Alle Folgen

Webcafé — Folge 10

Unsere Podcast-Erfahrungen

In dieser Jubiläums-Folge (Hurra!) sprechen wir (Felix und Kay) über unsere ersten Erfahrungen im Podcast-Universum und versuchen neuen Podcastenden wertvolle Tipps mit auf den Weg zu geben, die wir zum Einstieg gerne gehabt hätten.

hören lesen

Folge 10 Unsere Podcast-Erfahrungen 38 min · 16 Kapitel
0:00 37:38

Am Mikrofon

01 — Worum geht es

Worum geht es?

In dieser Jubiläums-Folge (Hurra!) sprechen wir (Felix und Kay) über unsere ersten Erfahrungen im Podcast-Universum und versuchen neuen Podcastenden wertvolle Tipps mit auf den Weg zu geben, die wir zum Einstieg gerne gehabt hätten.
Welche Hard- und Software verwenden wir zum Aufnehmen?
Wie bereiten wir Folgen vor?
Welche Herausforderungen haben wir bei der Aufnahme?
Wie läuft die Post-Production und Distribution?

02 — Transkript

Das Gespräch, Wort für Wort

Kapitel

7.015 Wörter in 16 Abschnitten. Jede Zeitmarke springt an die passende Stelle im Audio. Automatisch transkribiert und maschinell nachkorrigiert — im Zweifel gilt das Gesprochene.

Einleitung 0:00–3:53

  1. 0:00

    Und damit herzlich willkommen zur zehnten Folge, ich kann es gar nicht glauben, in unserem beschaulichen

  2. 0:15

    Webcafé. Und wie es schon Tradition ist, sitzt auch heute mir gegenüber der Felix. Hallo Felix! Hallo, grüßt euch! Ach, ich kann es ja gar nicht glauben. Zehn Folgen haben wir gemeistert, also mit dieser hier. Und heute wollen wir ein bisschen darüber sprechen, wie unser steiler Karriereweg bis hierhin war. Holprig und steil.

  3. 0:36

    Aber bevor wir darüber sprechen, sprechen wir natürlich über unser Heißgetränk. Felix, was hast du vor dir? Heute habe ich was ganz Besonderes mitgebracht. Ich habe nämlich einen Tee aus Mauritius von meinen Eltern mitgebracht bekommen.

  4. 0:50

    Und meine Eltern sind größte Teetrinker und von denen habe ich auch die Liebe zum Tee, weil die mir Jahr für Jahr, als ich noch zu Hause gewohnt habe, oder eigentlich Tag für Tag, Tee eingeflößt haben. Und das waren dann meistens aromatisierte Schwarztees. Und genau so einer ist es jetzt hier auch. Ich wusste gar nicht, dass auf Mauritius Tee angebaut wird, auch Schwarztee. Also angeblich schwarzer und grüner Tee wird da angebaut. Und gleichzeitig gibt es aber auch einen großen Anbau von Vanille. Und genau die haben die nämlich hier einfach mal in den Schwarztee reingestopft. Und daraus kommt so ein extrem fruchtiger Tee.

  5. 1:21

    Schon geschmacklich sehr anders als die beliebten Sorten, so aus Indien und Sri Lanka, die ich sonst trinke. Muss man sich ein bisschen dran gewöhnen. Braucht auch ziemlich viel Zucker und Milch, damit der ganz gefällig wird. Ja, gefällt mir so, wie er jetzt hier steht, aber sehr gut. Und da nochmal vielen Dank an meine Eltern und dass ihr mich zum Tee gebracht habt. Stellvertretend sind jetzt mehrfach verantwortlich dafür, dass wir beide heute hier sitzen. Ja, so weit würde ich vielleicht nicht gehen. Zumindest was den Tee-Genuss angeht. Das stimmt. Ich habe aus meinem lokalen Teeladen eine Frühlingsmischung, was alles beinhaltet, was den Früchte-Liebhaber begehrt.

  6. 2:02

    Also Mandarine ganz prominent drin, Papaya, Mango, Ananas, Apfelstücke, Physalis und alles mögliche. Also die komplette Fruchtbombe. Und die stelle ich mir jetzt rein, wie man bei uns sagt. Das hört sich aber richtig gut an. Ja, wir machen ja heute so ein bisschen unkonventionelle Folge, denke ich. Jubiläumsfolge Nummer 10. Und wollen ja vor allem über unsere Podcast-Erfahrungen auch ein bisschen reden. Und da denke ich, kommen auch mal hier und da so ein paar Off-Topic-Sachen rein. Kay, das Erste, was mich da nämlich interessieren würde, ist, geht dir irgendwann der Tee oder der Kaffee aus? Ich habe mir jetzt die Merge Request-Folge nochmal angehört.

  7. 2:37

    Und da hat es ja einen ziemlich interessanten Kaffee dabei. Und da denke ich, man hat ja nicht jede Woche eine unterschiedliche Kaffeesorte, während man von Tee doch ein bisschen was auf Lager haben kann. Ist da irgendwann das Ende der Pfandschlangen bei dir erreicht oder gibt es da noch welche? Also Kaffeesorten gibt es natürlich wie Sand am Meer im wahrsten Sinne. Aber du hast schon recht, die schenken ja immer nur in so großen Gebinden aus. Ja, das ist das Problem, auch bei Tee. Am allerliebsten hätte ich ja so ganz viele kleine Probierbeutelchen, wo man so zwei, drei Shots Espresso rauszieht.

  8. 3:08

    Und da kann man sich einfach mal durchprobieren, weil bei solchen großen Beuteln ist mir die Einstiegsinvestition meistens zu hoch. Und dann habe ich Angst, dass es mir nicht schmeckt oder sowas. Aber um deine Frage zu beantworten, im Moment geht es noch. Und der Podcast kann ja auch eine Motivation sein, meine kulinarische Palette etwas zu verbreitern. Ja, ich habe das Gefühl, mein Tee wird mir nie ausgehen. Dafür kommt irgendwie zu viel nach und dafür kaufe ich auch zu gerne Tee. Ich versuche schon, genau wie du das sagst, auch mal in diesen kleinen 50 Gramm Beuteln zu kaufen. Geht aber nicht in jedem Teeladen.

  9. 3:38

    Und selbst die halten dann schon ewig. Vielleicht müssen wir irgendwann noch auf Limo umsteigen oder Bier vielleicht. Kakao. Genau. Also ich bin sicher, da gehen uns vielleicht eher die Themen aus, bevor uns die Getränke ausgehen. Felix, du hast das vorhin im Vorgespräch mir schon kurz ventiliert, dass du dir ganz viele Stichpunkte gemacht hast. Möchtest du uns vielleicht eine kurze Übersicht geben, was uns thematisch heute erwartet? Ja, es sind dann doch mehr geworden, als ich gedacht habe. Ich würde ganz gerne einsteigen mit unserem technischen Setup, weil wir ja den Leuten noch ein bisschen was beibringen wollen und ein paar Ideen geben wollen.

