Webcafé — Folge 42
Jahresrückblick 2025
Felix und Kay geben in dieser Folge einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Geschäftsjahres 2025 von Geenen IT-Systeme und sprechen über den Umgang mit den momentan schwierigen Marktbedingungen in der Softwareentwicklungsbranche.
Worum geht es?
Felix und Kay geben in dieser Folge einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Geschäftsjahres 2025 von Geenen IT-Systeme und sprechen über den Umgang mit den momentan schwierigen Marktbedingungen in der Softwareentwicklungsbranche. Außerdem reden sie darüber, wie man mit dem Abschluss eines großen Projekts umgeht, das einen Großteil des Umsatzes des Unternehmens ausgemacht hat.
Wie bleibt man als kleines Unternehmen unabhängig von „Wal-Kunden“? Und wie fühlt sich die Verantwortung als Geschäftsführer in Krisensituationen an?
Kernaussagen
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Alle unsere Marktbegleiter – eigentlich schon Partnerfirmen – sind spätestens 2025 pleite gegangen, zum Teil schon 2024. Es war einfach super schwierig, in der individuellen Softwareentwicklung an Aufträge zu kommen.
Felix
ab
13:12 anhören
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Bei allen Aufträgen, die als Dienstleistung bei uns reinkommen, brennt die Hütte. Die haben entweder ein Projekt, das sofort umgesetzt werden muss, oder eines, das überhaupt nicht funktioniert und bei dem sie Unterstützung brauchen.
Felix
ab
15:13 anhören
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Ganz oben stand das Ziel, keine Mitarbeitenden zu kündigen – im Gegenteil, wir haben im Januar 2025 zwei Leute fest angestellt, die vorher als Freelancer bei uns gearbeitet haben.
Felix
ab
18:13 anhören
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Wir entwickeln für Kunden sowieso eigene Shopware-Plugins, deshalb lag die Idee nahe, sie in den Store zu bringen. Wir haben dann eines gebaut, das viel mehr konnte als die, die schon im Store waren.
Felix
ab
38:47 anhören
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Wir haben viele neue Kunden gewonnen, die nicht unbedingt einen Vollzeitentwickler brauchen und schon gar nicht mehrere. Das sind dann viele Aufträge mit 40, 50 Stunden im Monat.
Felix
ab
44:04 anhören
Das Gespräch, Wort für Wort
Kapitel
9.209 Wörter in 16 Abschnitten. Jede Zeitmarke springt an die passende Stelle im Audio. Automatisch transkribiert und maschinell nachkorrigiert — im Zweifel gilt das Gesprochene.
Intro
0:00–1:40
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0:00
Hallo liebe Menschen da draußen, Freunde kann man ja fast sagen, wir kennen uns ja jetzt schon ewig.
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0:10
Frohes neues Jahr! Und das ist kein verfrühter April-Scherz und nein, es ist auch keine verspäte Weihnachtsmoderation. Wir machen heute den großen Jahresrückblick mitten im März und wollen mal ein bisschen auf das letzte Jahr zurückschauen.
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0:26
Und das mache ich natürlich nicht alleine, sondern das mache ich mit dem lieben Felix, der heute auch wieder da ist. Hallo Felix. Ja hallo, hallo Kay, hallo liebe Leute da draußen. Das ist ja Wahnsinn Kay, du hast mich eine Sekunde vor dem Podcast gefragt, ob du mal wieder ein Intro machen kannst. Und dann kommst du mit sowas Geschliffenem um die Ecke. Du machst das jetzt immer. Ein bisschen gefreestyled, ja. Wir wollen heute reden über den Jahresrückblick. Der Hintergrund ist, dass wir es so als Firmentradition gewonnen haben, eigentlich halbjährlich uns mal mit allen zusammenzusetzen. So viele sind es ja nicht. Und dann monologisierst insbesondere du mal darüber, wie so das letzte Jahr in Zahlen, Daten und Fakten ausgesehen hat.
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1:03
Und dann haben wir uns gedacht, da sind inhaltlich ein paar ganz spannende Informationen dabei. Wir müssen natürlich mal schauen, wie transparent wir hier im Podcast sein können. Aber das wollen wir heute mal kundtun. Aber bevor es soweit ist, kann ich noch ein bisschen was dazu sagen. Nämlich, was wir heute mitgebracht haben. Felix, was steht da vor dir? Ich dachte ja, dass ich irgendwann ein Problem kriege, dass ich vielleicht auch irgendwann zu wenig Tees habe. Und jetzt haben wir doch wahrhaft in der letzten Woche oder seit der letzten Podcast-Folge, habe ich drei Tees geschenkt bekommen, die ich im Podcast mitbringen kann oder vorstellen soll.
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1:35
Also Leute fangen mir an, aktiv Tee zu schenken, damit ich den hier mitbringen kann. Und einen dieser Tees habe ich dann tatsächlich auch direkt mitgebracht. Und zwar haben mir Freunde aus Marokko, da waren die im Urlaub, haben die mir von so einem Bazar, von so einem Markt einen Tee mitgebracht. Und ich sage mal, das ist eigentlich so eine Plastiktüte mit Gestrüpp drin. Steht nichts drauf, ist einfach nur eine Tüte mit Blättern, so Stöckchen, alles mögliche da drin. Das riecht so ein bisschen pfefferminzig, aber es sind ganz verschiedene Noten drin. Jetzt muss ich hier gerade mal dieses Sieb raushängen.
Geheimnisvoller Tee aus Marokko
1:40–2:57
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2:09
Also es ist ein loser Tee und der Plastik hast du abgemacht, bevor du es ins Wasser gehangen hast. Genau, und ich habe da jetzt einfach mal so eine kleine Handvoll rausgenommen. Da ist ganz viel drin, dieser Tüte. Ich mache ein Foto hier in die Show Notes rein, beziehungsweise in die Kapitelmarken. Sonst kann man sich das nicht vorstellen. Jetzt habe ich hier diesen Tee, der hat jetzt bestimmt zehn Minuten gezogen. Rieche ich mal eben dran. Ja, also so klassisch minzig sind die Marokko ja oft unterwegs. Ich probiere mal. Oh, heiß. Pfefferminzig, minzig, kräuterig. Ja, super geiler Tee. Keine Frage, richtig geiler Kräutertee.
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2:43
Ich hoffe, das vergiftet mich nicht. Aber wenn, Kay, dann rufst du einen Krankenwagen. Sicher, sicher. Also ganz herzlichen Dank nochmal an die Schenkenden. Dann habe ich irgendwas falsch gemacht, dass du da schon beschenkt wirst und ich noch nicht. Ich habe dafür dreierlei hier stehen. Zum einen gerade noch den obligatorischen Nachmittags-Cappuccino, der mich jetzt hier über die nächsten Stunden tragen wird.
