Schilderbrücken sind die Portale, die eine Fahrbahn überspannen und die Signale für die Fahrstreifen darunter tragen. Jede von ihnen hat ihre eigene Lokalsteuerung – eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), englisch Programmable Logic Controller (PLC).
Im Betrieb setzt diese Steuerung die Schaltbefehle des Verkehrsrechners an den Signalen um und meldet zurück, was die Signale tatsächlich anzeigen. Zwei Dinge muss sie ohne den Verkehrsrechner können: unverträgliche Signalbilder gegeneinander verriegeln und bei einem Ausfall der Verbindung in einen festgelegten Zustand fallen. Beides ist an jeder Anlage anders, und beides steht in den Anlagendaten. Vor Ort lässt sich die Steuerung außerdem von Hand bedienen: Wer an der Anlage steht, kann den Signalquerschnitt – die Signale also, die an einem Portal über den Fahrstreifen hängen – in den Wartungsmodus setzen und Tests fahren.
Ihre Bedienoberfläche entstand bisher für jede Anlage neu: einzeln und aufwändig von Hand gebaut. Im Schweizer Nationalstraßennetz, in dem solche Anlagen zu Hunderten stehen, kostet das nicht nur Zeit: Was von Hand entsteht, gerät jedes Mal ein wenig anders, und jede spätere Änderung geht denselben Weg noch einmal.