Einführung ins Thema 3:53–4:50

  1. 4:16

    Vielleicht ist das interessant, mal zu hören, was wir so an technischem Setup benutzen. Und daran kann man sich vielleicht so ein bisschen orientieren, wenn euch die Soundqualität, die wir haben, gut gefällt. Und dann wollen wir darauf eingehen, wie wir uns als Sprecher jetzt in zehn Folgen entwickelt haben. Wir wissen natürlich, dass auch zehn Folgen noch nicht viel ist, aber trotzdem hat sich da einiges getan. Dann wollen wir auf die Folgen selbst eingehen und unsere Themen haben vielleicht zwischendurch immer mal so ein paar lustige Sachen, die wir einstreuen. Und ganz am Ende haben wir noch einen kleinen Feedback-Blog.

  2. 4:45

    Das klingt super. Dem schließe ich mich auch an. Ich streue dann da meine fünf Cent zu bei. Der Tech-Stack jetzt in dem Zusammenhang, da bist ja du auch wieder der Redesführer, weil ehrlicherweise, das ist ja hier eine Firmenproduktion, wenn man so möchte.

Hardware 4:50–8:31

  1. 5:00

    Und dementsprechend haben wir hier auch Equipment gestellt mit freundlichen Grüßen von der Firma Gen-IT-Systeme, Klammer auf, wo wir beide auch arbeiten, Klammer zu.

  2. 5:09

    Was hast du uns denn da hingestellt? Ja, erstmal vorweg. Es war mir ganz wichtig, dass wir mit einem professionellen technischen Setup direkt einsteigen, weil wir natürlich wussten, dass wir als Sprecher noch nicht optimal sein werden in den ersten Folgen.

  3. 5:24

    Und dann wollte ich zumindest, dass die Soundqualität und die Technik ganz passabel ist. Und wie du schon gesagt hast, über die Firma haben wir natürlich auch die Möglichkeit, dann einen Euro einzuwerfen und uns das zu leisten, dass wir eben ein ganz gutes Setup haben.

  4. 5:36

    Und vielleicht gehe ich mal so durch, was wir an technischen Sachen hier haben. An aller vorderster Stelle stehen da natürlich die Mikrofone. Und da haben wir interessanterweise unterschiedliche. Ich habe nämlich einen Shure SM7B. Das ist so ein, ja, ich würde sagen sogar das Podcast-Mikrofon oder das Mikrofon überhaupt. Klassiker, kostet so 389 Euro, habe ich nochmal schnell nachgeguckt vorher. Und das ist ein XLR-Mikrofon. Das heißt, da kommt so ein XLR-Kabel raus. Müsst ihr mal googeln, wenn ihr nicht wisst, was das heißt. Und dieses Kabel jedenfalls, das kann man natürlich nicht direkt in den Computer einstecken.

  5. 6:10

    Deswegen steckt da bei mir noch so ein Elgato Wave XLR dazwischen. Ich weiß gar nicht, wie man das Gerät nennt. Jedenfalls ist das auch so eine Art Verstärker gleichzeitig. Und daran kann ich so muten und kann ich lauter leiser machen. Ja, bräuchte ich nicht unbedingt. Aber das muss eben dazwischen, weil dieses XLR-Kabel da reinkommt. Und aus diesem Gerät, aus diesem Elgato Wave XLR, nochmal so 156 Euro, geht dann ein USB-C-Kabel direkt bei mir ins MacBook. Und bei dir wollten wir es ein bisschen einfacher haben. Deswegen haben wir von dir auch ein Mikrofon der Marke Shure. Das ist aber das MV7, kostete damals so 269 Euro.

  6. 6:48

    Und das hat nämlich direkt einen USB-C-Ausgang und du packst es, soweit ich weiß, direkt in dein MacBook-Auto rein.

  7. 6:56

    So ist es. Das kommt mir auch sehr gelegen. Ich habe hier so ein minimalistisches Setup, wo von der Seite nur so ein Mikrofonarm reinkommt. Und das ganze andere Kabel ist unterm Tisch versteckt. Und da kommt mir das sehr gelegen, wenn da direkt ein Kabel in den Computer reingeht. Auch wenn das natürlich, weiß ich nicht so, für Audioporisten nicht so das Wahre ist. Ja, das würde mich natürlich im Feedback auch interessieren, ob jemand einen Unterschied hört oder ob einer besser oder schlechter klingt. Und ich, also ich selbst höre jetzt keinen großen Unterschied, auch wenn wir natürlich schon mal prinzipiell unterschiedliche Stimmen haben.

  8. 7:32

    Und du hast jetzt den Mikrofonarm noch erwähnt. Da bin ich jetzt nicht drauf eingegangen. Das muss, glaube ich, jeder so ein bisschen nach persönlicher Präferenz machen. Ich habe auch einen Mikrofonarm, auch einen von Elgato hier. Ich kenne aber auch genug Leute, die dann lieber mit so einem Tripod arbeiten. Also, dass das Mikrofon so auf dem Tisch steht. Ja, das ist jedem so ein bisschen selbst überlassen. Ich wollte noch sagen, was ich im Vorgespräch noch immer mitbekommen ist, dass du ja fleißig dein Zimmer ausstaffierst mit Decken und Kissen und alles Mögliche. Das mache ich ja nicht vielleicht zum Leidwesen unseres Cutters.

  9. 7:59

    Aber da steckst du auch nochmal ordentlich Mühe rein, dass der Raum nicht so hallt und einigermaßen gute Klangkammer ist. Ja, ich habe hier ein Riesenproblem in einem Raum. Irgendwie ist das so ein Resonanzkörper. Und ich habe hier schon so Akustikpaneele an der Wand. Die sehen andererseits cool aus und sollen auch Schall schlucken, aber das reicht nicht. Und deswegen mache ich immer unser ganzes Sofa blank und schmeiße hier alle Kissen in mein Zimmer. Sieht Katastrophe aus, aber die Soundqualität ist dadurch dann doch schon in der Ecke besser. Genau, also ich schmeiße hier alles voll mit allem, was ich an Stoff finden kann.