Kays Getränkeauswahl
2:57–5:36
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3:07
Außerdem, mit meiner Freundin gerade hereingereicht, ein selbstgemachtes Dattelkonfekt. Also eine Art keine Praline auf Dattelbasis und ich glaube Cashews und sowas. In Herzform. Ich weiß jetzt noch nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist, das zu essen. Also wenn du mich gleich ansprichst und ich längere Zeit verdächtig nicht antworte, dann habe ich wahrscheinlich gerade die Backen voller Datteln. Und zweites Getränk, drittes Item, ein Glas mit Brausetabletten, Felix.
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3:36
Und da wollte ich jetzt mal ganz investigativ deine Meinung zu Brausetabletten, also so Mineral, Magnesium, Multivitamin Brausetabletten hören.
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3:46
Weil es gibt ja die eine Fraktion, die sagt, es ist nur Geldverschwendung, das kommt so eins zu eins wieder raus. Die andere Fraktion, die schwört darauf als Nahrungsergänzungsmittel. Und die dritte Fraktion, so wie ich, die mag diese Pseudogesundheit mit ein bisschen Geschmack im Mund. Wo bist du da auf dieser Skala? Ja, können wir ein eigenes Podcast-Thema draus machen. Also Kay, ich bin ja jemand, der auch zeitlebens gerne Süßstoff gemampft hat und Tee auch mit Süßstoff gerne trinken und Kuchen und so weiter.
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4:13
Und von daher bin ich so nahrungsergänzungstechnisch eigentlich relativ offen. Also da haue ich mir alles rein, auch wenn viele Leute sagen, dass das ja auch vielleicht gesundheitlich nicht so geil sein kann. Seitdem wir Kinder haben, futtern die natürlich immer Vitamin D. Das ist irgendwie bei kleinen Kindern so. Den gibt man, ich glaube, in den ersten zwei Lebensjahren. Bin mir nicht so ganz sicher. Kriegen die immer so Vitamin D-Pillen oder Tropfen, weil die wohl das irgendwie selbst noch nicht so gut herstellen können. Und da nasche ich dann immer fröhlich mit. Jeden Tag ein Tröpfchen, weil ich bin ja auch so ein alter Stubenhocker und kriege wenig Sonne ab.
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4:42
Und dann denke ich immer, das tut mir nicht schlecht. Wenn ich da mal so ein Tröpfchen Vitamin reinbekomme. Ja, und dann fahre ich ja viel auf dem Fahrrad im Keller. Und danach haue ich mir mal eine halbe Magnesium-Tablette rein. Tatsächlich so eine Brause-Tablette in Kombination mit einer halben Vitamin-Tablette. Das heißt, ich bin da irgendwie Fan von. Mischkonsum auch noch. Ja, ja, ob das jetzt gesundheitlich so wahnsinnig förderlich ist, ich lasse es mal offen. Aber ich bin eigentlich, ja, großer Fan hört sich jetzt zu wild an, aber nee, ich stehe schon auf die Dinger. Interessant. Da bin ich mal gespannt, was hier die Community dazu sagt.
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5:15
Wir bekommen ja inzwischen auch Post. Mal schauen, wie da das Thema so vibet. Kay, bevor wir zum Jahresrückblick kommen, muss ich noch eben zwei Themen reinwerfen. Ja. Ich habe ganz viele. Wir haben ja auch aus der letzten Folge so ein paar Themen, die noch offen sind. Die schaffen wir heute nicht. Denn heute bist du mal ausnahmsweise ein bisschen zeitlich begrenzt hinten raus. Aber zwei Sachen habe ich doch mitgebracht. Nämlich das eine ist, wir haben in der letzten Folge über das Monitoring gesprochen und dass man so viele Nachrichten bekommt. Und als ich dann die Kapitelmarken gemacht habe und da eine Überschrift für gesucht habe, ist mir aufgefallen, da gibt es ein Wort für.
Alert Fatigue
5:36–6:11
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5:46
Und zwar ist das Allard Fatigue, Alarmmüdigkeit zu Deutsch. Und das ist eben das Phänomen so in Krankenhäusern oder in Sicherheitsbereichen, also Sicherheitspersonal. Wenn die zu viele Nachrichten kriegen, dann haben die eben auch keine Möglichkeit mehr herauszufinden, ist das jetzt gerade eine wichtige Nachricht und übersehen eventuell wichtige Nachrichten. Also das mal so als Info für alle da draußen, finde ich ganz interessant, dass das nicht nur ein Phänomen ist, was wir haben, sondern dass es da sogar ein Wort für gibt. Und so habe ich dann das Kapitel auch genannt. Und das Zweite ist, ich bin ja ständig dabei, mein Setup hier zu verbessern in meinem Homeoffice-Büro.
Schallschutztür
6:11–7:20
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6:18
Und ein neuster Zuwachs ist eine Schallschutztür mit Schallschutz Klasse 2 und Schallex. Ist das was, Kay? Oh, das ist ja Wahnsinn. Jetzt kann ich nämlich besser podcasten, wenn die Familie hier rumtournt. Also ein Schallex ist so eine Gummilippe, die sich unten an der Tür ausfährt, mechanisch, wenn die Tür schließt. Das bringt schon mal eine ganze Menge. Dann Schallschutz Klasse 2 heißt, das ist eine Vollholztür, die ist auch richtig schwer, hat auch andere Beschläge. Und die hat zum Beispiel kein Schloss, sondern da ist halt nichts. Wenn man die Tür abschließen will, dann drückt man so einen kleinen Pin im Griff rein und dadurch wird letztlich eigentlich nur die Türklinke blockiert.
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6:53
Und das ist ganz cool und wird hier unsere Qualität erhöhen und man wird vielleicht weniger schreiende Kinder hören und schreiende Ehefrauen. Jetzt müsstest du ja eigentlich testweise deine Kinder mal dazu anhalten, direkt vor der Tür so eine Schlagerparty zu feiern und dann mal schauen, ob wir das mitbekommen.
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7:09
Es ist natürlich immer noch keine Betonwand, aber ich bin schon ganz happy damit, was für ein Schall da schon geschluckt wird. Also das ist schon ganz cool. Sollen wir mal in die Folge einsteigen? Genau, bevor du vielleicht zum Inhaltlichen kommst, ich habe es in der Anmoderation schon gesagt, aber es ist bei uns guter Brauch inzwischen, wie gesagt, halbjährig, dass wir uns mit dem ganzen Team einmal zusammensetzen.
(Halb-)jahresberichte bei der Geenen IT-Systeme GmbH
7:20–11:12
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7:29
Das ist so ein bisschen daher gerührt, dass wir ja früher einfach regelmäßig so Stand-Ups hatten, das war noch so in der Corona-Zeit, damit wir uns als Team einfach alle mal sehen.
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7:38
Die sind ja doch sehr verteilt in den einzelnen Projekten und bekommen sich teilweise wirklich ewig nicht zu Gesicht, weil die nicht so direkt was miteinander zu tun haben.
