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Webcafé — Folge 23

Weihnachten

In einer Folge ohne festes Thema schauen Felix und Kay auf das vergangene Jahr zurück und blicken auch auf 2025.

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Folge 23 Weihnachten 46 min · 12 Kapitel
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Am Mikrofon

01 — Worum geht es

Worum geht es?

In einer Folge ohne festes Thema schauen Felix und Kay auf das vergangene Jahr zurück und blicken auch auf 2025. Themen sind die Jahresgespräche mit den Mitarbeitenden, flexible Urlaubszeiten, der stressige Dezember und die daran anschließende gemütliche und ruhige Weihnachtszeit sowie ein Rückblick auf das erste vollständige Podcastjahr.

02 — Transkript

Das Gespräch, Wort für Wort

Kapitel

8.913 Wörter in 12 Abschnitten. Jede Zeitmarke springt an die passende Stelle im Audio. Automatisch transkribiert und maschinell nachkorrigiert — im Zweifel gilt das Gesprochene.

Intro 0:00–2:40

  1. 0:00

    Hallo, lieber Kay. Hallo alle da draußen. Wir nehmen heute die letzte Folge in diesem Jahr auf und wir haben ein paar Folgen auf Halde, aber wir wollten es uns nicht nehmen lassen, die Weihnachtsfolge aufzunehmen und haben dafür gar nicht so ein richtiges Skript, sondern wollen einfach mal so ein paar weihnachtliche Themen hier reinschmeißen. Und da freue ich mich, dass auch heute Kay wieder dabei ist.

  2. 0:24

    Hallo Felix. Ja, ich bin schon total in Weihnachtsstimmung. Ich bin ja sonst immer, wenn ich wieder die Podcasts aufnehme, stehe ich vor einem Schreibtisch und agiere total organisch und dynamisch. Und heute habe ich mich hingesetzt.

  3. 0:35

    Geil. So weit wie möglich zurückgelehnt in meinem Schreibtischstuhl, wie das geht. Ich habe mir hier eine kleine Kerze angezündet, die Füße auf dem Tisch und jetzt lehne ich hier so halb im Schlaf.

  4. 0:48

    Es ist auch schön warm und ich trinke natürlich einen Tee. Und man muss sagen, mein weltbester Chef hat zu Weihnachten ein kleines Geburtstags-, äh, ein kleines Weihnachts-, wie sagt man, präsent springen lassen.

  5. 1:00

    Unter anderem mit einem Tee. Und das ist ein Apfel-Hagebutte-Zimt-Tee. Und was ist da größtenteils drin? Na klar, Hibiskus. Und den habe ich mir jetzt hier aufgebrüht in so einem schönen transparenten Glastasse.

  6. 1:16

    Es hat so eine schöne, tja, was ist das? So rubinrote Farbe schimmert das hier im Licht. Und den kippe ich mir jetzt rein.

  7. 1:25

    Ja, es hat tatsächlich jeder sogar einen individuellen Tee bekommen. Und die hatten so eine kleine Weihnachtsverpackung. Fand ich irgendwie ganz süß. Ist ja auch auf mich abgestimmt. Bedeutet das irgendwas mit dem Hibiskus? Soll ich mich gesünder ernähren? Können wir später nochmal drüber sprechen. Nein, tatsächlich waren die Tüten alle gleich. Aber trotzdem dann insofern individuell, dass über ein bisschen was anderes drin ist.

  8. 1:45

    Der eine hatte mal einen kleinen Christstollen, der nächste hatte dann Lebkuchen. Also ein ganz bisschen unterschiedlich. Ja, der Christstollen hätte ich eigentlich auch gegessen, aber der hat den gestrigen Tag nicht überlebt. Ja, guck mal. Der Tee ist auf jeden Fall schon sehr fruchtig. Ja, schön. Ja, ich habe heute, Kay, einen ayurvedischen Gewürztee. Und warum habe ich den ausgewählt? Damit du was zum Angeben hast? Ja, das einerseits. Aber es steht Christmas-Tee drauf. Ah. Manchmal versteht man ja diese Bezeichnung da nicht so richtig. Also es gibt ja Christmas-Tee. Ich habe hier Schwangerschaftstee und alles bringe ich alles später nochmal mit in einer anderen Podcast-Folge.

  9. 2:18

    Das Tee jedenfalls ist jetzt ein Christmas-Tee. Und wenn man den so probiert, ich tue es gerade, also dann kommt man im Leben nicht darauf, dass das ein Weihnachtstee ist. Also vielleicht habe ich irgendwo eine entfernte Zimtnote, aber ja gut, das reicht natürlich meistens schon für Weihnachten. Ja, aber so ist er ganz lecker und ayurvedisch ist er auch. Das heißt, er ist wahrscheinlich extrem gesund. Weihnachten ist ja auch so ein bisschen das, was man draus macht. Ja, genau. Ja, aber die Weihnachtslithargie, die du gerade angesprochen hast, die du da in deinem Stuhl hängst, die merke ich tatsächlich weit und breit auch schon.

Weihnachtspause & Vorweihnachtsstress 2:40–5:45

  1. 2:47

    Nicht nur bei uns, sondern auch bei den Kunden und auch ein Stück weit bei mir selbst. Also wir hatten ja jetzt Mittwoch das letzte große Release des Jahres, wo wir jetzt auch wirklich viele Monate darauf hingearbeitet haben. Und dann hat das ja wirklich von unserer Seite zumindest auch sehr, sehr gut geklappt. Also wir haben jetzt eigentlich nichts mehr nachgearbeitet und ja, ist wirklich so in unserem Sinne verlaufen. Und dann hat man wirklich gemerkt, wie da auch die Last abfällt und wie alle so ein bisschen runterfahren und schon so in diesen Weihnachtsmodus reinkommen. Und das ist wirklich genau richtig und wichtig, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Weihnachten ja dieses Jahr sehr, sehr arbeitnehmerfreundlich liegt.

  2. 3:21

    Und inzwischen freue ich mich da auch sehr drüber, weil ich die Zeit dann einfach genieße zwischen den Feiertagen und jetzt sogar ab dem 20. bzw. 21. ist es dann ja sogar.

  3. 3:30

    Und da freue ich mich wirklich jetzt auf diese zwei Wochen, wo einfach mal weniger los ist und wo alle ein bisschen runterfahren. Also ich musste tatsächlich überlegen, aber wenn ich so drüber nachdenke, dann war es dieses Jahr, was so die vorweihnachtliche Stressphase angeht, dramatischer als sonst.

  4. 3:44

    Ich kann mich erinnern, sonst die letzten Jahre, da ist Anfang Dezember eigentlich schon nicht mehr viel los, weil Aufträge sind alle durch. Und vor Weihnachten will auch keiner mehr was Großes starten und weiß ich nicht was. Da wurde es dann schon wirklich Anfang Dezember relativ ruhig. Und jetzt haben wir ja wirklich quasi bis kurz vor Schluss noch in verschiedenen Projekten große Themen gehabt, die auch noch irgendwie fertig werden mussten dieses Jahr.

  5. 4:06

    Ja, das stimmt. Du hattest natürlich jetzt auch mit dem Urlaub noch zu kämpfen von einem anderen Mitarbeiter, den du so ein bisschen ersetzen musstest und dann kam so eins zum anderen. Wenn du jetzt sagst, dramatisch, weiß nicht, wäre das dein Eindruck von der Zeit? Also ist es so schlimm gewesen oder ging es dann doch noch?

  6. 4:21

    Also ich freue mich jetzt schon auf die Weihnachtstage, das muss ich schon gestehen. Die letzten Tage, also jetzt die letzten Tage ging es schon mehr, aber die Wochen davor, die letzten drei, vier Wochen waren auch schon sehr intensiv und auch so untypisch für diese Zeit.

  7. 4:35

    Ja, unterschreibe ich. Ist ja manchmal so. Häufig ist es ja, die Projekte und die Kunden sprechen sich ja alle untereinander ab, das wissen wir ja. Und wenn nichts los ist, dann meldet sich ja wirklich niemand. Aber wenn dann auf einmal Dampf in der Hütte ist, dann kommen auch die anderen noch gleich alle an. Ja, da kann ich eine meiner großen Weisheiten nochmal hier loslassen. Weil meine Theorie nämlich immer ist, wenn man keine Aufträge braucht, dann kriegt man hunderte von Anfragen. Und wenn man aber einen Auftrag braucht, dann kommt keiner. Ich bin sicher, da gibt es irgendwo eine geheime Telegram-Gruppe, wo die sich absprechen.