Aufname 8:31–10:20

  1. 8:32

    Wenn wir dann anfangen, den Podcast aufzunehmen, dann brauchen wir natürlich ein Aufnahmestudio. Und da gibt es jetzt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie man das machen kann. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir das bei Riverside machen. Und da sind wir nämlich genau gerade jetzt auch. Das ist eine Website, die kostet 19 Euro im Monat jetzt für unser Standardpaket. Gibt es auch eine Free-Version. Da ist aber, glaube ich, schlechte Audioqualität dabei. Bin ich mir nicht ganz sicher. 15 Euro bei jährlicher Zahlung im Monat. Und das finden wir, glaube ich, ganz cool. Also so richtig viel macht das nicht.

  2. 9:05

    Das nimmt auf und wir können miteinander sprechen. Und am Ende kommt eine Audiospur raus für beide, separat. Und die geben wir dann dem Menschen, der unsere Post-Production macht. Ich finde es vor allem ganz spannend, dass ich nichts machen muss. Ich bekomme einen Link, komme hier rein und fange an zu sprechen. Ich muss nicht im Hintergrund noch ein Audioprogramm mitlaufen haben oder sonst irgendwas. Der lädt auch regelmäßig hoch. Das heißt, wir haben jetzt, glaube ich, nicht das Problem, dass der eine vergisst, die Aufnahme zu starten oder der andere nicht, was man ja in anderen Podcasts schon mal so mitbekommt.

  3. 9:35

    Also von der Usability her bin ich ganz zufrieden. Ich weiß jetzt nicht, ob das in der Soundqualität die gleiche Kompetenz hat wie so eine lokal installierte Software. Aber ich bin insgesamt zufrieden. Soundqualitätstechnisch sollte das schon high-end sein. Das Riverside kann natürlich prinzipiell noch eine ganze Ecke mehr. Zum Beispiel könnten wir da auch Videos mit aufzeichnen und den Podcast dann zum Beispiel zu YouTube hochladen. Das machen wir jetzt im Moment nicht, weil wir dachten, wir konzentrieren uns jetzt schon erst mal auf die Tonspur. Wobei ich das als Möglichkeit schon noch offen habe, später auch mal als Video das zu machen.

  4. 10:09

    Gerne auch euer Feedback. Falls ihr da Lust drauf habt, uns auch mal zu sehen, dann vielleicht bei YouTube. Feedback an podcast.at.gen-it-systeme.de Genau. Wenn wir dann aufgenommen haben, dann geht das Ganze in die Post-Production. Und da haben wir jemanden, der das extern für uns macht, dass uns das im Arbeitsalltag nicht so viel Zeit kostet. Wir versuchen insgesamt aber relativ wenig rauszuschneiden. Und vielleicht da auch zu den Kosten. Wir wollen da immer transparent sein. Wir zahlen so zwischen 70 und 110 Euro pro Folge. Das orientiert sich dann daran, wie lange die Folgen so sind. Also Kay, halt dich kurz.

Post-Production 10:20–11:20

  1. 10:46

    Ja, wenn ich das so höre, dann stelle ich schon fest, dass wir da eine relativ hohe Einstiegsinvestition genommen haben. Obwohl das ja erst mal so eine Schnapsidee war mit diesem Podcast. Ich weiß gar nicht, da haben wir jetzt gar nicht drüber gesprochen, wie vielleicht so unsere initiale Motivation war. Aber das sind ja doch, wenn ich das mal so zusammenrechne im Kopf, ein paar hundert Euro, die wir erst mal auf den Tisch gelegt haben, bevor wir überhaupt wussten, ob das mit dem Podcast was wird. Ja, das stimmt. Und wir sind natürlich auch noch nicht am Ende angekommen. Denn das nächste, was wir noch als Website nutzen, ist Podigy.

  2. 11:19

    Da kommt der Podcast nämlich hin, wenn wir den fertigen Schnitt haben. Und das kostet dann nochmal 39 Euro im Monat oder bei jährlicher Zahlung 32,50. Und das ist ein Podcast-Hoster, der dafür da ist, dass wir unsere Kapitelmarken einstellen können, dass wir eine Folgenübersicht haben. Und natürlich letztlich, dass die Folgen dann auch zu den ganzen Plattformen kommen, wie Apple Podcast, Google Podcast, YouTube, Spotify, Amazon Music und so weiter und so fort. Und genau, also das sind so die Kosten, die wir haben. Also 32,50 Euro Podigy, 15 Euro Riverside, dann die Post-Production.

Distribution 11:20–13:28

  1. 11:56

    Ja, und das initiale Setup, gut, das ist natürlich eine einmalige Investition. Und der Tee. Der Tee. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich mir den nicht sowieso besorgt hätte und sowieso trinken würde. Aber du hast recht, insgesamt, wenn man das jetzt so macht wie wir. Also unser Ansatz ist, wir wollen lieber eine Münze einwerfen, wie wir immer sagen, und dafür den Komfort haben. Man kann es aber auch anders machen. Zum Beispiel kenne ich viele, die ihre Podcasts auf dem Mac mit Garageband aufnehmen, also da die Tonspuren aufnehmen und die hinterher dann auch darüber zusammenschneiden. Dann wäre man in einer kostenlosen, also die Software ist kostenlos.

  2. 12:32

    Das heißt, da kann man auch günstiger drankommen. So ist es natürlich für uns extrem komfortabel. Wir haben jetzt, wie gesagt, natürlich den Vorteil, dass wir das im Rahmen von so einer Firmenproduktion machen. Da hat man ja auch finanziell ganz andere Möglichkeiten und auch Mittel. Genau. Ja, vielleicht zu den Plattformen noch kurz an unsere Hörer und Hörerinnen da draußen. Wir haben jetzt so ein gewisses Set an Plattformen, wo wir schon veröffentlichen. Und da würde mich interessieren, ob eine Plattform fehlt. Das ist natürlich jetzt eine witzige Frage an die Leute, die uns hören, weil die uns ja offensichtlich schon hören.

  3. 13:04

    Aber wenn ihr irgendwie gehört habt, dass jemand sich eine andere Plattform wünscht oder wenn ihr gar nicht auf eurer präferierten Plattform unseren Podcast hört, dann gebt uns auch gerne Feedback, wo wir bestenfalls noch veröffentlichen sollen. Also ich weiß, dass es da so Sachen gibt wie RTL Plus und so weiter, die unser Podigy auch anbietet, aber wo wir bisher nicht die Notwendigkeit gesehen haben, das anzubinden. Aber sagt uns gerne Bescheid. Werden nur ein paar Klicks. Großartig. Wollen wir vielleicht, wenn wir jetzt eh schon chronologische Schleifen drehen, einmal drüber reden, was uns überhaupt zu diesem Podcast motiviert hat.