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7:46
Und dieser Halbjahresrückblick ist dann so eine Idee von uns, dass man zumindest sich einmal im halben Jahr sieht, nochmal sich die ganzen Gesichter in Erinnerung ruft und bei der Gelegenheit auch so ein bisschen was mitbekommt, was gerade in der Firma so abgeht.
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7:58
Da sind die meisten Mitarbeitenden ja mit ihrem Blick sehr fokussiert auf dem Projekt, was sie gerade machen, wissen vielleicht gar nicht, was so links und rechts geht.
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8:06
Und vor allem diese ganzen wirtschaftlichen Sachen, die versuchen wir natürlich schon weitestgehend von denen fernzuhalten.
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8:14
Und so hat sich das als guter Brauch etabliert, dass du dann so eine Wanda-Ausstellung hältst, also auch so eine Wanda-Präsentation, wo du dann auf die Ziele und Wünsche aus den vorherigen Iterationen eingehst und dabei eben auch die knallharten Fakten, Zahlen, Projektverteilungen und sowas aufzeigst.
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8:34
Und heute haben wir uns gedacht, zeigen wir mal nicht nur dieses Konzept, sondern auch ein bisschen die Zahlen, soweit du sie vielleicht sagen kannst.
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8:43
Ja genau, Zahlen habe ich tatsächlich jetzt sogar nur mittelmäßig viele mitgemacht. Müssen wir mal gucken, worauf es hier hinausläuft. Das ist natürlich eine Folge, wo ich ganz lange überlegt habe, wie kann man das aufziehen, was ist interessant für die Leute da draußen und natürlich aber auch ein Stück weit, was kann ich im Podcast überhaupt sagen.
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8:59
Weil wir schon versuchen, hier extrem transparent zu sein. Aber es gibt natürlich schon Dinge, wo ich denke, da will ich jetzt mancher Kunden nicht in eine wahnsinns gute Verhandlungsposition bringen.
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9:08
Wir sind gerade in größeren Verhandlungen bei mehreren Kunden und da würde ich schon gerne so ein bisschen die Karte in der Hand behalten. Und ich verhandle mit den Kunden sehr, sehr offen, aber in Details, glaube ich, kann man nicht alles immer in die Welt raus posaunen, was vielleicht auch noch nicht spruchreif ist oder wo man einem Kunden vorgreifen würde und so.
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9:26
Deswegen bin ich da ein bisschen vorsichtig und deswegen habe ich hier tatsächlich auch das längste Skript vor mir, was ich jemals gemacht habe, um so ein bisschen eine Orientierung zu haben. Was wollen wir sagen, was nicht, habe ich jetzt hier 81 Zeilen inzwischen, Kay? Ach, du liebes bisschen. In jeder Zeile nur ein Buchstaben. Aber das ist natürlich auch so das Ding, wenn wir hier über Kunden reden, das müssen wir abstrakt halten. Weil wir können jetzt natürlich auch nicht irgendwelche Sachen über die Kunden rausreden, ohne dass die davon Wissen und ihr Okay gegeben haben. Deswegen versuchen wir das gleichzeitig so transparent und trotzdem datenschutzrelevant wie möglich zu halten.
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9:59
Ganz genau. Und vielleicht ergänzend zu deinen Halbjahresberichten. Das waren ja früher mal Quartalsberichte und dann haben wir gemerkt, so halbjährlich ist eigentlich für uns ein guter Tonus. Da geht es eben, das hast du nur ganz kurz gesagt, nicht nur um einen Rückblick. Das ist natürlich das eine, aber es geht natürlich auch ganz viel um einen Ausblick. Also wie ist die aktuelle Situation? Wo entwickeln wir uns hin? Was müssen wir vielleicht verändern? Und das ist eigentlich so ein bisschen zweigeteilt. Ich nehme immer die Ziele vom letzten halben Jahr und formuliere aber gleichzeitig auch immer Ziele fürs nächste halbe Jahr.
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10:27
Bestenfalls dann auch im Team nochmal ergänzt, weil das natürlich ganz spannend ist, das dann auch zu challengen. Ich finde das immer wieder faszinierend, wie man doch vergisst, was vor einem halben oder einem Jahr passiert ist. Und dann sehe ich da, wir haben uns vielleicht vorgenommen, diesen und jenen Kunden zu gewinnen oder sehen Potenzial in der einen oder der anderen Sache. Und nach einem halben Jahr blickt man auf vieles schon so ganz anders. Und manchmal ist das sehr, sehr interessant, da zurückzugucken. Vielleicht auch, um uns selber mal an die Nase zu fassen, dass dann da auf einmal in diesen Präsentationen, wenn du sie wieder anfasst, auf einmal Dinge auftauchen, von denen wir vergessen haben, die mal irgendwie als Actionpunkte mit rauszunehmen.
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10:59
Und dann steht da, wir wollen das und das machen in der nächsten halben Jahr. Und nach einem halben Jahr stellen wir fest, ah, oh, stimmt, total vergessen. Ja, wir wollen in den Europapark. Zum Beispiel dieses Dauerbrenner-Thema. Ja, cool. Ich gucke vielleicht mal auf Anfang 2025 zurück als allererstes. Und das, was so den Jahresanfang geprägt hat, war ja, dass ein großes Projekt von uns seinen Abschluss gefunden hat. Eigentlich sollte das Projekt schon 2024, Ende 2024 auslaufen. Dann gab es immer ein bisschen Verlängerung, Nacharbeiten. Und dann ist es eben so Richtung Februar, März in 2025 ausgelaufen.
Anfang 2025: Großer Projektabschluss
11:12–12:51
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11:38
Und das war natürlich einerseits dankbar, dass wir das wussten, dass das kommt. Und auf der anderen Seite natürlich trotzdem extrem schwierig, weil das ein Projekt war. Da hatten wir zum Teil sechs Leute drin. Und das ist natürlich für uns schon eine ganze Menge. Zuletzt dann etwas weniger. Aber es war trotzdem ein massiver Umsatztreiber natürlich bei uns. Also sechs Leute von insgesamt vielleicht acht, um das mal so zu relativieren. Zehn waren wir damals, genau. Ja, genau. Und ich habe jetzt das Wort Wahlkunde gelernt. Also Wahl in Anlehnung an den Fisch. Und das scheint wirklich ein Begriff zu sein.
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12:12
Ja, und da hatten wir definitiv einen Wahlkunden, was uns ja in unserer Firmenhistorien schon öfter so begleitet hat, das Thema. Das haben wir, glaube ich, irgendwann im Podcast auch schon mal aufgerollt. Genau, und hier haben wir das ja ganz absichtlich, dieses Klumpenrisiko in Kauf genommen, von einem Kunden abhängig zu sein auch. Oder, ja, was heißt abhängig? Das wird jetzt wahrscheinlich im Laufe des Podcasts auch noch mal ein bisschen relativiert. Aber natürlich war das für uns wirtschaftlich interessant. Aber nicht nur das, sondern das Projekt war auch einfach technisch interessant. Das war ein cooles Team.