  8. 5:05

    Und so ist es dann wahrscheinlich mit der Arbeitslast auch so ein bisschen. Ja, wahrscheinlich. Also auf jeden Fall freue ich mich deswegen dieses Jahr schon jetzt schön zwei Wochen Urlaub. Vielleicht lag es auch daran, dass ich ja obligatorisch die eher vier Wochen Resturlaub genommen habe. Stimmt. Du hast die Weihnachtszeit noch nie mitbekommen. Ja, vielleicht. Anfangen die Zeit immer schon den Urlaub für das Jahr aufbrauchen, womit wir wieder bei dem spannenden vorherigen Thema waren, nämlich Resturlaubstage.

  9. 5:32

    Dieses Jahr habe ich es wirklich bis aufs Letzte hinaus zögern müssen fast. Ja, das stimmt. Das stimmt. Sonst hast du von der Weihnachtszeit immer eher weniger mitgekriegt. Und hast ja meistens noch einen Tag für die Weihnachtsfeier dann frei gemacht. Ja, genau. Ja, schön. Ja, Weihnachtsfeier hatten wir am Mittwoch. Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Wir waren hier in Köln beim Buddymesh. Das ist wie so ein Schlag den Rab, sagen wir mal. Und da haben wir uns ein episches Battle geliefert. Also das hat mir sehr gut gefallen. Danach waren wir noch lecker indisch essen. Das war natürlich sehr üppig.

Weihnachtsfeier 5:45–8:59

  1. 6:01

    Und dann sind wir so vom Weihnachtsmarkt noch in die eine oder andere Kneipe gekommen. Am besten hat mir vor allem gefallen, dass wirklich alle da waren. Und unser Team ist ja deutschlandweit verteilt. Also teilweise sehr lange Anreisezeiten. Aber alle waren da, auch wenn es nur für ein paar Stunden waren, haben wir alle gesagt. Das ist für mich jetzt, glaube ich, also für mich natürlich besonders toll, weil ich die alle kenne. Ich bin ja in meiner Rolle mit jedem eigentlich so gleich viel beschäftigt, durch die ganzen Code-Reviews und solche Sachen. Aber es gibt ja doch so Flügel im Team, sag ich mal, die eher nicht so viel miteinander zu tun haben.

  2. 6:32

    Wo man wirklich so ein bisschen innerhalb des eigenen Projektteams ist. Und dann ist es einfach wirklich schön, mal alle zusammen auf einem Haufen zu sehen, ein Foto zu haben. Wir haben jetzt ein schönes Foto. Und die alle mal so beisammen zu haben. Ja, und für mich ist es wirklich fantastisch, weil ich einige Mitarbeiter wirklich einmal im Jahr sehe. So traurig das ist. Also einige sehe ich ja jetzt wirklich wöchentlich dann auch im Büro. Aber es gibt auch welche, die dann ihr Homeoffice auch sehr schätzen. Und das ist auch richtig und wichtig. Und die kommen dann aber gerade erst recht zur Weihnachtsfeier.

  3. 7:02

    Und das ist natürlich dann immer klasse, die Leute zu sehen. Und ich finde das immer herrlich zu sehen, wie dann auch direkt eine Dynamik entsteht. Und da ist keine Warm-Up-Phase oder so, sondern da geht es direkt los. Und da wird gelacht und gequatscht. Und das genieße ich sehr. Es ist aber schon schwierig, da was zu finden, was dann auch alle anspricht. Also diese ganze Weihnachtsfeier, du hast gerade gesagt, Bodybashen und dann noch Essen. Das ist ja relativ kurzfristig zustande gekommen. Davor haben wir uns recht schwer getan, etwas zu finden, was für alle ist. Du musst ja möglichst eine, also Aktivitäten insbesondere, eine Schnittmenge finden, wo alle was mit anfangen können.

  4. 7:34

    Ja, und natürlich auch erstmal eine Stadt finden, die als Schnittmenge ganz gut funktioniert. Dieses Jahr haben wir ja das erste Mal die Weihnachtsfeier in Köln gemacht. Weil das so halbwegs zentral für alle war. Sonst waren wir ja dann doch eher bei uns in der Nähe vom Büro dann in Dortmund unterwegs. Hat aber ganz gut geklappt. Also ich bin auch, hast du gut gemacht, Felix. Kannst du dir mal... Ich habe ja dieses Jahr tatsächlich selbst organisiert, weil unsere Bürokraft nicht mehr da ist. Und deswegen lag es jetzt an mir, aber ich denke auch, außer dass es jetzt auf dem letzten Drücker war, hat alles ganz gut geklappt.

  5. 8:03

    Und wie bist du da vorgegangen? Möchtest du kleine Insights teilen? Tja, ich habe eine Doodle-Umfrage gemacht, wann die Leute Zeit haben. Und dann habe ich mir überlegt, was gut sein könnte. Und mir vom Freund einen Restaurant-Tipps geben lassen. Nein, ich glaube, da kann man gar nicht groß irgendwie Tipps geben, sondern das ist ja auch sehr individuell, worauf man da Lust hat. Wir haben die letzten Jahre ja immer so Escape-Rooms gemacht. Das hätte ich auch dieses Jahr wieder klasse gefunden. Gerade in Köln gibt es fantastische Escape-Räume. Also da sei mal The Great Escape genannt, zum Beispiel hier in Köln.

  6. 8:34

    Einer meiner Lieblingsräume. Aber ich hatte so das Gefühl, dieses Jahr muss auch mal was Neues her. Ja, ich glaube, da kommt wieder zu tragen, dass das Escape-Room, glaube ich, sehr niederschwellig ist. Das ist ja viel so mit Rätseln und ein bisschen Puzzeln. Da kann, glaube ich, jeder was mit anfangen. Und ansonsten, wir haben auch schon mal Kegel gemacht. Das ist vielleicht nicht für alle was. Also es ist wirklich schwer, da eine Aktivität zu finden, an der alle gleich viel Spaß haben. Ja, das stimmt. Ja, Kay, ursprünglich wollten wir diese Folge nach unseren Jahresgesprächen benennen, die wir nämlich jetzt zu allermeist hatten.

Mitarbeiter-Jahresgespräche 8:59–20:10

  1. 9:06

    Also die allermeisten Gespräche haben jetzt stattgefunden. Und da wollten wir ja jetzt mindestens mal ein kurzes Kapitel noch draus machen. Und vielleicht, Kay, mal so als generellen Recap. Wie hat dir das dieses Jahr gefallen, die Jahresgespräche? Also fantastisch wie jedes Jahr. Ich muss dazu sagen, das mache ich schon seit einigen Jahren. Wirklich, eigentlich mehr aus mir heraus. Das ist dann wirklich so ein Einzelgespräch bisher immer gewesen, wo ich mir die KollegInnen schnappe und dann einmal so kurz aufs Jahr zurückschaue, was ist so passiert, was hat geklappt, was hat nicht geklappt und sowas.

  2. 9:40

    Die Besonderheit dieses Jahr war, dass du auch noch mit dabei warst bei allen Gesprächen. Das war bei den letzten, meine ich nicht. Oder ich habe es mir zumindest nicht aufgeschrieben. Ich bin mir gar nicht sicher. Ja, zumindest nicht bei allen. Und es hat dann nochmal so ein bisschen offiziellere Note gegeben. Aber fand ich jetzt auch ganz praktisch. Und ich kann mir vorstellen, das war für dich auch ganz hilfreich. Ja, ich bin, also für mich war es sehr hilfreich. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich einerseits verhindere, dass ihr über bestimmte Themen sprecht. Also wenn du jetzt von Mitarbeitenden zu Mitarbeitenden sprichst,

  3. 10:13

    dann kann man natürlich auch wunderbar mal über mich lästern oder Themen ansprechen, die vielleicht, ja, obwohl es vielleicht irgendwie unangenehm wäre, mir das entgegenzuwerfen. Auf der anderen Seite hoffe ich natürlich, dass wir so eine transparente und offene Atmosphäre haben, dass man mir auch alles sagen kann. Auf der anderen Seite ist es eben für mich total spannend, dazuzuhören, den Input mitzunehmen. Und du moderierst das ja wirklich fantastisch. Und auch natürlich meine eigene Perspektive nochmal auf die Leute einzubringen. Und ja, in den allermeisten Fällen ist es dann ja eigentlich ein Riesenhaufen Lob.