Motivation für den Podcast 13:28–18:20

  1. 13:36

    Ich glaube, das haben wir in den vorherigen Folgen immer nur so angestriffen, aber nicht das mal in so ein, zwei Sätzen zusammengefasst. Ja, weißt du noch, wie es losgegangen ist? Ich glaube, es war deine Idee tatsächlich, letztendlich da einen Podcast draus zu machen. Ich habe ja schon für mich immer wieder in den Code Reviews gemerkt, das, was ich auch die ganze Zeit postuliere, dass da verschiedene Themen immer wieder auftreten und es ein bisschen müßig ist, die immer wieder mit Einzelpersonen neu aufzurollen. Und deswegen war meine Idee, als du das vorgeschlagen hast, eben das in Podcast-Folge abzuhandeln.

  2. 14:14

    Das ist natürlich ein bisschen schwer ohne visuelle Möglichkeiten. Also es muss nur in der Audiospur genügen. Und so, meine Hoffnung, können die Kolleginnen und Kollegen sich dann die Podcast-Themen anhören und sind dann geschult und Experten im jeweiligen Bereich. Ich habe jetzt schon durch die Blume mitgenommen, das funktioniert nicht ganz so, wie ich mir es vorgestellt habe, aber das ist zumindest meine Grundidee von diesem Podcast und erklärt vielleicht so ein bisschen auch, wen ich als Zielgruppe sehe. Genau, wir haben am Anfang immer gesagt, dass das unsere niedrigste Fallhöhe ist. Also wenn uns keiner hört,

  3. 14:49

    dann können wir es mindestens mal intern den Mitarbeitern rausgeben und den Mitarbeiterinnen und sagen, also wenn ein neuer Mitarbeiter oder eine neue Mitarbeiterin kommt, dann würde ich denen immer unsere Folge zum Beispiel die Nummer 1 über die Qualität geben, einfach um einmal so unser Qualitätsverständnis bei den Leuten angebracht zu haben. Das finde ich ganz wichtig. Oder wenn es zum Beispiel um Merch-Requests geht, dass die Leute einmal so ein bisschen das Paket kriegen, was wir da so für Ideen dahinter haben. Und das ist so das Schlimmste, was uns passieren kann, dass unsere internen Menschen das hören

  4. 15:25

    und bestenfalls hören uns dann auch andere Leute da draußen und finden das vielleicht cool, treten mit uns irgendwie in Kontakt, weil das natürlich immer schön ist, wenn man über die Themen sprechen kann, die uns interessieren. Von daher freuen wir uns da eben über jedes Feedback, über jedes Gespräch und wenn wir so ein bisschen näher zusammenkommen in der Community. Das war für mich ganz wichtig als Motivation und auch so als emotionale Messlatte, dass also der Podcast nicht ein Erfolg ist, wenn wir hunderte neue Zuhörer gewinnen von außen, sondern wenn wir da eine Wissensvermittlung innerhalb vom Team haben können.

  5. 15:58

    Und das legt natürlich die Messlatte relativ niedrig und ist damit leicht zu erfüllen. Und für jeden neuen externen Hörer, der dann dazukommt, ist es dann quasi ein hundertprozentiger Erfolg, wenn wir da eine neue Person gewinnen. Und das macht es aus meiner Sicht sehr viel nahbarer, als wenn wir so einen Podcast einfach aufnehmen würden mit dem Ziel, damit Weltruhm zu erlangen. Genau, also das Ziel haben wir ganz sicher nicht. Und bei uns steht so ein bisschen dieser Open-Source-Gedanke da auch hinter. Wir nehmen ja ganz viel aus der Community raus an Informationen, an Hilfestellungen und so weiter,

  6. 16:29

    benutzen auch viele Open-Source-Sachen und hier versuchen wir halt so ein bisschen was zurückzugeben an Informationen, versuchen Leuten, die neu im Geschäft sind, eine kleine Starthilfe zu geben oder jetzt zum Beispiel auch mit dieser Podcast-Folge einfach einen Umweg zu ersparen, was uns damals sicherlich dann auch geholfen hätte. Ich finde, aus diesem Grundsatz, für wen wir das so initial gedacht haben, leitet sich auch sehr schön ab, was denn unserer Meinung nach der Scope von diesem Podcast ist. Weil wir am Anfang auch persönlich immer ein bisschen Schwierigkeiten hatten, da den richtigen Weg zu finden.

  7. 17:01

    Wir machen dazu nochmal eine komplett eigene Folge. Nur hier ist es mir schon mal wichtig anzureißen, dass wir meiner Einschätzung nach tendenziell ein bisschen mehr aus dem realistischen Arbeitsalltag kommen und unsere Meinungen und unsere Guidelines, die wir hier geben, sich mehr an der Realität anorientieren. orientieren und das aber dazu führt, wie wir auch dankbarerweise ein Feedback bekommen, dass wir vielleicht nicht immer so 100 Prozent auf der Fachliteratur sitzen, die vielleicht in der einen oder anderen Hinsicht nochmal ein bisschen ausführlicher und extremer ist, aber uns im Arbeitsalltag eben so weit genügt,

  8. 17:37

    wie wir das machen, möchte ich mal sagen. Aber wie gesagt, da machen wir noch einen eigenen Podcast zu, wo wir das nochmal konkret erörtern, wie weit wir da literaturtreu sein wollen. Genau, also wir haben schon das Feedback gekriegt, dass wir manchmal nicht 100 Prozent präzise sind in den Modellen, die wir vorstellen, aber wir versuchen eben, genau das wiederzugeben, was bei uns in der Praxis funktioniert und nicht, was irgendein Lehrbuch sagt, was vielleicht funktioniert, sondern, ja, das ist eben unser persönlicher Mehrwert, den wir hier in den Podcast reinlegen wollen. Das ist, glaube ich,

  9. 18:05

    auch die Stärke von unserem Podcast, weil Fachliteratur kann sich jeder aus der Bibliothek holen, aber unsere tatsächliche Geschäftserfahrung und Erfahrung in dem Bereich, die ist vielleicht was Besonderes. Genau. Also hoffentlich. Das denke ich auch. Kay, sag nochmal zu uns als Sprecher was. Ich nehme nämlich selbst wahr, dass wir eine deutliche Veränderung in der Sprache mitgemacht haben jetzt im Laufe der Folgen, aber ich würde gerne erstmal reinhören, was du dazu sagst. Also ich spreche ja eigentlich den ganzen Tag. Ich bin ja den Großteil meines Arbeitsalltags mit Code Reviews beschäftigt

Wir als Sprecher 18:20–21:31

  1. 18:38

    und dann auch noch häufiger als nicht in irgendwelchen großen Meetings dabei, wo ich Sprechrollen habe. Das heißt, ich hätte jetzt schon von mir behauptet, dass ich einigermaßen Sprecherfahrung habe und auch schon ganz automatisch so klassische Best Practices an den Tag lege, wenn es darum geht, halbwegs dynamisch zu sprechen und jetzt nicht so eine einschläfernde Tonart zu haben und sowas. Aber ich habe schon doch gemerkt, dass es nochmal was anderes ist, wenn man dann so ein Mikrofon laufen hat, obwohl es ja eigentlich jetzt vom Setup erstmal nicht sowas anderes ist, als wenn ich mit dir im Sky pocke oder sowas.

