperriger ist. Da habe ich vielleicht einen Monitor zu wenig. Da ist das Ganze, also wie ich am Schreibtisch sitze, alleine schon anders und dadurch ungewohnt.
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7:49
Also für mich wäre das tatsächlich keine Option zu sagen, boah, ich arbeite jetzt einfach mal eine Woche von irgendwo anders, weil ich es kann und dann mit dem Laptop und sowas.
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7:58
Aber anscheinend, habe auch gehört von KollegInnen und Kollegen, wird das genutzt. Ja genau, ich mache das ja zum Beispiel sehr gerne. Und ich weiß von unseren ausländischen Kollegen, dass die eben auch die Möglichkeit nutzen, zum Beispiel ihre Familie zu besuchen und von dort dann auch zu arbeiten.
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8:14
Dafür sind sie eigentlich nicht bereit, irgendwie Urlaubstage zu opfern, aber dann da ein paar Stunden am Tag zu machen, bei ihrer Familie zu sein, was zu arbeiten.
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8:22
Das ist halt eine Möglichkeit, die dann richtig klasse ist. Ich würde sagen, das Schöne ist ja, wenn man die Möglichkeit hat und sie dann nicht nutzt, so wie ich, als andersherum das zu wollen, wie anscheinend andere und das dann nicht machen zu können.
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8:32
Also, dass wir das anbieten können, also dass du das anbietest, ja auch mal ganz konkret, um dir auf die Schulter zu klopfen, dass das möglich ist in unserem Umfeld mit den Technologien, auch mit dem Laptop, das wir gestellt bekommen und so weiter.
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8:47
Das ist schon eine coole Sache auf jeden Fall. Ja, ich muss mich da ja gleichzeitig fragen, warum sollte man das nicht erlauben? Weil für mich ist ja, wenn jemand gute Arbeit macht, völlig unerheblich, von wo aus die passiert. Also, das macht ja für mich effektiv keinen Unterschied. Klar, wenn jetzt jemand da ist wie du, der sagt, ich brauche zum Beispiel ein bestimmtes Monitor-Setup, um effizient arbeiten zu können, dann ist das was anderes. Aber das entscheidest du ja auch für dich selbst. Ich zum Beispiel kann an meinem Laptop wunderbar arbeiten und natürlich habe ich gerne zu Hause einen großen Monitor, einen großen Schreibtisch und so weiter, vernünftiges Mikrofon.
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9:19
Aber ich fühle mich gar nicht eingeschränkt, wenn ich unterwegs bin. Ich arbeite auch immer gerne aus dem Bett raus. Also, hier im Hotel habe ich auch schön im Bett gelegen und habe da meinen Laptop auf dem Schoß und kann da wunderbar arbeiten. Also, das macht für mich keinen großen Unterschied. Das wird ja dann mit der Apple Vision Generation 4 eh alles total entspannt. Stimmt. Ja, du hast eben gesagt, die Möglichkeit haben und sie eventuell auch zu nutzen. Da müssen wir vielleicht noch mit reinschicken in einem anderen Podcast. In einer anderen Episode haben wir es, glaube ich, schon gesagt, dass wir bei uns erstmal unbegrenzte Urlaubstage haben.
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9:52
Das heißt, in den Arbeitsverträgen stehen zwei Urlaubstage drin. Ich habe es gerade frisch nochmal nachgeguckt als Mini-Vorbereitung für diesen Podcast. Der letzte Arbeitsvertrag, den wir gemacht haben für eine Vollzeitstelle, hat jetzt 30 Urlaubstage ausgewiesen. Und die Ansage an alle Mitarbeitenden ist aber immer, dass das allenfalls eine Orientierung ist und wir aber eigentlich keine festen Urlaubstage so in dem Sinne haben.
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10:16
Also, ich führe keine Liste, welcher Mitarbeiter, welche Mitarbeiterin wie viel im Urlaub war. Und jeder Mitarbeitende soll das für sich selbst entscheiden, wie und wann er Urlaub macht. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich irgendwann mal einen Urlaub abgelehnt habe. Ich habe immer das Gefühl, die Leute haben ganz gute Sensoren dafür, wann sie Urlaub machen können und wann nicht. Also, wenn dann zum Beispiel ein Release ansteht, ein größeres, da kommen die Leute schon selbst drauf, dass sie dann vielleicht nicht unbedingt Urlaub nehmen. Aber selbst wenn, versuche ich das einmal möglich zu machen.