  4. 10:44

    Aber das darf man auch nicht immer nur so wegkehren, sondern das muss auch mal ausgesprochen werden. Und dafür ist natürlich ein Jahresgespräch dann auch die richtige Plattform. Genau, das ist tatsächlich einer der Hauptgründe, warum ich das initial mal eingeführt habe. Wir haben da, glaube ich, in vorherigen Podcast-Folgen schon drüber gesprochen, dass ja die Kommunikation, die wir so machen, hauptsächlich über Merge-Requests stattfindet. Also die fachbezogene Kommunikation. Und in so einem Merge-Request man tendenziell eher die Sachen anmerkt, die nicht so optimal sind und die verbessert werden sollen,

  5. 11:16

    als auf die Sachen einzugehen, die gut gelaufen sind oder die gut geworden sind. Und historisch hatte ich so ein bisschen das Gefühl, da so einen Ausgleich schaffen zu wollen, weil ich das aus meiner eigenen Historie kenne. Mir ist insbesondere in den Anfangsjahren als Entwickler sehr einfach gefallen, die ganzen Dinge zu sehen, die mir noch schwer fallen. Da werde ich ja täglich mit konfrontiert, wenn ich da stundenlang an irgendeiner Dussel-Aufgabe hänge, wo ich nachher denke, boah, hättest du aber auch echt wissen können. Und dann leicht den Blick für das verliere, was vielleicht wirklich gut geklappt hat

  6. 11:48

    und was jetzt besser klappt als vorher noch. Und deswegen habe ich da tatsächlich so einen kleinen Fragenkatalog vorbereitet, den ich dann den KollegInnen vorab auch gebe, wenn ich die Termine abspreche. Mache ich dann Anfang Dezember so eine kleine Rundnachricht mit, hey, hier wieder Jahresgespräche. Wann hast du Zeit? Und dann eben mit diesem kleinen Fragenkatalog, der eben so ein paar Inspirierungen geben soll. Da steht zum Beispiel, was hast du dieses Jahr besonders geschafft? Worauf bist du stolz? Wie war die Zusammenarbeit? Was sind wiederkehrende Hindernisse? Wie fühlst du dich in deiner Position im Team?

  7. 12:23

    Und solche Sachen. Also Fragen, die hoffentlich so ein bisschen anregen sollen, mal zu reflektieren und auf das eigene Jahr zurückzuschauen. Und anhand der Antworten, die ich mir dann auch notiere, kann ich dann auch sehr gut so eine Referenz zwischen verschiedenen Jahren herstellen. Also ich habe inzwischen, glaube ich, mit diesem Jahr so eine Historie über drei Jahresgespräche pro Person, wo ich also die letzten drei Jahre zurückschauen kann. Und dann sieht man schon sehr schön, wie sich da so Schwerpunkte verlagert haben, wie Hindernisse entstanden und wiedergegangen sind. Und das ist einfach sehr schön.

  8. 12:58

    Ja, du sagst jetzt, das Wichtigste für dich ist, dass du auch eine Plattform bietest, wo du mit den Leuten über Sachen sprechen kannst, die jetzt nicht technisch bezogen sind oder vielleicht auch gar nicht unbedingt so direkt arbeitsbezogen. Dafür haben wir natürlich hier und da auch schon andere Gespräche. Also ich weiß, dass wir mit manchen Mitarbeitenden auch so Feedback-Gespräche immer wieder machen. Das kommt ein bisschen darauf an, wir versuchen das individuell zu halten. Und der zweite Punkt, den du jetzt aber angesprochen hast, das ist eigentlich das, wo ich den Mehrwert in den Jahresgesprächen sehe.

  9. 13:25

    Nämlich wirklich der Rückblick auf das aktuelle Jahr, auf das letzte Jahr und der Ausblick auf das nächste Jahr. Also wie will ich mich entwickeln? Habe ich Ideen, wie es weitergehen könnte und so weiter? Also wirklich dieser gesamtheitliche Blick, das ist für mich das, was in dem Jahresgespräch noch mal interessanter ist, als in dem einzelnen Feedback-Gespräch, wo es ja zum Beispiel dann auch mal um Gehälter gehen kann und eher so kleinere Sachen. Und im Jahresgespräch hat man so diesen Blick von oben auf alles, aufs letzte Jahr, aufs nächste Jahr. Und das finde ich da besonders wertvoll. Genau, vielleicht einmal kurz zum Ablauf,

  10. 13:58

    dass wir das skizziert haben, damit die Leute sich besser vorstellen können, wie das funktioniert. Wir treffen uns dann also, in diesem Jahr war es dann immer zu dritt, die Person, um die es ging und wir beide in unserem Zoom-Raum ist es, glaube ich. und dann gehen wir so grob die Stichpunkte durch, dass wir erst mal noch mal Revue passieren lassen, was denn die Person im letzten Jahr gesagt hat, was da für Hindernisse und Schwierigkeiten und vielleicht auch Erfolge waren und solche Sachen. Nachdem er das noch mal ventiliert hat, schauen wir uns an, was denn jetzt wirklich im vergangenen Jahr aktiv gewesen ist

  11. 14:30

    an der Orientierung dieser Fragen, die ich da gerade genannt habe. Und dann schauen wir drauf, okay, wie können wir denn jetzt von hier weitermachen für das nächste Jahr? Was sind vielleicht Entwicklungen, die möglich sind? Was sind noch Schwächen, die entweder bearbeitet werden oder Stärken, die gefördert werden können? Wo ist besonderes Entwicklungspotenzial? Und wie möchte die Person sich grundsätzlich weiterentwickeln? Es gibt ja, auch wenn ja die Anwendungsentwicklung ein relativ konkreter Fachbereich ist, gibt es ja trotzdem verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Also entweder weiter

  12. 15:06

    mit dem Tech-Stack arbeiten, den man kennt und da so eine richtige Expertise entwickeln oder vielleicht ein bisschen verbreitern, also mal vom Frontend ins Backend zu gehen. Das ist auch eine Variante. Oder auch ganz anders, mehr mit Menschen arbeiten, vielleicht mal Praktikanten übernehmen oder vielleicht Auszubildende, wenn es relevant ist, solche Sachen. Also auch so ein bisschen menschlich sich weiterentwickeln. Da gibt es dann doch sehr viel Spielraum und deswegen ist das spannend, dann von den Personen mal selber zu hören, worauf die eigentlich Lust haben, in welche Richtung die so weitergehen wollen.

  13. 15:37

    Ja, also gerade dieser Jahresvergleich, den angesprochen hast, den finde ich mal total spannend. Was hat derjenige, diejenige letztes Jahr gesagt? Und dann vergleicht man wirklich, ob das noch aktuell ist. Und daran merke ich immer, wie kurz ein Jahr ist und wie lang ein Jahr ist. Auf der einen Seite kurz, weil man an manchen selben Themen immer noch hängt und auf der anderen Seite lang, weil man super weit gekommen ist, ganz viel geschafft hat, in ganz vielen Punkten weitergekommen ist, auch ganz viele Sachen abgehakt wurden, ganz viele Sachen auch gar nicht mehr relevant sind. Also dann denkt man,

  14. 16:08

    ach, das habe ich letztes Jahr gesagt, boah, das ist doch schon, das ist doch schon eine ganz alte Kamelle. Und dann gibt es auch so Themen, da hat sich zum Beispiel einer mehr Mitarbeiterverantwortung gewünscht. Dann hat er einen, ich glaube, Praktikant war das in dem Moment zur Seite bekommen. Der hat aber im gleichen Jahr auch schon wieder aufgehört. Das heißt, wir stehen eigentlich am Ende des Jahres am gleichen Punkt wie vorher, haben aber eigentlich zwischendurch Mitarbeiterverantwortung dann auch übergeben und derjenige hat das dann auch gehabt. Also in so einem Jahr passiert irgendwie genauso viel