  2. 19:12

    Aber irgendwie dieser lila Aufnahmekasten hier in meinem Riverside macht dann doch nochmal eine andere Spur Nervosität rein und ich glaube, also ich hoffe, man hat auch über die Folgen gemerkt, dass ich da ein bisschen souveräner werde, nicht mehr so viel verhaspel, vielleicht wird auch mehr rausgeschnitten, das weiß ich nicht. Aber es war trotzdem nochmal eine Umstellung. Ja, für mich ist es auch ein Riesenunterschied. Anfangs habe ich ganz oft ähm, öhm, sowas gesagt und dachte auch, dass ich das so als Stilmittel verwende. Wenn man sich dann aber selbst die Folgen anhört, denkt man so, um Gottes Willen,

  3. 19:45

    lass das doch einfach weg. Und jetzt kann ich zum Beispiel Pausen beim Sprechen auch mal akzeptieren und muss jetzt nicht immer da einen M reinbringen. Und jetzt hat man es gerade schon gehört, ich sage aber noch oft und, so um was zu verknüpfen und mach dann doch eine Pause. Aber insgesamt hat sich da doch einiges getan und ich bin mal sehr gespannt, wie das dann in Folge 20 wird, ob wir da nochmal ein ganzes Stück weitergekommen sind. Ich habe jetzt sogar eher die Erfahrung gemacht, dass wir anfangs ja so ein bisschen angespannt waren. Wenn dann das Mikrofon läuft, dann hat man schon so ein bisschen,

  4. 20:18

    ja, ein anderes Gefühl dabei zu sprechen, als wenn man in einem Meeting sitzt. Und dann habe ich jetzt in den letzten Folgen eher so gemerkt, dass wir schon fast ein bisschen salopp geworden sind zum Teil und die Sprache nicht mehr so klar war. Und jetzt versuche ich wieder so einen Mittelweg zu finden, sodass man mich ganz gut verstehen kann und wir trotzdem, ja, so einen Flow in der Sprache reinkriegen, dass man uns auch ganz gut folgen kann. Ja, also wir haben da so eine klassische Wellenbewegung durchgemacht. Ich kann mich an Folgen erinnern, wo wir total stock und steif waren und auch mehrmals neu angefangen haben,

  5. 20:48

    weil wir irgendwie in der Einleitung uns schon verhaspelt haben und alles. Also dann ins andere Extrem zu nervös. Und gleichzeitig, wie du sagst, vielleicht auch mit der Leichtigkeit, die wir jetzt inzwischen mehr da reinbringen, auch ein bisschen die, ja, vielleicht die Professionalität verloren geht. Aber ich glaube, da sind wir auf einem ganz üblichen Weg mit der Zeit herauszufinden, was so unser Stil eigentlich sein möchte. Man merkt auch, dass die Folgen jetzt immer länger geworden sind in letzter Zeit und auch die Folge hier, ich gucke jetzt gerade mal drauf, 21 Minuten, wird jetzt nicht so ganz kurz werden.

  6. 21:19

    Das zeugt einerseits davon, dass wir einfach in so ein lockeres Gespräch reinkommen und ein bisschen miteinander reden. Und auf der anderen Seite wollen wir dann natürlich schon auch irgendwie den Scope halten und relevant bleiben. Vielleicht ist das auch einer der größten Punkte, die wir am Anfang hatten, nämlich die Struktur in den Folgen. Ich habe jetzt hier am Anfang dieser Folge so ein bisschen die Struktur aufgezeichnet. Wir sind davon schon wieder abgekommen und das war anfangs in den ersten beiden Folgen zum Beispiel auch ein Grund, warum wir die neu aufgenommen haben, weil wir gedacht haben, es ist ein bisschen schwierig, uns zu folgen,

Struktur 21:31–23:06

  1. 21:49

    weil wir so sehr zwischen den Themen springen. Und das ist ein Thema, was definitiv bei uns auch jetzt noch aktuell ist und wo wir daran arbeiten wollen, was wir so nach und nach versuchen zu verbessern. Ich habe für mich auf jeden Fall als Maßgabe mitgenommen, dass ich immer einen Schritt niedriger gehe, als ich eigentlich bin. Das heißt, wenn ich irgendeinen Fachbegriff verwende, von dem ich glaube, dass man den kennt, dann lieber einen Schritt niedriger gehen und davon ausgehen, dass man ihn nicht kennt und vielleicht mit ein, zwei Sätzen einleiten. Genauso wie wenn man irgendwelche Abläufe erklärt

  2. 22:19

    und man selber im Kopf natürlich total bei der Sache ist und weiß, worum es geht und sowas. Das Auge dafür haben, dass es vielleicht für andere Leute, die nicht in meinem Kopf drin sind, nicht ganz so klar sind und deswegen nochmal einen Schritt zurückgehen oder vielleicht mit einem Satz mehr ein neues Thema einleiten, mit einem Satz mehr eine Überleitung machen oder sowas. Also mehr drumherum bauen, als man denkt, als notwendig ist. Wobei gleichzeitig natürlich auch nicht geschwafelt werden soll, wie du sagst. Genau. Ja, und insgesamt kriegt der Hörende dann natürlich nur das Endprodukt mit. Das heißt, wenn wir eine Folge komplett gecancelt haben,

  3. 22:52

    wenn wir eine Folge neu aufgenommen haben, wenn was geschnitten wurde, dann kriegt derjenige, der es hört, natürlich nicht mit. Ich glaube aber, dass wir einen relativ ehrlichen Podcast machen und so ganz viel da gar nicht in der Post-Production verloren geht. Eine Sache, Kay, da würde ich noch gerne darauf eingehen, nämlich das Gendern. Oh. Das fällt mir, das hört man vielleicht auch im Podcast, immer mal wieder auch schwer. Ich mag so dieses Innen nicht, also dieses Zusammengesetzte, also HörerInnen zum Beispiel, finde ich nicht so geschmeidig. Ich sage dann lieber Hörende oder Hörer und Hörerinnen.