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10:43
Da gibt es ja ganz, ganz unterschiedliche Stimmen dazu, ob das gut oder schlecht ist, das so flexibel zu handhaben. Ja, ich fände es vor allem mal spannend, da eine tatsächliche Auswertung und Gegenüberstellung zu machen. Du hast ja gesagt, es haben alle irgendeine Zahl in ihren Arbeitsverträgen drinstehen. Wie viele Leute benutzen denn mehr oder weniger oder genauso viele? Das heißt, diese mündlich kommunizierte Flexibilität, wird die überhaupt ausgeschöpft? Und warum nicht? Also, ich hatte jetzt wieder mit einem Kollegen gesprochen, der meinte, boah, dieses Jahr noch nicht so viel gemacht. Dann schaue ich jetzt mal im Vertrag, wie viel mir zusteht, ziehe die Differenz ab und nehme genau so viele Tage Urlaub noch.
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11:24
Also, da ist dieser, das, was im Vertrag drinsteht, so kommt es mir vor, schon, und wenn es nur in den Köpfen ist,
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11:32
bindender, als wir es jetzt vielleicht hier so auf der Tonspur kommunizieren. Ja, und genau so nehme ich es nämlich auch wahr. Während ich keine Liste führe, hat, glaube ich, jeder Mitarbeitende oder, ich sage mal,
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11:44
mindestens der Großteil der Mitarbeitenden eine Liste für sich, wie viele Urlaubstage schon genommen wurden. Und das finde ich total okay, einfach auch, um für sich so ein Gefühl zu kriegen und vielleicht das auch ein bisschen zu vergleichen mit anderen. So, das ist alles in Ordnung, aber da entsteht genau das draus, was du jetzt auch gesagt hast. Am Ende des Jahres wird geguckt, wie viel habe ich denn gemacht und, ah, dann muss ich ja jetzt noch drei Wochen Resturlaub in Anführungszeichen nehmen. Was grundsätzlich überhaupt kein Problem ist, aber es ist trotzdem so, dieses Gefühl, was du beschreibst,
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12:13
wir versuchen das sehr flexibel zu handhaben und zu sagen, nehmt Urlaub, wann ihr es braucht, nehmt Urlaub auch nicht unbedingt immer nur, wenn ihr jetzt ganz urlaubsreif seid, sondern nehmt euch auch zwischendurch eine Woche, nehmt euch zwischendurch drei Tage, nehmt euch ein verlängertes Wochenende. Aber es wird nicht so sehr angenommen und für mich entstehen eigentlich zwei Gedanken draus. Der eine ist natürlich, dass ich denke, wenn die Leute so wenig Urlaub unterjährig nehmen, dann ist scheinbar nicht so ein großer Stress, nicht so ein großer Druck da, dass die Leute sagen, boah, ich muss jetzt unbedingt mal raus.
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12:43
Das kann aber eine Fehleinschätzung sein, kann auch sein, dass so ein großer Stress da ist, dass die Leute denken, ich kann jetzt gar nicht raus. Das müsste man eigentlich mal in Erfahrung bringen, müsste man mit den Leuten mal sprechen. Können wir vielleicht als Notiz mal für unser Jahresgespräch aufnehmen, finde ich ganz spannend. Und der andere Gedanke ist natürlich, irgendwie ist es auch nicht das Richtige, dann am Ende des Jahres noch diesen riesen Batzen an Urlaub zu machen,
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13:04
weil ich das weder besonders sinnvoll noch erholsam oder so, steht mir jetzt gar nicht zu, das zu bewerten, aber irgendwie fühlt sich das Richtige an, wenn man das schon ein bisschen verteilt über das Jahr dann. Also ich kann ja nur von mir sprechen und ich nehme mir so große zusammenhängende Urlaubsblöcke dann auch wirklich nur, wenn ich irgendwas vorhabe.
