Aus den fragmentierten Lösungen ist eine Anwendung geworden, die alle regionalen Verkehrssteuerungen abdeckt und in der Verkehrsmanagementzentrale läuft. Jede Entscheidung beginnt dort mit einem Bild der Lage: Verkehrsdaten von der Strecke, Umweltdaten und flächendeckend Verkehrskameras. Die Daten sagen, dass etwas nicht stimmt. Das Kamerabild zeigt, was.
Geschaltet wird in derselben Oberfläche. Digitale Verkehrsschilder und Anzeigetafeln sind eingebunden – was hier angeordnet wird, steht anschließend auf der Strecke. Für wiederkehrende Lagen muss niemand jedes Mal neu zusammenstellen, was zu tun ist: In Verkehrsmanagementplänen sind die Maßnahmen vorbereitet, die Steuerung läuft darüber automatisiert.
Ob eine Anordnung tatsächlich ankommt, zeigt das Monitoring: Es meldet, welche Anlagen laufen – und welche nicht mehr antworten.
Eine Streckensicht zeigt einen Streckenabschnitt mit allen Anlagen, die dort stehen. Diese Sichten erzeugt die Anwendung automatisch aus den Anlagendaten des Bundesamts für Strassen (ASTRA), statt sie für jeden Abschnitt einzeln von Hand zusammenzustellen. Ändert sich etwas an der Infrastruktur, geht das einmal über die Daten und nicht durch jede betroffene Ansicht.