  15. 16:32

    wie wenig, habe ich das Gefühl. Also manche Sachen gehen ganz schnell weiter und manche Sachen gehen gar nicht weiter. Das ist immer total interessant zu sehen. Und auch schön, wenn man es dann so sehen kann. Also ich kann das auch nur noch mal hervorheben. Dieser Jahresvergleich ist so wertvoll, um auch die Entwicklung der Personen zu beobachten. Im Alltag, früher oder später, hat man ja schon das Gefühl, okay, gestern haben wir über andere Themen gesprochen als vor einem Jahr oder vor einem halben Jahr. Aber das wirklich noch mal so anhand dieser Notizen, die ich mir dann dabei auch mache, noch mal zu sehen,

  16. 17:01

    boah, schau mal, vor einem Jahr sind dir noch Use Cases für Unit-Tests schwergefallen, dass du noch nicht so richtig identifizieren konntest, was da getestet werden soll. Das ist jetzt überhaupt kein Thema mehr. Und an sowas sieht man ja wirklich am allerbesten, wie sich die Menschen so entwickeln. und auch witzigerweise, wie diese alle so ungefähr die gleiche Kurve durchmachen. Nämlich, wenn vor ein oder zwei Jahren noch großes Thema war, wie so wirklich individuelle Programmieraufgaben zu lösen sind oder dass man sich vielleicht in dem Tech-Stack ein bisschen besser auskennen möchte und mehr,

  17. 17:31

    weiß ich nicht, Nuancen von React lernen oder ein bisschen mehr Überblick über JavaScript haben, dann hat sich das immer mehr hinentwickelt zu so ganz abstrakten, eigentlich Software-Architektur-Fragen, so wie designe ich am besten eine Anwendung, wie lege ich so Datenmodelle nieder, dass das nachhaltig ist und solche Sachen. Also wirklich schön zu sehen, wie auch bei den Personen diese Entwicklung durchgeht, die ich bei mir selber auch beobachten kann, von Probleme im alltäglichen Programmieren hin zu jetzt wirklich krasse Entscheidungen, die an so Grundlagen gehen. Da spielt ja sogar rein, dass uns zwei Leute

  18. 18:08

    unabhängig voneinander gesagt haben, dass sie, also im letzten Jahr, dass sie das Gefühl haben, sie hätten so ein Plateau erreicht. Das war, glaube ich, vor allem so auf React JavaScript gemünzt und dass sie gesagt haben, boah, ich bin jetzt an einem Punkt, ich kann alles programmieren, ich kann alles cool umsetzen, in den PRs gibt es wenig Anmerkungen und ich habe so das Gefühl, ich trete auf der Stelle und komme nicht so richtig weiter. Und beide Personen haben unisono dieses Jahr gesagt, auch unabhängig in ihren Gesprächen, dass sie dieses Plateau überwunden haben und es auf einmal noch ganz viel mehr gibt,

  19. 18:34

    was man lernen kann. Und das ist ganz interessant, weil die vor einem Jahr beide Tiptop-Programmierer waren, wirklich exzellent. Und trotzdem, wenn man noch weiter rein will, man kann, also es ist ja unendlich, das wissen wir beide, also man kann immer noch mehr machen, man kann viel mehr noch in diese theoretischen Themen reingehen und man kann immer besseren Code schreiben und gerade auch mit den Anwendungen, die ja bei uns auch größer werden in den Kundenprojekten, gibt es natürlich wieder ganz andere Anforderungen, die man dann auch an den Code hat, wo früher das gereicht hat, wenn man ein einzelnes generisches Modul gebaut hat,

  20. 19:06

    muss man sich jetzt vielleicht ganz andere Gedanken machen, weil ein Team mit vielen Programmierern, viel größeres Projekt, dann auch wieder ganz andere Anforderungen mit sich bringt. Und beide haben eben dieses Plateau laut ihren eigenen Aussagen erstmal überwunden, was ich ganz spannend fand. Und vor allem ist das ja auch eine Sache, die ich ganz schön finde, die sich ja daraus ableitet, dass die Leute automatisch mehr Verantwortung bekommen und aus sich mehr Verantwortung nehmen. Weil wenn wir über solche Sachen wie Softwarearchitektur reden, dann heißt das ja logischerweise, dass die Leute sich damit beschäftigen

  21. 19:34

    und dass sie da ein Interesse haben, sich in die Richtung weiterzuentwickeln und sich dann auch aktiv solche Themen vornehmen, also auch so eine eigene Perspektive sehen, wohin sie sich weiterentwickeln wollen. Das ist ja dann das Spannende für den Ausblick. Wie können wir das dieses Jahr vielleicht noch fordern oder fördern? Manche Leute sagen dann, boah, ich habe noch mehr Bock auf noch mehr krassen Codeschreiben oder ich habe noch mehr Bock auf mein eigenes Projekt aufsetzen, dass ich wirklich von ganz Anfang an mir so eine Datenstruktur überlegen muss oder solche Späße. Und das finde ich dann ganz schön zu sehen,

  22. 20:05

    wie sich auch da Persönlichkeiten herausentwickeln, in welche Richtung es weitergehen soll. Ja, da kann man auch nochmal sagen, was wir in den Jahresgesprächen auch angemerkt haben. Uns ist nicht wichtig, dass die Leute mit der Zeit zum Beispiel Personalverantwortung übernehmen oder irgendwie in der Firma, ja, ich sage mal so, Verantwortung drumherum übernehmen in den Projekten oder Organisationsverantwortung, sondern uns ist wichtig, dass die Leute ihren Weg finden. Das kann nämlich sein, dass man was mit organisiert, dass man Personalverantwortung und so weiter dann auch bekommt. Und das versuchen wir auch

Nerds & Karrierepfade 20:10–24:45

  1. 20:36

    jedem zu ermöglichen. Aber für uns ist es auch ein exzellenter Weg, wenn die Leute sagen, ich will mich horizontal entwickeln, nenne ich das mal, will heißen, ich will Expertise in den Programmiersprachen erlangen, die ich anwende täglich. Ich will vielleicht mein Wissen noch erweitern in eine andere Richtung, will aber letztlich Programmierer bleiben, Techniker bleiben. Und das finde ich einen total legitimen Weg. Und ich schätze jeden sehr, der das für sich auch so eingestehen kann und sagen kann, das ist der richtige Weg für mich. Und für uns macht das auch zum Beispiel gehaltstechnisch keinen Unterschied,

  2. 21:05

    in welche Richtung man sich entwickelt. Also ich will Leute haben, die anpacken und an welcher Stelle das ist, das verteilt sich sogar am besten. Und die Leute sind ja auch wahrscheinlich motivierter, sich in dem Bereich weiter zu entwickeln, in dem sie Bock haben, statt irgendeinen zu machen, in dem wir ihn reinzwängen, weil wir sagen, boah, du musst jetzt Personalverantwortung übernehmen, weil das ist genau das Richtige für dich. Also da finde ich es auch cool, wenn die Leute einen eigenen Weg vor Augen haben, weil dann die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie darauf auch wirklich Bock haben.

  3. 21:30

    Genau. Und ich weine ja jeden Tag dem Programmierer Felix hinterher, dessen Programmierskills immer weiter verkümmern. Ich versuche ja schon immer dran zu bleiben, aber früher war mein Anspruch immer der beste Programmierer bei uns in der Firma zu sein. Der Zug ist, glaube ich, längst abgefahren. Ich versuche trotzdem immer noch ganz gut drauf zu sein, programmiertechnisch, weil ich denke, das hilft auch so in der Unternehmensführung, in einem IT-Unternehmen. Aber ich bin natürlich irgendwo auch Programmierer und hätte da auch große Lust drauf. Mir ist das jetzt nicht immer möglich, dann auch in dem Projekt

  4. 21:57

    mit zu programmieren, aber da sehe ich schon dran. Also ich hätte auch Lust, viel mehr technisch zu arbeiten und das will ich halt den Leuten, die dann jetzt nicht gerade in meiner Position sind, will ich das versuchen, dann auch zu ermöglichen, wenn da die Lust da ist, das so zu machen. Das finde ich ja ganz witzig, weil du ja wirklich schon sehr lange programmierst und auch wirklich mit so ganz klassischen, selbstgeschriebenen PHP-Webseiten angefangen hast, wo du wirklich alles selber bauen musstest und jede Zeile CSS und HTML und PHP selber geschrieben hast und dadurch einfach ein sehr, sehr fundiertes Wissen