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12:37
Das hat schon richtig Bock gemacht. Und da gab es für mich keine Alternative, als zu sagen, klar, da gehen wir richtig rein. Und ja, da investieren wir unsere Zeit rein. Und nehmen dieses Risiko eben bewusst in Kauf, ohne dass wir jetzt genau wissen, wie wir dann im Anschluss damit umgehen. Und das Ganze war natürlich jetzt so ein bisschen in der Marktsituation, die total schwierig ist. Einerseits wirtschaftlich und auf der anderen Seite aber auch geprägt von diesen ganzen AI-Umbrüchen. Heißt viel Geld, so Money-Shift Richtung AI-Themen findet statt. Das ist ja nicht so unser Hauptthema. Natürlich setzen wir AI ein, haben wir auch schon Podcasts zugemacht.
Marktsituation
12:51–17:42
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13:12
Aber wir sind jetzt nicht ausgewiesen AI-Experten oder verkaufen das nicht als unser Produkt. Und deswegen kriegen wir natürlich von diesem neuen Bündel Geld, was da vielleicht in den Markt kommt oder was ein anderes Ziel bekommt, eben Richtung AI. Da bekommen wir jetzt nicht so wahnsinnig viel von mit in erster Linie. Genau. Und ich habe das in einem anderen Podcast auch schon gesagt, dass alle unsere Marktbegleiter, nenne ich es immer, oder eigentlich schon Partnerfirmen pleite gegangen sind in 2025 spätestens, zum Teil schon 2024, weil es einfach super schwierig war, Aufträge in der Softwareentwicklung,
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13:43
also diese klassischen Time-and-Material-Aufträge, Softwareentwicklung, individuelle Softwareentwicklung, da Aufträge zu bekommen. Also das so mal grob die Marktsituation, in der wir uns eigentlich Anfang 2025 befunden haben, was wir letztlich aber sehenden Auges so gesehen haben. Du hast es jetzt gerade so dargestellt, als legt das nur an AI, aber da war natürlich auch die gesamtdeutsche Wirtschaft oder ist sie sogar immer noch in dem Zeitraum einfach sehr am Schwächeln gewesen. Genau, ich habe das ja kurz erwähnt, aber das ist für mich sogar eher das größere Problem gewesen, glaube ich zumindest.
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14:13
Man kann das natürlich so aus unserer kleinen Perspektive und aus unserer Bubble immer schlecht sagen. Ich sage das immer wieder, in dem Moment, wo wir einen guten Auftrag haben, haben wir kein Problem mehr mit dem ganzen Markt und deswegen ist es manchmal schwierig zu verfolgen, wie ist der Markt so wirklich, aber natürlich haben wir auch Anhaltspunkte, wie viele Anfragen bekommt man so rein und so. Und ich glaube, da haben wir schon einen ganz guten Eindruck und es gibt natürlich auch unabhängige Statistiken darüber, was so im Markt los ist. Aber klar, Riesenthema, total, alle IT-Budgets überall runtergedreht
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14:42
und das ist natürlich auch an uns nicht vorbeigegangen. Was hast du jetzt gesagt, dein Hauptthema ist, die gesamtdeutsche Wirtschaft oder KI, warum wir so wenig Aufträge hatten oder so wenig angeboten wurde? Die Wirtschaftslage. Okay, ja, gut. Die allgemeine Rezession, Wirtschaftslage, dass die Leute gerade in IT wenig investieren oder sogar IT-Abteilungen zurückbauen und dadurch natürlich wahnsinnig viel Kapazität auch auf dem Markt ist. Einfach Investitionshemmung. Genau. Und jetzt kennt ja jeder in der Softwareindustrie so dieses Problem. Du weißt jetzt, dass ein großes Projekt ausläuft, so wie wir das auch wussten,
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15:13
mit über einem halben Jahr Vorlauf und trotzdem hast du keine Chance, diesen Übergang perfekt zu timen. Keine Möglichkeit, weil alle Aufträge, die so in dem, was wir tun, als Dienstleistung reinkommen, da sind immer Leute, bei denen brennt die Hütte. Also die haben entweder ein Projekt, was jetzt direkt umgesetzt werden muss oder ein Projekt, was überhaupt nicht funktioniert, wo sie Unterstützung brauchen. Es gibt aber kein Szenario, in dem die sagen, ach, ich habe irgendwie Lust, in einem halben Jahr mal Software zu entwickeln. Vielleicht bin ich in einem Termin sogar noch ganz flexibel und dann kriege ich auf einmal
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15:44
irgendwelche Budgets frei und ach, da ist ja eine Softwareagentur, mit der spreche ich das mal ab, wie wir das machen. Also das gibt es nicht. Das heißt, eigentlich musst du abwarten, bis du Kapazitäten frei hast und dann kannst du einen Monat vorher, vielleicht sind es auch zwei Monate vorher, kannst du anfangen zu gucken, wo du die Aufträge ja kriegst. Und das ist natürlich eine Situation, mit der muss man einmal psychologisch umgehen und ja, ist natürlich so eine Ungewissheit, in die man da reinsteuert. Und da habe ich noch keine gute Lösung für gefunden, außer vielleicht ein Produkt zu entwickeln
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16:13
oder eben was anderes zu machen, als wir machen. Aber das war eben die Situation, die wir dann damals hatten. Wir haben ja idealerweise keine Programmiererinnen rumsitzen, die einfach nur darauf warten, dass ein neuer Auftrag kommt, sondern die sind alle möglichst ausgelastet und dann natürlich sich nach neuen Sachen umzusehen mit der Maßgabe, ja, das muss jetzt ab heute quasi eine neue Vollzeitstelle besetzt werden. Das können wir natürlich dann gar nicht abbilden, einfach weil wir die Leute nicht haben. Ganz genau. Und wir haben ja im letzten Jahr auch gemerkt, dass wir schon die Leute auch auslasten müssen
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16:42
als kleine Firma, sonst funktioniert es einfach finanziell nicht. Kommen wir aber später in den Blog nochmal drauf. Ja, und so war jetzt klar eigentlich, dass 2025 ein Übergangsjahr wird und dass 2026 so das Jahr ist, was eigentlich der wirkliche Gradmesser ist. Und wir haben natürlich jetzt den großen Vorteil gehabt, dass wir vorher gutes Geld verdient haben mit den vielen und guten Aufträgen, die wir hatten und auf einem Finanzpolster sitzen und saßen. Und das hat uns natürlich, glaube ich, so ein bisschen die Ruhe gegeben, da auch nicht nervös zu werden oder nicht Leute zum Beispiel auch schon vorher zu kündigen,
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17:15
weil wenn man weiß, da läuft jetzt ein Auftrag aus, könnte man natürlich auch hingehen und sagen, ich schmeiße als erstes vielleicht mal Freelancer raus, ich setze vielleicht Mitarbeitende vor die Tür, wo ich das Gefühl habe, die haben vielleicht dann in ein, zwei Monaten nicht mehr so viel zu tun und wir hatten halt die komfortable finanzielle Situation, dass wir die Leute halten konnten und sagen konnten, wir gucken uns jetzt wirklich die Situation mal an und reagieren erst, wenn doch irgendwas Unerwartetes passiert. Genau, also das so ein bisschen die Situation. Und Kay, kannst du dich noch
Jahresziele 2025
17:42–22:07
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17:43
an die Jahresziele erinnern, die wir Anfang 2025 rausgegeben hatten? Also ich glaube, du hattest dir so ein Minimalziel ausgerechnet, was wir irgendwie erreichen müssen, um Plus Minus Null rauszukommen und das wollten wir erreichen. Genau, also als ganz oben drauf stand, ein tolles Ziel, wenn wir das schaffen, du hast jetzt Minimalziel genannt, vielleicht ist es in meinem Kopf auch schon so ein bisschen verfälscht. Jedenfalls haben wir das Ziel ausgegeben, wir wollen eine schwarze Null schaffen. Das heißt, wir wollen Plus Minus fahren. Das heißt, in dem Moment sind schon alle Gehälter bezahlt.