Gendern 23:06–24:36

  1. 23:26

    Aber ich habe auch ganz oft, wenn ich mir den Podcast hinterher nochmal anhöre, das Gefühl, dass ich es vergessen habe. Also nicht nur das Gefühl, sondern ich habe es ganz klar an vielen Stellen auch vergessen. Und da sei hier einfach nochmal angeteasert, wir wollen wirklich immer alle Hörenden einschließen und meinen immer alle. Und ich versuche da an mir zu arbeiten, dass ich das dann auch durchgängig hinbekomme, das immer zu gendern. Aber das ist zum Beispiel so ein Punkt, wo ich gerne noch daran arbeiten würde. Das geht mir auch so, genau. Ich versuche mich da grundsätzlich dran zu orientieren.

  2. 23:56

    Jetzt sind nur bei so einer Aufgabe fünf Sachen gleichzeitig, auf die ich achten muss. Und dann so im Redefluss geht mir das manchmal unter. Wenn ich weiß, über welche konkrete Gruppe an Menschen ich spreche, dann mache ich es schon mitunter so konkret. Also wenn ich dann wirklich zufällig nur über eine Gruppe von Kollegen spreche, in denen nur Männer vertreten sind, dann nenne ich das so auch. Aber auch häufiger benutze ich dann einfach das falsche Wort an der falschen Stelle oder sage der Kunde stellvertretend für eine ganze Firma oder irgendwie sowas. Also da sehe ich bei mir auch noch jede Menge Optimierungspotenzial.

  3. 24:30

    Wollen wir noch auf die Folgen eingehen, nämlich wie wir uns zum Beispiel vorbereiten? Ich wollte gerade noch zum Thema schneiden, was du gesagt hast. Ganz kurz eine Schlaufe drehen und vielleicht auch zur Transparenz sagen, dass wir eine Folge komplett rausgestrichen haben. Also die haben wir aufgenommen, waren dann hinterher gar nicht mehr so richtig zufrieden damit, weil die war sehr locker und wirklich sehr unprofessionell viel von eigener Meinung und so Vorurteilen geprägt, sag ich mal. Die haben wir komplett rausgeworfen. Da ging es darum, ob React das beste Framework ist. Genau, ist auch nicht aufgehoben, nur aufgeschoben.

Wie wir schneiden 24:36–27:21

  1. 25:07

    Da gehen wir nochmal mit mehr Erfahrung vielleicht hin zurück. Und ansonsten haben wir, glaube ich, zwei oder drei, insbesondere von den ersten Folgen nochmal komplett neu aufgenommen, weil wir da auch mit verschiedenen Sachen nicht zufrieden waren. Und wir gehen dann lieber hin und machen die ganze Folge neu, statt irgendwie in der bestehenden Folge drin herumzuschnippeln. Also wir machen es nie, dass wir fünf Folgen zusammenschneiden oder sowas oder nochmal Sätze neu aufnehmen und die dann da reinschneiden, sondern wir nehmen die komplett an einem Stück auf und schneiden vielleicht Pausen oder Amps und Urms raus.

  2. 25:39

    Aber das wird nicht so ein Flickenteppich bei uns, was man daran merkt, dass ich mich so oft verspreche. Da müssen wir uns auch noch dran gewöhnen, wann wir überhaupt aufnehmen. Anfangs haben wir eher abends aufgenommen und das hat dann mehrere Nachteile. Unter anderem waren meine Kinder zu Hause und haben mir tierisches Theater gemacht. Das war für die Soundqualität nicht so wahnsinnig gut. Und wir merken, dass wir morgens einfach frischer im Kopf sind und die Aufnahmen besser werden. Also das ist einfach so eine Erfahrungsgeschichte. Und vielleicht ganz witziger Outtake zur ersten Folge. Die haben wir nämlich am 31.10. des Halloween,

  3. 26:09

    wenn ich mich jetzt nicht vertue, jedenfalls an Halloween aufgenommen. Und alle zwei, drei Minuten haben hier Kinder geklingelt, die Halloween-Süßigkeiten haben wollten. Und das hat man natürlich auch in der Aufnahme dann gehört. Und vielleicht kam uns das ganz gelegen, weil die allererste Aufnahme natürlich auch nicht so rund war. Und da haben wir sie nochmal aufgenommen. Also von daher nehmen wir jetzt meistens so Richtung 10, 11 Uhr morgens auf, wenn die Kinder im Kindergarten sind. Und das passt für uns beide ziemlich gut. Also ich unterschätze das immer wieder, wie geistig anstrengend das ist.

  4. 26:38

    Zum einen, weil ich ja hier mein Skript habe, wo ich immer so mit einem Auge drauf schiele und dann aber auch nicht mich streng daran halten möchte, sondern so ein bisschen hin und her springe, je nachdem, wie der Gesprächsfluss gleich ist. Gleichzeitig möchte ich mich auf das konzentrieren, was du sagst und dann da irgendwie sinnvoll drauf eingehen, statt dich einfach reden zu lassen. Dann sage ich nachher, ja, ja und gehe zum nächsten Thema. Und auch diese sprachlichen Eigenschaften, wo man dann doch mit der Zeit drauf achtet und vielleicht versucht, so Lückenfüllerwörter zu vermeiden oder bei mir generell das Versprechen zu vermeiden.

  5. 27:10

    Das macht insgesamt relativ viel kognitive Last und ich merke auf jeden Fall deutlich, dass mir die Aufnahmen deswegen am Morgen sehr viel besser gelingen als am Abend. Ja, jetzt hast du gerade schon das Skript angesprochen. Deswegen würde ich jetzt zu den Folgen springen. Und bei mir ist es so, dass ich in der Vorbereitung immer Stichpunkte aufschreibe, was ich so grob in der Folge auch, ja, welche Themen ich so anbringen will, was ich so für Ideen habe. Wir versuchen aber insgesamt wenig zu skripten, weil wir merken, das hast du gerade schon kurz angeteasert, Wenn man nur in seinem Skript liest,

Vorbereitung & Script 27:21–30:27

  1. 27:40

    dann verliert man den anderen Sprecher und hört gar nicht so richtig hin, was der sagt und konzentriert sich nur darauf, was man selbst als nächstes sagen will. Und deswegen versuchen wir uns eher so Stichpunkte zu machen und da so ein bisschen dran lang zu hangeln. Genau, es hat sich halt sehr erfolgreich herausgestellt, dass wir im Vorgespräch einmal ganz kurz die groben Kapitel abklappern, sag ich mal, um so ein bisschen ein Gefühl dafür zu haben, welche Punkte der andere hat. Wir gehen jetzt nicht das Skript separat durch. Also Skript heißt im Sinne in unserem Fall, wir haben beide unabhängig voneinander Stichpunkte aufgeschrieben,