  5. 22:31

    über die ganzen Grundlagen hast, während wir tatsächlich festgestellt haben, bei den meisten unserer KollegInnen, die sind erst viele Jahre später dazugekommen, als es schon so viele Frameworks und Abstraktionen und weiß ich nicht was Toolkits da oben drauf gab, sodass sie sehr gut zum Beispiel React programmieren können und mit Material UI auch sehr gute UIs zusammenbauen können, aber in der Realität noch keine einzige Zeile CSS geschrieben haben oder sowas. Das war ja Thema auf unserer Weihnachtsfeier auch. Wir haben mal so rumgefragt, wer ist denn der klassische Nerd? Also ich nehme da mich mal als Beispiel,

  6. 23:04

    obwohl ich mich jetzt gar nicht als richtiger Nerd bezeichnen würde, aber ich habe jedenfalls mit 14 angefangen zu programmieren, wie du gerade schon so angedeutet hast und natürlich ist das nerdig und natürlich habe ich auch viel vor dem Rechner gesessen. Ich habe immer versucht auch noch rauszugehen, Fußball zu spielen, mit Leuten sprechen zu können, Bierchen zu trinken, aber nichtsdestotrotz habe ich sehr früh angefangen und das war ja früher so der klassische Weg von den Leuten, die dann auch in die Programmierung gekommen sind und stellt sich raus, bei uns ist keiner, der, ich sage mal so

  7. 23:30

    vom Studium richtig programmiert hat, sondern die allermeisten sind dann irgendwie ja so quereinsteigermäßig dazugekommen oder haben dann eben Informatik studiert oder teilweise dann Elektrotechnik und naja ganz viel verschiedene Sachen und sind dann so zum Programmieren gekommen, sind auch wahnsinnig gute Programmierer heute, meistens aber eben beschränkt auf einen bestimmten Bereich, was total in Ordnung ist. Ich vergleiche das heute die Informatiker eher so mit Maschinenbauern von früher, also das sind Technikinteressierte, die Lust haben, was zu erschaffen, zu basteln, Lust haben, am Rechner zu sein

  8. 24:01

    und dann hätte man früher vielleicht einen technischen Studiengang gemacht und heute ist es dann zum Beispiel Informatik und jemand, der Maschinenbau macht, der baut ja nicht Brücken und auf der anderen Seite vielleicht eine Rüttelmaschine, sondern der spezialisiert sich natürlich auch und so ist es glaube ich heute mit Informatiker auch, dass man nicht mehr diese Allrounder hat, die man früher immer brauchte. Als ich die ersten Webseiten gemacht habe, ich musste mich mit dem Server auskennen, ich musste PHP können, ich musste HTML können, ich musste CSS können, ich musste JavaScript können, ich musste Domains

  9. 24:30

    registrieren können und so weiter und so fort und heutzutage reicht es ja aus, wenn ich zum Beispiel WordPress bedienen kann, um eine Website zu machen und ich glaube, so wandelt sich eben auch so dieses Berufsbild vom Informatiker hin zu Spezialisten für bestimmte Bereiche. Und das zeigt sich dann auch in den Jahresausblickswünschen, also wie will man sich nächstes Jahr weiterentwickeln und da hören wir dann schon viel, insbesondere mal in andere Aspekte der Webentwicklung reinzuschauen, also zum Beispiel klassisch, wenn man Frontendentwickler ist, dann gerne mal so ein Backend gemacht zu haben

Backend-Entwicklung bei Geenen IT-Systeme 24:45–29:09

  1. 24:59

    oder umgekehrt, vielleicht sich ein bisschen mehr mit DevOps und Server-Administration auseinanderzusetzen und sowas und da sehen wir schon sehr viel ähnliche Wünsche, wie man sich wohl weiterentwickelt, was auch logischerweise dann zu dem passt, was die Leute jetzt aktuell machen und das ist dann so ein bisschen die Krux an der Sache, dass wir jetzt schon über viele Jahre oder zumindest mal zwei Jahre hinweg immer wieder hören, boah, hier, ich hätte schon mehr Bock auf Backend, mal klassisch irgendwie so eine MySQL-Datenbank machen oder Laravel, PHP, einfach mal die Seite der Medaille zu sehen

  2. 25:33

    und das finden wir natürlich auch super wichtig und wertvoll, weil man da viele Aspekte dann nochmal anders lernt und nochmal neu anwenden kann, aber gleichzeitig zeigt sich da auch so ein bisschen die Krux der Sache, nämlich, dass wir dann auch irgendwie Möglichkeiten finden müssen, diese Wünsche in die Realität umzusetzen und für nächstes Jahr wäre das jetzt zum Beispiel konkret, dass die Menschen sich mehr Backend-Erfahrung wünschen, aber es ist für uns jetzt weder praktisch noch sinnvoll noch zielführend ist, die irgendwie so ein halbes Jahr an ein Demo-Projekt dran zu setzen, weil wir gerade

  3. 26:08

    keinen neuen Backend-Auftrag haben. Das ist so ein bisschen jetzt die Herausforderung aus den Wünschen, die die Menschen geäußert haben, was abzuleiten, was wir nächstes Jahr auch wirklich aktiv angehen können. Ja, genau, das ist ja der Hauptwunsch, den wir eigentlich im Moment nicht gut erfüllen können, dass die Leute Backend-Erfahrung sammeln wollen. Also wir haben natürlich bei uns Backend-Entwickler, ganz klar, aber viele Leute sind im Moment auch im Frontend eingesetzt. Irgendwie sind wir da so reingerutscht. Ich glaube, wir können das auch ganz gut und dann haben wir auch aktiv natürlich nach Projekten

  4. 26:34

    in dem Bereich gesucht, aber dadurch vernachlässigen wir gerade bei Neuprojekten so ein bisschen diesen Backend-Bereich. Heißt, dass wir die Leute, die jetzt viel Frontend gemacht haben, auch schlecht im Backend einsetzen können. Ja, das ist irgendwie so ein selbstfütterndes System, habe ich das Gefühl und wir würden sehr, sehr gerne mal wieder große Laravel-Anwendungen neu aufsetzen, wo wir dann auch Mitarbeiter reinbringen können und ich glaube, dass das ganz gut zu unserem Portfolio passt. Aber wir können eben eigentlich nur das machen, was uns dann irgendwie auch Geld bringt und das muss dann

  5. 27:02

    ein Auftrag sein und wenn der nicht da ist, dann ist so ein Wunsch zu erfüllen schwierig, was wir für nächstes Jahr nochmal wieder auf dem Plan haben, das haben wir hier im Podcast auch schon mal gesagt, das ist so ein Tech-Day und da habe ich jetzt auch schon etwas konkret Gespräche nochmal geführt, weil ein Mitarbeiter, der jetzt Anfang des Jahres neu anfängt, der hat da schon Erfahrung aus einer alten Firma und will das gerne mit reinbringen. Das ist dann natürlich immer nur einen Tag im Monat, das heißt, oder ich glaube, einen Tag die Woche ist es dann sogar, also einen Teil des Tages jeden Freitag,

  6. 27:31

    zwei Stunden. Wie viel das dann hilft, muss man dann gucken, also richtig lernen tut man wirklich ja nur in einem realen Projekt, aber vielleicht ist das trotzdem eine Möglichkeit, die Leute da schon mal so ein Stück weit hinzuführen. So ein bisschen ein Kompromiss, den wir dann irgendwie gehen wollen, weil es natürlich gleichzeitig totaler Luxus ist für uns, Menschen in der Arbeitszeit Aufgaben zu geben, die mehr oder weniger nur zum eigenen Vergnügen sind und nicht bei irgendeinem Kunden abgerechnet werden können. Und dann müssen wir uns das schon irgendwie leisten können als Weiterbildungsmaßnahme.