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13:23
Also wenn eine Reise geplant ist oder sonst irgendetwas. Und jetzt plane ich allerdings nicht vier, fünf, sechs Reisen im Jahr, wo es sinnvoll wäre, da so Urlaubsblöcke zu verteilen, sondern das ist vielleicht eine oder zwei im Jahr. Da gehen dann zwei, drei Wochen drauf und der Rest ist dann eben übrig, weil ich nicht so diesen Anlass habe, mir wirklich Urlaub auch am Stück zu nehmen.
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13:44
Und ich kann mir vorstellen, das ist dann ein häufiger Grund dafür, dass dieser Urlaub nicht genommen wird, weil warum soll ich mir jetzt random nächste Woche Urlaub nehmen, wenn ich dann doch wieder irgendwie nur zu Hause sitze? Ist übrigens mein Traum seit Jahren, Urlaub einfach nur zu nehmen, um zu Hause zu sein eine Woche. Aber das schaffe ich nicht aus unterschiedlichen Gründen. Also ich bin wirklich immer unterwegs und ich bin jetzt auch jemand, ich habe im Jahr so viele Ideen, was ich machen könnte und wo ich hinfahren könnte. Und ich sage zum Teil schon Sachen ab, weil ich denke, boah, du bist zu viel unterwegs und das ist ein bisschen umgekehrt.
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14:17
Aber Kay, du bist ja der Vorreiter da drin, am Ende des Jahres einen Riesenblock Urlaub zu nehmen. Das hast du ja in den letzten Jahren eigentlich immer gemacht und ich glaube auch sehr geschätzt, oder? Den Weihnachtsurlaub. Ja, und das ist eben genau daraus entstanden, dass ich das Jahr über keine großen Urlaube geplant hatte, aus welchen Gründen auch immer.
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14:34
Und dann auch nicht so die im Alltag das Bedürfnis hatte, jetzt brauche ich mal wirklich eine Woche Urlaub. Und dadurch ist das dann eben aufgelaufen. Was ich ja schon mache, ist hin und wieder mal einfach irgendwie einen Tag zu nehmen, wenn ich irgendwas Konkretes, einen Tagesausflug geplant habe oder ein verlängertes Wochenende oder weiß ich nicht was.
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14:53
Aber das läppert sich dann eben auch nicht. Und was du eingangs gesagt hast, bei mir ist es ja inzwischen auch so, was passiert denn mit der Arbeit, wenn ich nicht da bin?
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15:04
Also ich stelle mir natürlich auch vor, jetzt letztens war ich zwei Wochen im Urlaub, dann mache ich effektiv zwei Wochen nichts, habe den Laptop vielleicht wirklich nur für absolute Notfälle mit.
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15:13
Aber meine Arbeit bleibt ja nicht liegen. Meine Arbeit bleibt liegen, das wollte ich sagen. Weil ich wichtig in meiner Position bin. Also, dass ich liegen bleibe, beweist, dass ich notwendig bin. Und dann habe ich entweder, wenn ich wiederkomme, zwei Wochen Arbeit aufgestaut, die ich irgendwie abarbeiten muss. Oder das muss irgendwie zwischendurch anders gelöst werden. Stichwort Merge-Requests, die dann irgendwie übers Team verteilt werden und sowas. Aber das ist schon für mich auch ein Thema, wo ich im Vorfeld und währenddessen darüber nachdenke, dass die Arbeit sich jetzt nicht einfach in Luft auflöst.
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15:47
Ich glaube, wie gesagt, ich weiß es nicht, dass das auch bei unseren KollegInnen so ist, die ja jeder eine wichtige Position für sich hat und die Arbeit selten ohne irgendwelche Defizite auf andere Leute umgelegt werden können.
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16:03
Da ist es vielleicht in so großen Unternehmen einfacher, wo die gleiche Aufgabe noch zehn andere Leute haben. Da ist es dann nicht so entscheidend, wenn eine Person ausfällt. Ja, das hat man bei dir wirklich gesehen, dass in den Wochen, wo du nicht da bist, da denke ich schon oft, oh, hier an dieser und jener Stelle können wir Kay dann eben doch nicht ersetzen.