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18:13
Habe ich schon Gehalt bekommen? Habt ihr schon Gehalt bekommen? In dem Moment haben wir alle Laptops benutzt, die wir vielleicht sogar neu gekauft haben unter dem Jahr und so weiter und so fort. Also die Kosten gedeckt. Und wenn wir schaffen, eine schwarze Null zu machen, also keinen Gewinn zu erwirtschaften, aber eben auch keinen Verlust, dann bin ich eigentlich happy. Und dann gab es noch so ein paar Seitenziele und das war ganz zu oberst, dass wir keine Mitarbeitenden kündigen wollten. Und ganz im Gegenteil, wir sind ja sogar im Januar 2025 hingegangen und haben noch zwei Leute, die vorher bei uns
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18:42
als Freelancer gearbeitet haben, haben wir ja festangestellt. Das heißt, da sind wir sogar noch mal bewusst ins Risiko reingegangen, weil wir natürlich einerseits wussten, wenn wir sie auslasten können, das ist natürlich fantastisch und das sind gute Leute und die wollte ich ungern dann ziehen lassen. Die sind wir auch schnell dann woanders untergebracht und dann haben wir keinen Zugriff mehr drauf. Genau, deswegen sind wir aktiv in dieses Risiko gegangen und ganz klare Prämisse war natürlich, wir wollen keine Mitarbeitenden verlieren in 2025 und wollen die Belegschaft zu halten, weil mir das schon extrem wichtig ist,
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19:11
so das Team, was wir jetzt haben, wirklich zu halten, weil wir sind alles super, super, super gute Leute, die so das richtige Mindset haben, die gut ins Team passen und das würde mir wahnsinnig wehtun, da auch nur eingehen zu lassen. Ich habe das ja eben kurz schon gesagt, es sind ja viele Firmen in meinem Umfeld zu pleite gegangen und manchmal erschrickt man sich dann schon, wie wenig nah doch die Führungspersonen oder die Chefs dann an ihren Mitarbeitenden dran sind und wie schnell man dann doch dabei ist, da jemanden rauszuwerfen und eher so auf sich selbst zu gucken und ja, jetzt bin ich natürlich
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19:44
in der wirtschaftlichen Situation nicht gewesen, aber ich glaube, da ticke ich anders und das versuche ich auch immer wieder zu sagen und das ist jetzt keine Standard-Podcast-Floskel, sondern, also Kay, nicht nur du, sondern alle im Team sind mir da so ans Herz gewachsen und sind mir so wichtig, dass, also, wenn, dann würde ich, glaube ich, mit euch zusammen untergehen. Oh je. Aber das ist ein Szenario, mit dem müssen wir uns heute, glaube ich, nicht beschäftigen. Genau. Und als dritten Punkt haben wir ja bisher nie Fremdfinanzierung gehabt und heute sogar weniger denn je, weil wir hatten eine Zeit lang
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20:17
dann immer mal so ein Auto zum Beispiel in der Finanzierung oder im Leasing und die sind inzwischen auch in unserem Bestand. Will heißen, wir haben Stand heute, müsst ihr drüber nachdenken, aber ich glaube, wir haben keinen einzigen Euro Fremdfinanzierung. Das heißt, das ist wirklich alles unser Geld, was wir haben. Und das ist natürlich eine tolle Situation, weil man von keinem abhängig ist, keiner kann einem reinreden und das ist natürlich eine Situation, die wir bestenfalls irgendwie in 2025 weiter so halten wollten und genau, das eben auch noch eins der Jahresziele. Genau, also wie du es gesagt hast,
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20:51
mit der schwarzen Null ist eben auch schon alles bezahlt. Das heißt jetzt nicht, dass wir das Jahr über total sparsam sind, sondern uns trotzdem einen gewissen Luxus gönnen mit Weihnachtsfeier wollen wir auch machen, weiter die Arbeitsmittel hochhalten und sowas. Also da war jetzt nicht schon explizit einen Sparkurs drin, verbucht irgendwo, sondern eben keine großen Gewinne. Genau, wobei ich habe schon auf die Kosten geachtet, ganz anders als in den Jahren zuvor. Kommen wir gleich auch nochmal zu. Ist natürlich auch geboten in so einer Situation, wo man nicht ganz genau weiß, wo läuft es wirtschaftlich hin
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21:23
und Anfang des Jahres hatten wir so eine Prognose gemacht, was wir reinkriegen an Geld und das hat vielleicht so knapp 50 Prozent von dem gedeckt, was wir so an laufenden Kosten haben. Das heißt, wir mussten auf jeden Fall noch mehr Geld generieren, als wir schon über langfristige Kunden und so dann einplanen konnten. Und natürlich ist dann auch geboten in der Situation, dass man Ausgaben schon auch mehr prüft, als das in den Jahren zuvor vielleicht der Fall war. Wir haben aber schon die gute Situation, dass wir noch nie irgendwie mit beiden Händen Geld zum Fenster ausgeworfen haben oder irgendwie wahnsinnig
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21:52
fette Karren oder so gefahren haben. Von daher waren da nicht jetzt die größten Hebel und trotzdem war das schon auch interessant, das nochmal zu challengen. Was haben wir so für Kosten und wo stecken vor allem die großen Kostentreiber? Ja, und wie ist es gelaufen? Genau dazu wollte ich jetzt kommen, Kay. Perfekt. Ja, also wie lief das Jahr? Also ich habe erst mal meine Nachtschichten wieder eingeführt. Also eigentlich ging es schon so im Dezember los. Ich habe dann aber schnell gemerkt, so im Dezember läuft einfach nichts. Also im Dezember gehen die Leute schon gefühlt in den Weihnachtsurlaub.