  7. 28:00

    Aber ich glaube auch, nicht nur, dass die Menschen sich das wünschen und wir uns natürlich freuen, deren Wünsche erfüllen zu können, sondern auch, weil es ja unfassbaren Mehrwert für die Entwicklung, die man schon macht, also für den Texttext, den man schon hat, ein großer Vorteil sein kann, auch mal in andere Sachen reingeschnuppert zu haben, um da vielleicht Konzepte wiederzuerkennen, die man schon anwendet oder vielleicht für andere Konzepte mal den Ursprung zu finden. Klassisches Beispiel ist da, wie wir die ganze Zeit über Entitäten reden, was ja einfach aus so einer klassischen MySQL-Datenbank stammt

  8. 28:31

    und da wirklich mal so eine Datenbank aufgesetzt und designt haben, ist da, glaube ich, sehr hilfreich, auch wenn man es nur einmal macht und dann immer im Frontend weiterarbeitet, weil man schon im Hinterkopf ganz automatisch weiß, wie die Konzepte alle funktionieren. Also da müssen wir uns für nächstes Jahr auf jeden Fall irgendwas einfallen lassen, um dem gerecht zu werden. Und eben dieser Tech-Tag, den habe ich hier auch als großes Take-away mit rausgenommen aus diesen Jahresgesprächen, zumindest auf diese Art und Weise, wenn wir kein richtiges Projekt finden können, den Menschen ein bisschen

  9. 29:01

    entgegenkommen und in einem professionellen Rahmen neue Ufer erschließen. So sehe ich das auch. Kay, jetzt hast du nicht nur mit den anderen Mitarbeitenden gesprochen, sondern auch, ja jetzt schon über mehrere Jahre mit mir. Weißt du noch, was mein Wunsch von letztem Jahr war, mein Hauptwunsch, was dieses Jahr passieren sollte, also in 2024? Ich weiß es nicht auswendig, aber wie du weißt, schreibe ich alles mit. Das heißt, ich könnte es jetzt live nachschauen. Oh Gott, deswegen jetzt kommen hier interne raus, aber leg mal los. Oh je, pass auf, jetzt live on tape hole ich mir meine Unterlagen raus.

Jahresrückblick und Ausblick 29:09–35:19

  1. 29:33

    Guck mal hier, wir wollen heute über Jahresgespräche reden im Podcast, Felix steht hier gerade. Ja, dazu muss man sagen, Kay und ich haben das Jahresgespräch noch nicht gemacht, haben das so ein bisschen auf heute nach dem Podcast verlegt, dass wir da nochmal sprechen. Du hast recht. Aber wir haben natürlich ohnehin so relativ viel Kontakt. Meistens kommt da nicht wahnsinnig viel Neues bei raus, aber so das eine oder andere ist manchmal dabei. Also ich habe hier stehen für letztes Jahr, der Felix wünscht sich mehr Zusammenarbeit mit verschiedenen Schwesterfirmen. Ich bin jetzt nicht sicher, wie konkret ich hier im Podcast

  2. 29:59

    werden möchte. Ein gewisses Umsatzziel, das wir erreichen wollen und bessere Divergenz bei unseren Projekten. Ja, das mit den Schwesterfirmen ist sehr interessant gelaufen dieses Jahr, würde ich sagen, weil das eine ist, ich glaube, wir haben es geschafft, mit verschiedenen Partnerfirmen sehr intensiv und sehr cool zusammenzuarbeiten, was mich sehr freut. Das ist auf der Haben-Seite. Auf der traurigen Seite ist aber auch das eine Firma, die wir versucht haben, sehr zu supporten und wo wir zum Teil auch Aufträge übergegeben haben und wo ich auch einfach persönliches Interesse dran hatte und da involviert war.

  3. 30:37

    Die hat es leider nicht geschafft über die schwierige Marktlage jetzt und die wird sich auflösen und das ist sehr schade jetzt. Konnten wir tatsächlich den ein oder anderen Mitarbeiter da jetzt noch bei uns mit ins Boot holen und übernehmen. Das ist so ein bisschen das Positive heraus, aber lieber wäre es mir gewesen, wenn die selbst auf ihren Beinen geblieben wären. Die gab es so seit drei Jahren und das ist natürlich immer so eine kritische Zeit. Also jetzt in der aktuellen Lage ist schon gut, wenn man schon ein bisschen länger am Markt ist, wenn man eine feste Kundenbasis hat, wenn man vielleicht ein bisschen

  4. 31:05

    auf Kapital sitzt, dass man auch mal eine Durststrecke aushalten kann und das war da leider nicht gegeben und ja, das haben wir nicht zusammen so hingekriegt, dass wir das jetzt weitermachen können. Von daher, das ist sehr schade, dass es da zu Ende geht, aber insgesamt, muss ich doch sagen, haben wir über das letzte Jahr schon auch intensiv und cool mit anderen Firmen zusammengearbeitet. Ich würde es mir aber für nächstes Jahr wahrscheinlich sogar genauso wieder auf die Fahne schreiben und dann hast du den Umsatz angemerkt. Da weiß ich, wenn ich mich in die Situation von vor einem Jahr versetze,

  5. 31:34

    da hatte ich große Bedenken, wie wir das schaffen, einen ähnlichen Umsatz, wie das im Jahr 2023 der Fall war, zu erreichen und war mir eigentlich sicher, dass das nicht klappen kann und es stellt sich raus, wir haben in 2024 den Umsatz von 2023 pulverisiert, also sind deutlich höher gelandet, also 50 Prozent höher sogar, haben ja auch Mitarbeitende dazu gewonnen und so weiter und so fort. Also da bin ich mehr als zufrieden, also ganz im Gegenteil, das ist schon unfassbar gut gelaufen dieses Jahr, das muss man ganz klar so sagen und eigentlich habe ich die gleichen Sorgen wie letztes Jahr, nämlich,

  6. 32:13

    dass ich jetzt für 2024 mir eher, 2025 ist dann, mir eher Sorgen mache, dass das ja dann doch wesentlich schlechter wird, was wir verkraften könnten, aber also nächstes Jahr müssen wir schon ordentlich Gas geben, also damit meine ich im Wesentlichen mich, dass wir da gucken, dass wir gute Aufträge reinkommen, dass wir coole Projekte machen können, also ich habe schon den Spruch Survive25 gehört von anderen Firmen, also ich höre wirklich von vielen Freelancern, die jetzt in Festanstellungen gehen und so weiter, also die wirklich jetzt den selbstständigen Weg dann auch beenden und dann habe ich ja gerade

  7. 32:47

    schon von der Partnerfirma erzählt, also da ist schon vieles, was passiert im Moment, für uns sind es natürlich auch alles Chancen, aber da bin ich jetzt gespannt und dann können wir nächstes Jahr im Podcast erzählen, wie es gelaufen ist. Also die allgemeine deutsche Wirtschaftssituation geht jetzt auch bei uns vorbei und sagt Hallo. Ja, genau. Ja, wenn man so bei anderen Firmen hört, ich habe das jetzt im Zusammenhang mit Weihnachtsgeld noch gehört, wir haben ja dieses Jahr ein kleines Weihnachtsgeld ausgezahlt, wie das eigentlich jedes Jahr ist und dann habe ich jetzt schon gehört von einem Bekannten,

  8. 33:16

    der sagte, ja entweder sagt die Firma, dieses Jahr ist nicht gut gelaufen, deswegen können wir kein Weihnachtsgeld auszahlen oder wir gehen davon aus, dass es nächstes Jahr schlecht läuft und deswegen können wir kein Weihnachtsgeld auszahlen und eine von beiden Situationen ist immer und vielleicht war das auch so Ansporn zu sagen, auf jeden Fall gibt es natürlich dieses Jahr auch wieder das Weihnachtsgeld. Was mir gerade jetzt quasi während wir darüber sprechen einfällt, ist, dass wir ja letztes Jahr neben der normalen, ich sage mal, zwischenmenschlichen Weihnachtsfeier auch noch einen wirtschaftlichen Rückblick

  9. 33:46

    gemacht haben, wo wir zumindest die Firmen, internen KollegInnen mal zusammengetrommelt und du sogar eine kleine Präsentation vorbereitet hast, wo du eben die Sachen nochmal transparent gezeigt hast von wegen, wie war denn der Jahresumsatz und wie hat sich das aufgeteilt unter die Projekte und wie ist da so die Verteilung und solche Sachen, das haben wir jetzt für dieses Jahr gar nicht gemacht. Ja, ich habe früher immer die Weihnachtsfeier als Gelegenheit genutzt, auch ein paar Zahlen aufzubereiten und mit einer kleinen Präsentation auch zurückzugucken. Das habe ich immer gemacht, als wir unter uns