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16:22
Weil du natürlich in den Themen, mit denen du dich viel beschäftigst, dann auch intensiv drin bist und sich keiner da so schnell auch einarbeiten kann. Und dann wartet man lieber noch die Woche, bis du wieder da bist. Das höre ich natürlich gerne. Schlimm wäre es, wenn du wiederkommst und du sagst, ach, du warst weg. Ah, gar nicht aufgefallen. Ja, und bei mir habe ich dann eben oft so das Gefühl, dass ich nicht mal diese zwei Wochen jetzt zum Beispiel hier auf Mauritius weg sein kann.
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16:46
Ich sage den Leuten immer, ruft mich an, überhaupt kein Problem. Das Schlimmste, was euch passieren kann, ist, dass ich nicht drangehe. Und dann habe ich dann auch noch das Gefühl, eine Woche geht das gut und dann schaut sich irgendwas doch so dramatisch auf, dass dann so die ersten Nachrichten durchkommen.
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17:01
Und man so das Gefühl hat, dass den Leuten schon wichtig wäre, wenn ich doch kurz antworte oder doch kurz eben was fertig arbeite oder ein Statement irgendwo zu abgebe.
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17:10
Das ist natürlich so ein Druck, der sich nicht nur bei den Leuten aufbaut, sondern der baut sich bei mir selbst eben auch auf. Dann kommt eben so ein Tag wie jetzt hier zustande, den ich total gerne mache. Aber ich glaube, das wäre nicht bei jedem so. Ja, das ist, glaube ich, spannend oder wichtig, da zu unterscheiden zwischen dem Urlaubsanspruch, den jetzt wir beide von uns haben versus dem Urlaubsanspruch, den wir beide für unsere restlichen KollegInnen haben.
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17:35
Und das geht, glaube ich, schon durcheinander. Also ich bin da, glaube ich, so gerade auf der Kippe. Aber du hast ja selber schon gesagt, dass du auch die Verantwortung bei dir siehst, da während der Urlaub was zu machen. Oder dass du auch erst richtig entspannen kannst, wenn du weißt, alle drei Tage mal, wie das Postfach aussieht. Während das ja eigentlich genau das ist, wofür so ein Urlaub nicht da ist. Also ich bewundere ja eh schon die ganze Zeit. Wir kennen uns ja schon relativ lange, wie dein Arbeitspensum ist. Da würde ich direkt schon im Burnout hängen. Aber da zeigt sich das auch nochmal.
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18:05
Ja, das ist eine andere Situation. Das kannst du wirklich nicht vergleichen. Und also ich habe ja noch nie meine Arbeitsstunden getrackt. Und ganz viele Leute fragen mich immer, wie viel arbeite ich eigentlich? Boah, ich kann es jetzt auch nicht sagen, aber ich glaube, so übermäßig viel ist es dann am Ende doch nicht. Weil ich habe schon auch keine Freizeit, mache keinen Urlaub. Also ich glaube, da müsst ihr euch um mich keine Sorgen machen. Ich möchte aber noch einmal kurz die beiden größeren Themen, die sich jetzt hier so im Verlauf des Gesprächs, ohne dass wir das vorher geskriptet haben, ergeben haben, nochmal zusammenfassen.
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18:34
Nämlich das eine ist diese Geschichte mit den unbegrenzten Urlaubstagen. Vielleicht nochmal kurz auf die Vor- und Nachteile eingehen. Und das andere ist wirklich dieses Arbeiten von Remote, das Arbeiten aus dem Urlaub oder die Kombination von Arbeiten und Urlaub. Und vielleicht bei beiden nochmal darauf eingehen, ist das gut oder ist das schlecht? Oder ist das für bestimmte Leute gut und für bestimmte Leute schlecht? Oder ist es irgendwie was dazwischen? Du darfst anfangen. Also ich habe ja gerade schon gesagt, die Möglichkeit zu haben, von woanders arbeiten zu können, ist natürlich wunderbar,
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19:08
weil ich kann es ja in Anspruch nehmen, wenn ich es brauche. Und wenn so wie ich hier so ein Homeworker bin, der sich hier zu Hause eine schöne Höhle zusammengesteckt hat, dann muss ich das ja gar nicht in Anspruch nehmen, während andere Menschen das dann sehr gerne in Anspruch nehmen. Wichtig ist natürlich, dass die Leute trotzdem dann Urlaub nehmen und sich auch wirklich Auszeit gönnen von der Arbeit und nicht daran denken und sowas.