  2. 28:14

    von denen der andere auch nicht zwangsläufig was weiß und hangeln uns dann meistens an den Kapiteln relativ strukturiert dadurch, wenn man zum Beispiel an die Folge mit dem Merge-Request denkt. In anderen Folgen, so wie heute, springen wir einfach wild durch die Gegend. Und deswegen ist es auch wichtig, dass die Notizen nicht zu lang sind, weil man sich sonst beim ständigen Springen auch nicht im Skript wiederfindet. Und ich habe es dann bei mir so gemacht, dass ich die allerwichtigsten Punkte, so drei, vier pro Folge, die ich nochmal hervorheben möchte, sowas wie heute persönliche Erfahrungen versus Fachliteratur,

  3. 28:47

    dann farblich hervorhebe, dass ich sage, okay, die Punkte möchte ich auf jeden Fall anbringen, die sind mir wichtig und die anderen streue ich so rein, wenn es passt. Genau, es gibt auch viele Punkte, die wir gar nicht unbedingt anbringen, die dann einfach nicht so richtig in die Folge passen. Bei uns ist es ja so, dass wir den Podcast aufnehmen parallel zur Arbeit oder es ist Teil von unserer Arbeit, könnte man auch sagen. Jedenfalls haben wir nicht so irre viel Zeit, weil wir natürlich jetzt nicht professionelle Podcaster sind im Sinne von, dass das unser einziger Job ist. Und deswegen investieren wir auch nicht so viel Zeit

  4. 29:18

    in die Vorbereitung. Also bei mir sind es meistens so, ja, ich sage mal so eine gute Stunde, die ich mich mit dem Thema beschäftige und nochmal Sachen recherchiere. Zum Beispiel jetzt heute die Preise für unsere Technik, die wollte ich dann nochmal da haben. Oder ich hatte mir jetzt zum Beispiel herausgeschrieben, das ist vielleicht ein ganz gutes Beispiel für Sachen, die wir nicht gesagt haben, dass es für die Mikrofone auch Nachfolger gibt, nämlich das SM7B, da gibt es SM7DB und von dem MV7 gibt es inzwischen auch Nachfolger. Das sind also Sachen, die bringt man dann an, wenn es passt. Und insgesamt haben wir aber Themen,

  5. 29:49

    die wir sowieso im Alltag haben, also die uns im Alltag sowieso begegnen. Und von daher denken wir, dass wir viel zu den Sachen auch immer schon sagen können, ohne uns vorzubereiten, bereiten uns dann eben ein Stückchen drauf vor und hoffen, dass es eine gute Folge wird. Genau. Wie gesagt, wir machen auf jeden Fall, haben wir schon auf dem Plan noch eine Anschlussfolge, vielleicht sogar schon direkt die nächste, wo wir mal on-air besprechen, was wir uns denn für eine Zielgruppe vorstellen, wie wir den Podcast ausrichten wollen, wie fachlich tief und wie anekdotisch wir da dran gehen wollen und all solche Themen.

  6. 30:24

    Deswegen heute nur kurz angeschnitten. Genau. Ein Thema, über das wir jetzt schon mehrfach gesprochen haben, auch mit anderen Leuten, die uns Feedback gegeben haben, ist die Einleitung. Ich kenne ganz viele Podcasts, die jedes Mal sagen, wie der Podcast heißt, was der Sinn des Podcasts ist. Also bei uns ist das dann eben das Webcafé und da geht es um Webtechnologien und Unternehmenskultur. Und gleichzeitig dann nochmal sagen, wer den Podcast macht und dann nochmal erklären, was sie für Positionen haben. Also oft sind das dann ja Journalisten und so weiter. Und bei uns ist dann eben ich als Geschäftsführer

Podcast-Einleitung 30:27–32:24

  1. 30:55

    und du als Technical Lead. Ich habe aber das Gefühl, dass das nicht so wahnsinnig zielführend ist, wenn wir das jedes Mal sagen, weil das natürlich Leute, die uns regelmäßig hören, ja, also für die ist es jedenfalls nichts Neues und das zieht die Folge eher in die Länge. Wenn jemand neu im Podcast ist, ist es natürlich cool, wenn er das hört. Und genauso gibt es ja diese Korrekturen der letzten Folgen. Also wenn man irgendwas gesagt hat, was nicht so präzise war, wenn man Feedback bekommen hat, dass man das nochmal am Anfang einstreut. Und beides machen wir eher nur so sporadisch. Und da sind wir uns, glaube ich,

  2. 31:28

    selbst noch nicht ganz sicher, wie wir es auf Dauer halten wollen. Kommt vielleicht auch so ein bisschen daher, für wen wir den Podcast machen. Und wenn wir jetzt als primäre Zielgruppe erstmal unsere Kolleginnen und Kollegen haben, dann ist da so eine ausführliche Einleitung mit Firmen- und Positionsbeschreibung natürlich eher redundant, weil die wissen das natürlich alles schon. Aber du hast schon recht, für neue Leute, die dann bei jeder Folge vielleicht in Zukunft dazustoßen, ist es vielleicht ganz interessant, wenn man das am Anfang einmal rahmt. Ich bin mir da auch noch nicht so sicher, welchen Weg wir verfolgen wollen.

  3. 31:57

    Und dann hat sich das ja interessanterweise mit diesen Heistgetränken so ergeben. Das war nie so geplant, sondern das haben wir in der ersten Folge gemacht, um so ein bisschen in die Folge reinzukommen. Und dann war es in der zweiten Folge auch drin und dann haben wir uns dran gewöhnt. Passt auch zur Webcafé-Metapher, ehrlich gesagt. Das stimmt, das stimmt. Ja, irgendwie sind wir dabei geblieben. Und ja, ich liebe Tee tatsächlich und Kaffee inzwischen auch. Und von daher finde ich das auch so persönlich ganz cool. Genau, Webcafé in der Metapher. Ich bin mir nicht ganz sicher, wenn alles nach Plan läuft,

Weitere Formate & Gäste 32:24–33:42

  1. 32:27

    dann gibt es jetzt schon eine Folge im Feed, die da eben nicht reinpasst. Und das zeigt auch, dass wir mit den Formaten so ein bisschen experimentieren wollen. Also wir haben hier unser Hauptformat, nenne ich es mal, das Webcafé, wo wir uns auch Zeit nehmen, die Themen vorzubereiten, du hast es gerade gesagt, und dann versuchen, seriös und nachhaltig drüber zu sprechen. Und wir haben aber auch gemerkt, wer die vorherige Folge hoffentlich gehört hat, wenn sie da ist, ist gemerkt, dass wir auch mit Unterricht und Bedürfnis haben, einfach mal so aus der Pistole heraus Themen anzusprechen, die uns ansonsten vielleicht einfach

  2. 33:02

    in so einem Skype-Telefonat unter zwei Augen oder vier Augen, vier Ohren, wie auch immer, untergekommen wäre. Und das probieren wir einfach mal aus. Das heißt, auch hier haben wir auf jeden Fall viele Ideen für andere Formate und auch mal sicherlich ein paar Gäste. Genau, das ist jetzt für den Moment die Idee für unsere Podcast-Typen. Normal-Büro-Talk nennen wir das, wenn wir so locker plaudern. Und externe Gäste, da sind wir am ersten Gast schon dran. Ihr könnt gespannt sein. Ich glaube, das wird ein sehr, sehr spannendes Thema. Auch jemand, der uns immer viel Feedback gibt, dafür nochmal vielen Dank.