  10. 34:18

    noch die Weihnachtsfeier gemacht haben. Jetzt machen wir die Weihnachtsfeier eigentlich in den letzten Jahren immer schon mit einer Partnerfirma zusammen und da finde ich es dann, also ich habe auch drüber nachgedacht, aber ich finde es da nicht so richtig passend, weil das natürlich dann schon auch irgendwo unsere Zahlen sind und das ist für die anderen einerseits nicht so wahnsinnig spannend und auf der anderen Seite auch so ein bisschen dann intern und dann hatte ich immer so das Gefühl, so richtig gut passt es da nicht rein und ja, auf der anderen Seite soll natürlich eine Weihnachtsfeier auch

  11. 34:43

    schon auch eine ausgelassene, fröhliche Stimmung haben und jetzt nicht, dass unsere Jahreszahlen traurig wären, aber das hat dann schon so ein bisschen Arbeitscharakter und irgendwie habe ich mich deswegen dann unter anderem dieses Jahr dafür entschieden, das nicht so zu machen. Wir hatten ja sogar mal gesagt, dass wir das eventuell quartalsweise machen wollen, vielleicht sogar halbjährlich, da können wir gerne nochmal drüber sprechen, also ich bin grundsätzlich immer bereit, die Zahlen noch transparent zu machen und jeder, der mich fragt, kriegt eine Antwort, das ist klar, aber für die Weihnachtsfeier

  12. 35:09

    fand ich es jetzt nicht so passend. Ich habe es mir jetzt gerade hier nochmal direkt aufgeschrieben, dass wir das dann Anfang nächsten Jahres nochmal rückblickend machen im kleinen Kreis, wie du es gesagt hast. Sehr gerne. Ein anderes Thema, was wir auch schon in den letzten Podcasts angesprochen haben, was wir in den Jahresgesprächen wieder aufgreifen wollen, ist das Thema Urlaubstage. Wir erinnern uns, da war unsere Feststellung, dass obwohl wir als Firma rausgeben, das eigentlich nicht so eine richtig feste Urlaubstragregelung gibt und die Leute nehmen wollen oder sollen, wann sie wollen, dass dann doch

Flexible Urlaubstage 35:19–37:40

  1. 35:41

    die meisten Menschen sich an den Urlaubstagen orientieren, die per Vertrag einfach festgeschrieben sind, weil da, glaube ich, auch irgendwas drinstehen muss, bin mir gar nicht sicher und die Frage, die wir dann aus der letzten oder einer der vorherigen Folgen rausgenommen haben, war, dass wir das nochmal in den Jahresgesprächen ansprechen wollen und wir haben es angesprochen und ehrlicherweise ist da jetzt nicht so richtig die ein oder andere eindeutige Antwort bei herumgekommen und das Take-away, was ich daraus so mitnehme, ist, dass die Menschen da gar nicht zwangsläufig so das Bedürfnis für haben,

  2. 36:17

    aber gleichzeitig auch trotzdem dieser Gedanke von in meinem Arbeitsvertrag stehen 30 Tage, deswegen nehme ich auch genau 30 Tage, ist doch sehr präsent. Würde ich genauso unterschreiben, also die Leute nehmen das schon, also nicht nur als Orientierung, sondern als festen Wert, was im Arbeitsvertrag steht, das nehme ich auch so wahr und ich nehme auch wahr, dass das für die Leute gar kein Problem ist, sondern dass die manchmal vielleicht sogar so einen Wert brauchen und ich habe das jetzt immer wieder betont, dass das wirklich flexibel ist, dass sie das handhaben können, wie sie wollen und ich weiß,

  3. 36:49

    dass du jetzt auch schon Zwangsurlaub verhängt hast, Kay. Also manchmal motivieren wir die Leute natürlich auch dazu und sagen, ja, willst du nicht zwischen, also Weihnachten, Neujahr ist jetzt sogar klar, aber auch bei Brückentagen zum Beispiel, dann gehe ich auf die Leute zu und sage, warum nimmst du den Tag nicht so und dann habe ich aber auch Antworten schon gekriegt, jetzt gerade heute noch, auch Felix, also klar kann ich da Urlaub nehmen, aber das macht mir auch überhaupt nichts aus, da zu sein. Ja und was soll ich dann sagen, also für uns macht es wirtschaftlich über das Gesamtjahr keinen Unterschied,

  4. 37:19

    ob jemand jetzt einen Tag mehr oder weniger da ist, also das ist uninteressant. Ich werde jetzt aber auch den Teufel tun, jemandem zu sagen, du darfst nicht arbeiten, von daher ist das ein bisschen eine schwere Situation und dann, ja, hängt man da und weiß nicht, was man draus machen soll, aber insgesamt ja eher positiv, weil es leidet ja keiner drunter, es hat keiner ein Problem und wenn das so ist, dann ist ja alles in Ordnung. Also das zeigt mir auch einfach nochmal, um jetzt doch in die Selbstlobung auszubrechen, einfach was für ein schönes Unternehmen wir haben, ja, weil, also, dass die Menschen

Arbeiten bei Geenen IT-Systeme 37:40–39:52

  1. 37:51

    nicht um jeden Urlaubstag froh sind und sagen, oh Gott, oh Gott, wann habe ich endlich wieder Urlaub, sondern sagen, boah ja, also ich habe auch gar nicht die Notwendigkeit, Urlaub zu nehmen, das heißt ja gleichzeitig, dass die Arbeit denen so viel Spaß macht, dass es nicht zwangsläufig wie reine Pflicht ist, sondern zumindest auch ein bisschen Spaß macht und diese Jahresgespräche sind natürlich auch eigentlich immer ein Rahmen, wo wir versuchen, ein bisschen Kritik und Verbesserungen aus den Leuten herauszukitzeln, weil wir natürlich auch die Organisation oder sonst irgendwas besser machen wollen,

  2. 38:22

    aber da kommt ja auch sehr wenig Kritik im Sinne von, die meisten Leute sind einfach sehr zufrieden mit dir als Arbeitgeber, mit ihren KollegInnen, mit dem Team, mit den Aufgaben und so weiter und so fort. Also da haben wir glaube ich schon eine sehr, sehr luxuriöse Position. Ja, das muss ich schon sagen, vor allem, weil ich selbst immer hunderte Ideen habe, was man noch verbessern kann und noch anders machen kann. Jetzt schreien übrigens gerade die Kinder so ein bisschen im Hintergrund, aber das ist so an Weihnachten, Kindergarten findet nicht mehr Stadt und Spielgruppe, also kriege ich was von meinem Leben hier mit.

  3. 38:53

    Genau, und also ich habe zig Ideen, was man noch verbessern könnte und denke deswegen gleichzeitig immer, das müssten alle andere auch so finden, aber ich würde auch insgesamt sagen, haben wir auch eine sehr bescheidene Belegschaft, weil wenn ich mir zum Beispiel angucke, mit was für Hardware dann zum Teil die Leute unterwegs sind, also jetzt musste ich erst erfahren, dass einer unserer langjährigen Mitarbeiter immer noch so einen Full HD kleinen, ich weiß gar nicht wie groß, 24 Zoll, sagen wir mal, Monitor da stehen hat, auf dem er immer arbeitet, neben dem brandaktuellen MacBook, was er hat,

  4. 39:21

    aber jedenfalls immer auf diesem Display gearbeitet, was jetzt, ich sage mal, für unsere Ansprüche jetzt nicht mehr so zeitgemäß ist und da haben wir sofort, dann bin ich dann in Aktion getreten, habe einen neuen Monitor geholt, aber also wenn ich das jetzt gewesen wäre, hätte ich längst meinen Arbeitgeber gelöchert und hätte gesagt, hier, stellen wir einen neuen Monitor dahin, so ein Apple Studio Display muss es sein und darunter geht gar nichts, wir haben noch gutes Geld verdient und da muss ich jetzt wirklich sagen, also an ganz vielen Fronten jetzt gar nicht nur hardware-technisch, sondern wirklich auf ganz

  5. 39:48

    vielen Ebenen finde ich, dass die Leute bei uns da doch sehr bescheiden sind insgesamt. Felix, was ich noch hier vom letzten Jahr stehen habe, was wir beide uns mehr gewünscht haben für das Jahr 24 ist Podcast mit drei Ausrufezeichen und ich finde diese Jahreszelebrierung, die wir hier jetzt machen, bedeutet ja auch ein Jahr gehen in IT-Systeme Podcast. Wir haben es technisch gesehen irgendwann zu Halloween, glaube ich, angefangen, also ein bisschen mehr als ein Jahr, aber dieses Jahr haben wir das erst richtig intensiv ausgebaut und wir sind jetzt bei, was technisch gesehen Folge, weiß ich nicht,