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19:32
Oder wahrscheinlich wieder das Thema flexibler Urlaub ins Spiel kommt. Ja, da finde ich dieses Modell eigentlich gar nicht so schlecht, was jetzt bestimmte Mitarbeiter auch schon angewendet haben, dass sie sagen, sie haben wirklich an bestimmten Tagen wirklich komplett Urlaub und an anderen Tagen sind sie erreichbar und machen auch was. Und dass da schon auch innerhalb von diesem Urlaub eine klare Trennung vorliegt, das finde ich gar nicht so schlecht. Und das, was du gesagt hast, finde ich auch gut, dass man die Möglichkeit hat. Das schadet ja eigentlich nicht und dann kann sich jeder selbst überlegen, ob und wie er das dann am Ende nutzen will.
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20:02
Wir geben dann natürlich sehr viel Verantwortung auf die Personen ab, indem wir sagen, ja, wir erlauben dir hier diesen Spielparadies mit dem Urlaub, mach wie du meinst. Das kann dann aber auch dazu führen, dass die Leute einfach gar keinen Urlaub nehmen. Und da würde mich jetzt interessieren, wie viel Verantwortung wir, sag ich mal, als Führungskräfte haben,
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20:26
dass die Leute auch ihren wohlverdienten Urlaub bekommen. Also führt diese Flexibilität vielleicht dazu, dass wir letztendlich sagen, mir egal, mach wie du meinst. Und dann macht jemand halt gar nicht zum Beispiel. Ja, und müssen wir die Leute vielleicht auch daran erinnern, Urlaub zu machen. Wenn die zum Beispiel jetzt vier Monate lang noch gar keinen Tag Urlaub genommen haben, müssen wir auf die Leute zugehen und sagen, wie sieht es denn aus? Nimm dich doch mal ein bisschen raus. Mach deinen Kopf mal wieder ein bisschen frei. Nimm dir zwei, drei Tage. Also ich habe immer eine Situation im Kopf und daraus ist, glaube ich, auch dieser flexible Urlaub entstanden, den wir haben.
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21:01
Und das ist eine Situation, die ich für keinen Mitarbeitenden haben möchte bei mir. Und das war damals in der Ausbildung, da hatte ich, wenn ich mich ganz vertue, 24 Urlaubstage. Das war irgendwie so ganz knapp am gesetzlichen Minimum. Und das war natürlich nicht viel, gerade für jemanden wie mich, der gerne unterwegs ist und der gerne auf Reisen ist. Und da weiß ich, da haben mich Freunde gefragt, ob ich mit in den Urlaub fahre. Und ich hatte keine Urlaubstage mehr. Ich glaube, am Ende habe ich es irgendwie regeln können. Aber dieser Gedanke, dass Mitarbeitende von mir einen Urlaub mit Freunden nicht machen können,
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21:34
weil sie sagen müssen, ich habe keine Urlaubstage mehr. Und ich erlebe es ständig, dass wir Leute fragen, hier, hast du noch Lust, da mitzukommen? Hast du Lust hier über das Wochenende hier und dies und das? Und dann sagen die, boah, Felix, ich muss meinen Urlaubstagen gucken. Ich will ja über Weihnachten und Neujahr noch Urlaub nehmen und ich weiß nicht, ob ich das hinkriege. Und das ist eine Situation, die will ich nie in meinem Leben von meinen Mitarbeitenden hören. Sondern wenn irgendwas Cooles ansteht, wenn eine coole Tour ansteht, wenn eine Tour mit den Jungs ansteht oder so, über ein langes Wochenende, vielleicht eine ganze Woche, einen Kalturlaub,
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22:05