  3. 33:36

    Und das wird, denke ich, nochmal ein spannender Input auch von außen, wenn man nochmal eine andere Sichtweise drauf bekommt. Auf jeden Fall. Und Feedback, hast du es gesagt, wir freuen uns sehr über Feedback. Also jedes Mal, wenn uns Feedback bisher erreicht hat, dann war das also immer durchweg konstruktiv, nicht immer nur positiv, auch mal mitunter ein bisschen kritisiert. Aber super gutes Feedback. Das nehmen wir uns sehr zu Herzen. Sprechen hier im Vor- und Nachgespräch. Darüber haben schon öfter mal unsere Prozesse und Scopes angepasst, wegen eurem Feedback. Also vielen Dank dafür. Wir freuen uns sehr.

Euer Feedback 33:42–35:10

  1. 34:12

    Und nochmal hier gesagt, wenn ihr uns Feedback geben wollt und auf den üblichen Kanälen da keinen Kontakt zu uns habt, dann gerne an podcast.at.genen-it-systeme.de. Wir freuen uns da sehr. Ja, was wir auch cool finden, ist, wenn ihr uns Themenvorschläge reingebt. Also wenn uns jemand hört, der denkt so, oh, wie macht ihr denn eigentlich? Ja, das Thema kommt da von euch. Dann gebt das gerne rein. Und ja, wenn das so halbwegs in unser Konzept passt, dann nehmen wir das gerne mit auf und gehen da sehr gerne auf euer Feedback ein. Wir versuchen immer so eine Folge im Voraus auf Halde zu haben, dass wir mal Urlaub oder Krankheit überdecken können.

  2. 34:56

    Das hat jetzt in der Vergangenheit, wer sich die Release-Daten anschaut, nicht immer so geklappt. Aber deswegen auch nochmal zum Thema Feedback. Vielleicht nicht böse sein, wenn es direkt in der nächsten Folge behandelt wird, aber wir nehmen das auf jeden Fall auf und nehmen uns das auch sehr zu Herzen. Genau. Ja, Kay, ich glaube, wir haben schon relativ viel angesprochen hier. Eine letzte Frage habe ich noch für dich. Hast du eine Vorstellung davon, wie viele Leute uns denn tatsächlich hören oder wie viele Abonnenten wir haben? Vielleicht ist das für jemanden da draußen auch noch ganz spannend.

Abo-Statistiken 35:10–37:38

  1. 35:23

    Ich finde das immer cool, wenn wir so transparent sind, auch mit so Zahlen. Ich muss da kein Geheimnis draus machen. Hast du eine Vorstellung? Ich habe jetzt zufällig gestern auch reingeschaut. Ah, du Frechdachs. Aus einem ganz anderen Grund. Und ich glaube, da stand es bei 77 Personen. Genau, wir haben ungefähr 80 Abonnenten im Moment und uns hören so 120 Leute im Monat, was ich schon ziemlich beeindruckend finde vor dem Gesichtspunkt, dass ich, glaube, noch nicht mal allen Bekannten von mir erzählt habe, dass wir diesen Podcast überhaupt machen. Also ich habe das an wenige Leute rausgegeben,

  2. 35:56

    weil die ersten Folgen, ja, da muss man ja ganz ehrlich sein, es ist ja auch ein bisschen peinlich, sich dann selbst zu hören. Und man hört natürlich auch seine Fehler. Und da habe ich schon gerne ein paar Folgen gemacht, bevor ich dann Leuten erzähle, guck mal, wir machen einen Podcast. Und wenn die dann mit einer Folge einsteigen, die ein bisschen später produziert wurde, dann habe ich da ein bisschen mehr, also mich ein bisschen selbstsicherer. Und wir machen zum Beispiel auch noch keine LinkedIn-Werbung. Eigentlich, also wir geben es ja gar nicht extern raus, es ist ja nicht mal auf unserer Website drauf.

  3. 36:23

    Das heißt, die Leute, die das jetzt hören, die haben das entweder über irgendwelche Umwege mitgekriegt oder sind tatsächlich zufällig drüber gestolpert. Da kommt ja schon noch dazu, dass wir auch einen sehr, sehr spezifischen Fokus haben. Also es ist jetzt nicht so klassisch Mainstream, dass man jedem Freund mal zum Reinhören geben kann, sondern wir haben schon sehr spezifische Themen, was nochmal die Zielgruppe insgesamt kleiner macht. Von daher bin ich auch sehr erfreut zu sehen, dass es da anscheinend auch regelmäßige Hörer gibt und auch zumindest es jetzt nicht rapide einbricht, die Hörerzahlen.

  4. 36:54

    Wobei ich auch nicht ganz sicher bin, wie viele von den Hörern man noch rausrechnen muss wegen Bots und Crawler und weiß ich nicht was. Da gehen wir so ein bisschen aus dem Web. Ja, da gibt es bei Podigy immer so schöne Statistiken, dass wir auch Hörer und Hörerinnen aus Amerika haben. Ja, genau. Das werden dann wahrscheinlich keine richtig echten Menschen sein. Aber wenn das so ist, dann schreibt uns gerne. Interessiert uns natürlich sehr. Und an alle, die uns dann tatsächlich und echt hören, ganz herzlichen Dank, dass ihr so treu seid. Ach, ein wunderschönes Schlusswort. Felix, dann auf die nächsten zehn Folgen, oder?

  5. 37:26

    Ich freue mich sehr. Wir bleiben dran. Tschüss, bis dahin. Tschüss, bis dahin.

03 — Weiterhören

Nebenan im Webcafé

Alle zwei Wochen montags eine neue Folge über Webentwicklung, Codequalität und die Art, wie wir zusammenarbeiten.

Alle 52 Folgen
04 — Feedback

Fragen an Felix und Kay?

Themenwunsch, Widerspruch oder eine Frage aus Deinem Projektalltag — schreib uns. Was uns erreicht, landet regelmäßig in einer der nächsten Folgen.

podcast [at] geenen-it-systeme.de