Podcast-Rückblick 39:52–44:20

  1. 40:23

    Mitte 20. Das sind ungefähr ein Podcast alle zwei Wochen und vielleicht lohnt es sich auch da einmal drauf hinaus zu blicken, weil was ich nämlich hier stehen habe, ist auf jeden Fall festere Podcast-Zeiten und Abläufe und das ist ja jetzt immer wieder ein bisschen runtergefallen. Ja, also ich glaube auch die Anzahl der Folgen ist gut, die Regelmäßigkeit dann mitunter noch nicht, also wir hatten Phasen dabei, wo wir wirklich wöchentlich veröffentlicht haben und auch aufgenommen haben und jetzt zum Beispiel ist seit bestimmt vier Wochen kein Podcast mehr veröffentlicht worden, kann man immer gute Gründe

  2. 40:57

    für finden. Ich finde, das ist auch immer so ein Spiegelbild davon, dass wir das ja wirklich neben unserer Arbeit machen und auch irgendwie integrieren können. Auf der anderen Seite gibt es auch keine Entschuldigung dafür, vier Wochen keinen Podcast zu veröffentlichen, weil in der Zeit muss man, wenn einem das wichtig ist, natürlich auch die Zeit finden. Also das ist sicherlich was, was wir ins nächste Jahr noch mit reinnehmen können, dass wir da auch regelmäßiger werden. Ja, natürlich auch unterschiedliche Podcasts folgen, die unterschiedlichen Aufwand für uns bedeuten. Ich meine, eigentlich ist es ja gut,

  3. 41:22

    das heißt, wenn die Leute nichts von uns hören, heißt es, dass wir gut beschäftigt sind. Gedanken sollte man sich dann machen, wenn dann so zwei pro Woche erscheinen. Aber je umfangreicher die Podcast-Folgen sind und wir wollen natürlich auch, haben einen gewissen Anspruch an uns selber und wollen die dann vorbereiten. Ich weiß nicht, wir haben eine relativ umfangreiche Reihe sogar schon. Entweder läuft sie schon oder sie wird laufen, wo wir mal so eine Beispielanwendung skizzieren und das braucht einfach sehr, sehr viel Vorbereitungszeit und das dann neben der Arbeit zu finden, wenn so eine stressige Phase ist,

  4. 41:56

    ist dann wirklich schwierig. Aber gleichzeitig wollen wir dann auch nicht einfach jede Woche irgendwas aufnehmen, nur damit eine Folge erscheint, sondern wir haben da schon einen gewissen Qualitätsanspruch auch daran. Ja, wir hatten zwischendurch das Gefühl, dass wir viele Folgen rausgebracht haben, die schlechter vorbereitet waren, wo wir so die Idee hatten, so aus dem Nähkästchen zu plaudern. Heute ist zum Beispiel eine Beispielfolge dafür. Aber wir hatten zum Beispiel die Folge über Urlaub und davor war auch noch eine Folge, da weiß ich jetzt das Thema nicht mehr, aber da hatten wir so das Gefühl,

  5. 42:23

    vielleicht wäre es gut, wenn wir uns doch noch mal etwas mehr Zeit nehmen zu vorbereiten. Dann haben wir diese Beispiel-React-To-Do-App-Geschichte gemacht und haben da so viel vorbereitet, dass wir zum Podcast nicht mehr gekommen sind. Also da müssen wir auch noch einen besseren Mix finden. Und dann fragen wir uns natürlich immer wieder, sind diese technischen Folgen überhaupt das richtige Format für unseren Podcast? Ich fühle mich fast wohler, muss ich sagen, auch in diesen Folgen, wo wir einfach so ein bisschen über unsere Firma plaudern können. Sicherlich auch irgendwo in einem gewissen technischen Hintergrund,

  6. 42:50

    aber diese Hardcore-Technik, die kann man sich fast besser in einem YouTube-Video von Leuten reinziehen, die sich da noch mehr Arbeit mitmachen. Und dann habe ich manchmal das Gefühl, dann ist unsere Praxiserfahrung schon das, was wertvoller ist und vielleicht auch so diese Idee, wie unsere Firma funktioniert. Da müssen wir sicherlich im nächsten Jahr auch unseren Weg noch ein bisschen schärfen. Also zumindest, ich bekomme das meiste positive Feedback aus dem privaten Kreis auch für die Folgen, wo wir über so allgemeingültige Themen reden. Die begrüße an meine Mutter zum Beispiel. Die hört sich dann gerne Sachen an,

  7. 43:20

    wenn wir über Bewerbungsgespräche erzählen. Aber mit so einer React-to-Do-App wird sie wahrscheinlich nicht ganz so viel anfangen können. Und da ist jetzt auch, wie du sagst, die Frage, was ist denn eigentlich unser USP? Und diese rein technischen Folgen sind mir natürlich so eine Herzensangelegenheit. Ist ja ursprünglich daraus entstanden, das so ein bisschen als Weiterbildungsmaterial für unsere eigenen Mitarbeitenden zu nutzen. Aber ich glaube, zumindest auch, was so den Gesprächsfluss und die Gesprächsdynamik angeht, da fühle ich mich zumindest auch sehr locker, wenn ich hier auf meinem Schreibtischstuhl

  8. 43:54

    flezen kann, mir einen Tee trinken und dabei so ein bisschen aus dem Nähkästchen über Weihnachten plaudern kann. Ja, genau. Den Grüßen an Kais Mama schließe ich mich natürlich gerne an. Also an dieser Stelle ganz liebe Weihnachtsgrüße. Ich habe mir von Kay sagen lassen, dass sie meiner Stimme ganz gerne lauscht. Da fühle ich mich natürlich geehrt. Ja, Kay, für mich habe ich das Allermeiste von meinem Skript abgehandelt. Hast du noch Punkte, die du offen hast? Das ist ein fantastisches Jahr, Felix. Was soll ich sagen? Ich werde ganz melancholisch. Ja, mein letzter Punkt, Kay, der schließt daran an.

Danke an Kay 44:20–45:10

  1. 44:23

    Da steht nämlich Danke an Kay und genauso will ich es auch halten. Wir haben jetzt das Jahresgespräch noch nicht gemacht, aber das sei schon mal für weggenommen, Kay. Du bist natürlich eine der wichtigsten Säulen bei uns im Unternehmen und auch der Podcast macht immer wahnsinnigen Spaß mit dir aufzunehmen. Ohne dich wäre die Firma nicht da, wo sie steht. Das habe ich dir auch schon in der Kleinweihnachtskarte geschrieben und das meine ich ganz ernst und deswegen an dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank sogar auch in der Öffentlichkeit raus. Da werde ich ja ganz rot. Ja, vielen Dank, Felix.

  2. 44:54

    Macht auch mit dir sehr viel Spaß und ich freue mich immer, so einen schönen Chef zu haben. Also für mich sind es ja immer Kollegen und Leute, mit denen wir arbeiten und mit dem Begriff Chef tue ich mich selbst immer ein bisschen schwer. Chef ist bei mir synonym der Mann mit der Kreditkarte. So Kay, das soll es gewesen sein für die Folge. Ich danke dir ganz herzlich. Ich wünsche dir nochmal schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ja, und danke auch an die lieben Zuhörenden da draußen, die uns die ganze Zeit treu zuhören. Das sind ja doch einige, auch wenn man vielleicht nicht ganz so viel davon mitbekommt,

Outro 45:10–45:47

  1. 45:24

    aber ich nehme an, ganz viele stille Zuhörer, also auch an euch. Schöne Weihnachten. Danke, dass ihr bei uns seid. Danke, dass ihr wahrscheinlich auch nächstes Jahr noch bei uns sein werdet und erholt euch gut. Dem schließe ich mich genauso an. Bis dann. Ciao, ciao. Ciao.

03 — Weiterhören

Nebenan im Webcafé

Alle zwei Wochen montags eine neue Folge über Webentwicklung, Codequalität und die Art, wie wir zusammenarbeiten.

Alle 52 Folgen
04 — Feedback

Fragen an Felix und Kay?

Themenwunsch, Widerspruch oder eine Frage aus Deinem Projektalltag — schreib uns. Was uns erreicht, landet regelmäßig in einer der nächsten Folgen.

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