Verantwortung als Geschäftsführer
22:07–27:58
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22:21
Erreichst du keinen Kunden mehr, hat keiner mehr Budgets. Da braucht man nicht anfangen, irgendwie Akquise zu machen oder nach Aufträgen zu suchen. Ja, kann man sein lassen. Kann man besser Weihnachtsurlaub machen. Also meinst du jetzt Dezember letztes Jahr? 24, 25 und wir sind jetzt auf 25, 26. Okay. Ja, genau. Wichtig nochmal, dass du das einordnest. Genau. Weil ich ja wusste, unser Auftrag läuft Anfang 25 aus und da war natürlich klar, ich will möglichst früh reingehen und gucken, dass wir neue Aufträge bekommen. Und das ist aber, wie gesagt, im Dezember eher so ein Himmelfahrtskommando, braucht man nicht so machen.
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22:51
Und dann muss man das ja auch erst wieder so ein bisschen lernen. Ich hatte jetzt mehrere Jahre die komfortable Situation, dass ich so das genommen habe, was ich spannend angehört habe. Und wenn mal eine Anfrage reinkam, habe ich die bearbeitet, konnte auch freche Preise machen und so weiter und so fort. Und jetzt gehst du natürlich mit einer ganz anderen Situation rein und lernst dann wieder erstmal den Markt richtig kennen und merkst so, oh Mist, die Stundensätze sind total eingebrochen und da kommen jetzt auf einmal Anfragen mit 5, 40 Euro die Stunde rein und so weiter. Da haben wir in unserem
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23:18
Podcast über die Auftragslage im letzten Jahr schon drüber gesprochen, deswegen will ich da jetzt nicht zu sehr drauf eingehen. Aber für mich war klar, ich muss richtig, richtig reinhauen. Und das habe ich mit einer Wucht gemerkt, die mir vorher so, glaube ich, nicht klar war. Und ich habe ja früher so, ja, als ich angefangen habe sowieso, aber dann auch immer mal wieder so wirklich so Nachtschichten bis 4, 5 Uhr gemacht, vor allem, als ich noch keine Kids hatte. Einfach, ja, weil ich dann immer so das Gefühl hatte, ich habe viel zu tun, ich will was fertig machen und dann hat das jetzt lange der Vergangenheit
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23:50
angehört und ich hatte so einen klassischen 9-to-5-Job, stimmt nicht ganz, aber ich sage es jetzt mal übertriebenerweise. Ja, und jetzt habe ich gemerkt, ich muss wieder richtig, richtig reinklotzen, selbst auch Stunden liefern und vor allem eben Aufträge ranbringen irgendwie. Und das hat natürlich negative Komponenten, aber es ist auch richtig geil, weil dieses Gefühl, so gebraucht zu werden und zu wissen so, es kommt auf mich an und das kann mir eigentlich in der Firma zumindest auch keiner abnehmen und wahrscheinlich auch da draußen gibt es wenig, die das so ohne weiteres jetzt ersetzen könnten.
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24:22
Das ist schon ein cooles Gefühl. Also das muss ich ganz klar sagen. Und man kommt ja in so guten Phasen manchmal so zu den Fragen, dass man so sagt, so boah, verdiene ich überhaupt das ganze Geld und so und in so einer Situation merkt man wieder, also die Firma, so wie sie jetzt im Moment aufgebaut ist, funktioniert eben ohne mich noch nicht so richtig. Ist auch ein Problem, sehe ich ganz klar, ist aber Thema von einer anderen Folge. Aber das war schon auch ein cooles Gefühl, weil ich wusste, in dem Moment, wo ich mich da irgendwie durcharbeiten kann, hat man hinterher eine gute Story, mindestens mal
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24:48
für einen Podcast. Und ein Freund von mir hatte eigentlich einen coolen Satz gesagt, der ist auch Steuerberater, hat viel mit Business-Kunden zu tun und so und der fühlt sich hoffentlich auch angesprochen, hört aber, glaube ich, den Podcast nicht regelmäßig, ich werde den auch darauf hinweisen. Der sagte, man muss strampeln, wenn es darauf ankommt und das eben so gemünzt auf vor allem Selbstständige. Und da habe ich so viel drüber nachgedacht, über diesen Satz, weil er hat einfach nur gesagt, man muss strampeln, wenn es darauf ankommt und das ist ja so ein bisschen diese Fahrrad-Metapher, dass, wenn du bergab fährst,
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25:19
so, dann kannst du die Beine hochnehmen, kannst dich entspannen, kannst in die Landschaft gucken, kannst das genießen. Wenn aber so ein Berg auf dich zukommt, dann musst du eben richtig strampeln und wenn du nicht strampelst, machst es eben auch kein anderer und wenn du einen großen Berg vor dir hast, hast du hinten auch eine große Belohnung raus und also da kann man jedenfalls ganz viel draus machen aus diesem Bild und das fand ich ganz interessant, weil ich mich wirklich so gefühlt habe, als würde ich heftig strampeln im letzten Jahr und jetzt rede ich so viel über mich. Das war natürlich bei allen Mitarbeitern
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25:45
auch das Gleiche. Also da kann ich jetzt keinen ausnehmen und ich habe euch, glaube ich, schon härter an die Mangel genommen, als das in den Jahren vorher der Fall war und deswegen sicherlich auch eine Teamanstrengung, aber ich kann natürlich vor allem aus meiner persönlichen Perspektive sagen, dass das eben deutlich anders war als in den Jahren vorher. Und was man vielleicht auch nochmal dazu sagen muss, ist, dass du wirklich auch die einzige Person bist im Unternehmen, die sich mit dieser ganzen wirtschaftlichen Seite beschäftigt, also die wirklich auch Akquise macht, Aufgaben erzeugt, nenne ich es mal,
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während wir alle anderen dann eigentlich nur dafür da sind, die Aufgaben auch umzusetzen, wenn sie da sind. Aber wenn sie durch dich nicht reinkommen, dann sitzen wir da und wedeln mit den Armen und sagen, Felix, ich habe Langeweile. Das heißt, da wirst du auch nochmal extra gefordert, eben nachzuliefern, damit wir alle ordentlich arbeiten können. Das stimmt, vor allem wirtschaftlich, wobei ich ja sagen muss, dass wenn wir Aufträge erstmal gewonnen haben und ich die dann zum Beispiel dir in die Verwaltung gebe und du siehst deinen Job ja auch oft so als, wie nennt es das, Projektmanager nicht ganz,
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sondern Producer, Produzent. Producer, genau, genau. Und du schaffst es schon aus bestehenden Aufträgen auch Aufgaben zu machen, also neue Aufgaben zu generieren und jetzt nicht nur das Thema abzuarbeiten. Aber klar, so dieser initiale Anschub und das, was dein Geld hintersteht, das liegt schon oft bei mir. Genau, also ja, abschließend, vielleicht irgendwie nochmal, um in einem Bild zu bleiben, wenn der Wind von vorne kommt, hat man als Chef keinen Windschatten. Du liebes bisschen, hast du schlechte Motivationssprüche gegoogelt? Das ist ein Spruch, den habe ich vor Ewigkeit mal gehört und mir hilft das manchmal,
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wenn ich mir so Bilder vornehme, weil sich das manchmal schon auch, ich sage es wie es ist, scheiße anfühlt, wenn man da wirklich sitzt und merkt so, oh kacke, es kommt zu wenig Geld rein und man im Monat auf sein Konto guckt, auf das Firmenkonto und dann sieht, wir haben 10, 15, 20, 30.000 Euro minus gemacht, jetzt rein auf dem Konto, also Cashflow und da muss man sich an irgendwas hochziehen und manchmal sind das dann auch Motivationssprüche, die vielleicht von außen dann dümmer wirken, als es sich manchmal von innen anfühlt. Jetzt hast du schon das Fazit so ein bisschen vorweggenommen. Ich hoffe nicht.