dann müssen die Leute das machen können. Und da darf die Arbeit, finde ich, nicht im Weg stehen. Das ist ja sehr, das erdlich, sag ich mal. Hört sich jetzt an, als wäre ich der größte Samariter hier. Nein, aber das ist mir wirklich ein Anliegen, dass die Leute bei coolen Aktionen so einfach dabei sein können und dass die Arbeit sie nicht blockiert, sondern irgendwie das muss so eine Koexistenz sein. Das erklärt euch auch ein bisschen, woher da deine Verbissenheit zu dem Thema kommt. Das finde ich ja ganz spannend, so als die Felix-Origin-Story. Ich nehme auf jeden Fall mit, aber tatsächlich das Thema eben in unseren Jahresgesprächen,
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22:37
die ja jetzt bald anstehen, nochmal aufzugreifen und auch mal dazu hinterfragen. Weil das bringt ja nichts, wenn wir hier auf der Tonspur diese Freiheit postulieren und dann in der Realität wird sie aber gar nicht so wahrgenommen vielleicht oder auch benutzt. Ja, und das ist tatsächlich so. Also ich könnte mich jetzt, obwohl ich es nicht nachhalte, würde ich darauf wetten, dass noch nie jemand mehr Urlaubstage genommen hat, als er vertraglich, sag ich mal, als Orientierung vereinbart hat. Also ich würde mich wundern, wenn irgendein Mitarbeitender schon mehr als 30 Urlaubstage im Jahr genommen hat.
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23:11
Also würde ich wetten, dass das nicht so ist. Und deswegen ist das so eine theoretische Freiheit, die aber praktisch nicht wirklich benutzt wird. Aber vielleicht ist auch gerade das cool, weil man macht genauso viel Urlaub, wie man sonst auch machen würde, hat aber immer im Gedanken, eigentlich habe ich noch Luft nach oben, eigentlich habe ich noch Freiheit. Wenn irgendwas kommt, könnte ich es auch machen. Und ich glaube, dass das auch allein schon zur Entspannung beiträgt. Hm, vielleicht. Das müsste man vielleicht mal abfragen. Ja. Wir nehmen das in die Jahresgespräche mit rein und werden unsere Hörer und Hörerinnen dann hier im Podcast nochmal updaten,
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23:44
was dabei rausgekommen ist. Ja, und damit schon immer die nächste oder eine der nächsten Folgen angekündigt, Thema Jahresgespräche. Das finde ich eine sehr gute Idee. Ja, Kay, ich glaube, dabei können wir es fast belassen hier. Dann werde ich mich jetzt mal hier ins Fitnessstudio begeben und ein bisschen Cardio machen. Wie jetzt schlecht zu was zu machen. Ich muss jetzt zurück an den Strand, meine Bahama-Marmor wird warm. Ich habe tatsächlich überlegt, zu sagen, ich gehe jetzt an den Pool. Und dann habe ich gedacht, jetzt wo ich hier in Anführungszeichen sturmfrei habe, kann ich die Gelegenheit eigentlich gut nutzen und noch ein bisschen Sport machen.
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24:16
Und dann gleich mit den Kids nochmal in den Pool zu springen. Sport, wenn man sturmfrei hat. Felix, wir müssen mal nochmal off-topic reden, glaube ich. Ja, ich heirate ja. Das wissen, glaube ich, die Hörenden hier draußen größtenteils noch nicht. Ich heirate ja Ende des Jahres. Und da versuchen wir uns ja schon noch ein bisschen in Form zu bringen. Und was ist da besser als zwei Wochen auf Mauritius mit Halbpension und fetten Buffet morgens und abends.
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24:42
Also von daher muss ich noch ein bisschen Ausgleich schaffen. Jetzt verstehe ich das Ganze. Ja, okay. Aber das Gute ist, dass mein Anzug, den ich zwar von der Stange gekauft habe, aber die werden ja mal so ein bisschen angepasst. Der wird erst so ein, zwei Wochen vor der Hochzeit dann wirklich die letzten Zentimeter noch irgendwie da rausgeholt. Und ja, maßangepasst ist jetzt zu viel gesagt. Aber das heißt, egal was jetzt passiert, der Anzug wird passen. Okay, okay. Ja, dann viel Erfolg beim Sport und bis zum nächsten Mal. Kay, ich danke dir für deine Zeit und wir hören uns spätestens in Dortmund dann.
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