Die Suite besteht aus drei Bereichen, und sie folgen den drei Fragen von der Linie. Die Planung des Shopfloors hält fest, wie gearbeitet werden soll: Takte, Positionen der Maschinen, Besetzung der Arbeitsplätze. Sie ist die Vorgabe, an der sich alles Weitere misst.
Die Layered Process Audits prüfen, ob es auch so geschieht. Layered heißt dabei, dass nicht allein die Qualitätssicherung prüft, sondern mehrere Ebenen bis in die Führung regelmäßig dieselben kritischen Schritte kontrollieren – Qualität wird zur wiederkehrenden Aufgabe vieler statt zur Zuständigkeit einer Abteilung.
An den Quality Gates entscheidet sich das Ergebnis. Ein Quality Gate ist der Punkt, an dem ein Bauteil geprüft wird, bevor es weitergeht. Diese Prüfung findet direkt an der Produktionslinie statt, wo ein Fehler erst wenige Teile betrifft und nicht eine ganze Serie. Das Prüfergebnis geht als Bericht zurück in die Fertigung, samt der Maßnahme, die daraus folgt.
Dass daraus eine Suite wird und nicht drei Werkzeuge nebeneinander, liegt an der Fertigung selbst: Es ist dieselbe Linie, es sind dieselben Arbeitsschritte und dieselben Bauteile. Drei Anwendungen, die nichts voneinander wissen, müssten dieselbe Wirklichkeit dreimal getrennt beschreiben und dreimal getrennt pflegen.