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Nämlich, es ging dann auch tatsächlich merklich bergab. Ja, wobei ich glaube, dass wir noch auf einem Plateau sind. Jetzt aktuell oder in der Rückblick? Bisschen den Zeitrahmen verloren. Wir können ja mal so eine kleine Zusammenfassung jetzt quasi aus Perspektive 26 machen. Genau, Plateau passt vielleicht ganz gut. Ich glaube, dass wir so richtig über dem Berg noch nicht sind, sondern dass wir schon so in der Phase sind, wo wir uns noch so ein bisschen finden müssen. Aber das habe ich dir auch schon so unter vier Augen mal gesagt. Wir haben jetzt im Februar den ersten Monat gehabt, seit sechs Monaten,
Zusammenfassung des Geschäftsjahrs 2025
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wo wir auf dem Konto mehr Geld eingenommen als ausgegeben haben. Also Februar 26 jetzt. Genau. Danke für die Einordnung immer. Das ist wichtig. Genau. Und da sind natürlich jetzt tausend Effekte drin, habe ich dir auch schon gesagt. Für mich ist das total schwierig, eine Kennzahl zu haben, die für mich wirklich aussagekräftig ist, weil große Konzerne arbeiten da mit Abbott oder Abbott, DA und was weiß ich was. Das ist ja alles nicht doll. Ich gucke gerne aufs Konto und da sind natürlich Steuernachzahlungen drin und Effekte, wenn du ein Auto kaufst, dann hast du natürlich große Einmalbelastung und so weiter und so fort.
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Aber was trotzdem spannend ist, wir haben sechs Monate draufgezahlt, zum Teil auch deutlich und haben im Februar den ersten Monat gehabt, wo wir wieder Geld verdient haben. Und das lasse ich einfach mal so stehen, weil das nämlich nicht nur auf dem Konto so aussieht, sondern weil das auch so ein bisschen mein Gefühl eigentlich widerspiegelt. Und jetzt sind wir ja gerade Mitte März. Also ich glaube, dass wir allenfalls gerade über dem Berg sind. Aber wir können ja vielleicht auf die konkreten Zahlen dann tatsächlich auch nochmal gucken. Du hattest die Jahresziele genannt und wenn ich mich recht entsinne,
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das Jahresziel, was du da als großen Meilenstein genannt hattest mit dem Jahresumsatz, das haben wir glaube ich geschafft. Das heißt auch, vielleicht eine Zusammenfassung von 25, wie erwartet wurde es weniger, aber es war ausreichend, um die Firma zu tragen. Ganz genau. Da war ich natürlich super happy mit, dass das geklappt hat und vielleicht wieder den Blick aufs Konto. Wir haben so Geld-Ein- und Ausgänge, die sind in siebenstelliger Höhe im Jahr und wir haben es tatsächlich geschafft, in 2025 auf 10.000 Euro plus minus wirklich die Null zu machen. Also wir haben im Prinzip, kann man sagen, exakt so viel Geld
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reinbekommen, wie wir rausgeschickt haben und das war wirklich genau das Ziel und damit eine Punktlandung. Natürlich hätte ich mir auch vorstellen können, dass wir mehr machen, aber das ist schon eine coole Leistung, vor allem so vor dem Hintergrund, dass ich ja gesagt habe, mit den Kunden, die wir schon ganz langfristig betreuen und mit unseren Bestandskunden, decken wir eigentlich nur 50% von diesem Umsatz ab, wo wir sagen, da müssen wir uns jetzt nicht aktiv drum kümmern und den Rest haben wir wirklich im Laufe des Jahres auch dann generiert und das ist schon eine wahnsinnige Leistung. Da muss man aber gleichzeitig
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direkt hinterher schicken, unser Umsatz ist schon um 45% eingebrochen im Vergleich 2025 zu 2024 und das ist natürlich schon eine Hausnummer. Was ich daran besonders spektakulär finde, ist, dass wir ja in den Jahren davor, wo es eben so gut lief, auch ordentlich Gehaltserhöhungen bei den ganzen Kolleginnen hatten und die haben wir eben mit dieser Plus Minus Null auch gehalten. Total. Da hast du eine gute Theorie aufgestellt, Kay. Du hast nämlich gesagt, selbst wenn wir Plus Minus Null machen und die Leute aber mehr verdienen, dann habe ich ja letztlich den Gewinn eigentlich an die Belegschaft verteilt
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und das finde ich eigentlich ein cooles Bild, weil das hat ja ganz viel Wahrheit und ich bin natürlich der Einzelne, der nicht so richtig davon profitiert hat, weil ich mein Gehalt seitdem wir die GmbH haben noch nie angepasst habe, aber das soll überhaupt kein Jammern sein, sondern das ist ja zwangsläufig so, als Inhaber verdienst du dann in guten Jahren auch gut mit und auch wenn das nur virtuell ist und ich mir das nicht auszahle, aber das Bild von dir fand ich schon sehr passend und hat meine Perspektive darauf nochmal ein bisschen verändert, auch auf diese schwarze Null. Ist ja so als relativ kleines Unternehmen
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wie wir es ja sind, einfach eben auf diese kapitalistische Kennzahl des Gewinns zu schauen, aber wie wir auch festgestellt haben, man kann eigentlich so eine Situation einer Firma nicht mit einer Zahl ausdrücken. Das sind so viele Rahmenbedingungen, jetzt bin ich bei Gott kein Wirtschaftsexperte, wenn du da von den ganzen Fachbegriffen um dich wirfst, dann höre ich ganz begeistert woanders hin. Mir fehlt das noch schwerer zu beurteilen. Ich hoffe, du hörst mir zu. Zu höre ich dir schon, genau, aber bei den Begriffen kann ich halt nichts davon anfangen, welche Kennzahlen man da jetzt an so ein Unternehmen,
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an so eine Bilanz dran legt, um zu beurteilen, wie erfolgreich das ist oder sonst irgendwas. Deswegen versuche ich mich immer so ein bisschen daran zu orientieren, dass wir eben kein riesen börsennotiertes Unternehmen sind, wo es tatsächlich nur auf den Gewinn ankommt, sondern bei uns auch andere Werte im Fokus stehen. Und genau wie du es gesagt hast, wenn wir als Firma plus minus null geschrieben haben, aber dabei gute Gehälter an die Mitarbeitenden gezahlt haben, ohne sonderlich großen Druck erzüben und diese wirtschaftliche Last, die vielleicht auf dich dann drückt, nicht unmittelbar an die KollegInnen
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weiterzuleiten, dann ist das doch eigentlich ein Riesengewinn, vielleicht nicht auf dem Konto, aber dafür doch in der Menschlichkeit, nenne ich es mal, ganz dramatisch. Stimme ich dir absolut zu. Ja, und wenn wir auf die zwei weiteren Jahresziele gucken, also schwarze Null hat offensichtlich geklappt, wir wollten keine Mitarbeitenden kündigen, das hat auch geklappt, da kann man vielleicht so ein bisschen einschränkend sagen, dass wir im Laufe des Jahres 2025, Mitte 2025 hat ein Mitarbeiter unsere Firma verlassen, der ist zu einem Kunden gewechselt und das habe ich glaube ich im Podcast auch schon mal gesagt,
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war eine ganz transparente Sache und ist auch ganz freundschaftlich über Bühne gelaufen und ich glaube, da hiegt auch keine Seite irgendeine Rolle oder gab es auch überhaupt keinen Anlass zu, war für mich ja eigentlich schade, weil er natürlich auch einen Auftrag mitgenommen hat und ein Jahrespraktikum ist ausgelaufen und das haben wir nicht verlängert, deswegen waren wir vorher ja dann sogar elf Leute und nee, stimmt gar nicht, die liebe Dame, die unseren Podcast hier schneidet, ist ja unter anderem dazugekommen, die hilft uns ja im Büro und mit allem, was so Projektassistenz angeht und jedenfalls
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alles, was nicht programmieren ist, genau und deswegen haben wir glaube ich vorher zehn Leute und jetzt sind wir neun Leute insgesamt. Und ich habe meinen ersten Mitarbeitenden in Rente geschickt, Herr Kay. In Rente? Ah ja, stimmt, ja. Das war der liebe Herr, der bei uns geputzt hat, der das Büro in Ordnung gehalten hat und sich da wirklich fantastisch über Jahre drum gekümmert hat und seine Frau war jetzt vor einiger Zeit in Rente gegangen und jetzt hat er gesagt, jetzt ist es für ihn auch an der Zeit und ja, irgendwie doch ein schönes Gefühl, oder? jemanden so dann entlassen zu können. Guter Entlassungsgrund,
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beziehungsweise entlassen wurde er ja dann gar nicht. Ich weiß noch nicht, wie man es nennt. Schönste Gelegenheit, öfters sich Wege trennen. Ja, genau. Ja und der letzte Punkt geht ganz schnell, 0% Fremdfinanzierung konnten wir halten, also ist nach wie vor der Fall, brauchen kein Kapital von außen und da bin ich ganz glücklich mit. Und wie haben wir es gemacht? Ja, vielleicht gucken wir als erstes mal auf die Kosten. Das fand ich so ganz spannend im letzten Jahr. Man merkt erst mal, was nicht so wirtschaftlich ist, was man so macht. Weil wenn man so große Kunden hat, die einfach so viel Geld reinbringen,
Kosten
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dass das so den Blick für alles andere verwässert, dann merkt man manchmal nicht, dass man auch Projekte macht, die eher vielleicht so Liebhaberei sind, wie so ein Podcast, aber nein, auch ganz konkrete Kundenaufträge, wo man praktisch Geld für bekommt. Aber wo man jetzt in so einem Jahr merkt, also ich nehme jetzt mal einen fiktiven Mitarbeiter, ist komplett ausgelastet und trotzdem legen wir drauf am Ende des Monats. Obwohl er Aufträge ohne Ende hat, kann sich aus einer Queue seine Sachen raussuchen und am Ende kommt nichts mehr rum. Und das wäre ein eigener Podcast wert, aber ich sage mal, durch diese
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ganzen Context-Switches und wenn man dann noch einen Kunden hat, wo jetzt vielleicht nicht der übliche Stundensatz ist, sondern wo noch ein Vertrag ist, der noch ein paar Jahre alt ist und der eben noch nicht ohne so einen üblichen Stundensatz hat, da gibt es so ein paar Effekte, dass man dann merkt, oh, das ist nicht wirtschaftlich. Oder man hat irgendwo einen Festpreis gemacht, weil man dachte, ah, das ist vielleicht eine Sache, die kriegen wir schnell erledigt. Dann hat es doch länger gebraucht und da haben wir natürlich jetzt einen ganz anderen Blick drauf, auf diese kleinen Sachen, die vielleicht gar nicht so
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wirtschaftlich sind und haben da schon massiv gegengesteuert, auch im letzten Jahr. Haben auch zum Januar jetzt 2026 unsere Stundensätze alle vereinheitlicht. Und ja, das sind alles so Maßnahmen, die natürlich jetzt erst interessant sind, wenn es darauf ankommt. Dann vielleicht zu den Kosten allgemein, du hast das eben schon gesagt, die Löhne, die sind natürlich in der Zeit, wo es gut lief, massiv gestiegen, weil ich als Geschäftsführer auch keine Handhabe habe und auch keinen Grund habe, die Löhne nicht auf ein marktübliches Niveau zu heben, in dem Moment, wo es bei uns so gut läuft und wo wir
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Gewinne erwirtschaften und so weiter. Und man kann natürlich immer sagen, irgendwann wird es schlecht oder man kann auch immer sagen, im letzten Jahr war es schlecht, aber irgendwann kommt man nicht drum herum zu sagen, die Mitarbeitenden sind eben das auch wert, was sie wert sind und da muss man die Gelder anpassen. Und das ist natürlich trotzdem was, was uns jetzt auffällt. Also was jetzt natürlich ganz klar ist, dass wir ja locker als 20, 30 Prozent mehr Personalkosten haben, als wir das vor diesem großen Auftrag hatten, den wir jetzt da zuletzt gemacht haben. Und das ist natürlich über die Jahre mal
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dann gestiegen. Und dann haben wir die Freelancer angestellt, habe ich ja schon gesagt, das heißt, wir hatten überhaupt mal mehr Personal. Wir hatten jetzt so ein bisschen das Problem, gerade mit diesen AI-Geschichten, bestimmt auch schon beim Podcast gesagt, dass wir uns immer weiter hinterfragen, ob dieses Time and Material noch die richtige Abrechnungsweise ist, weil wir jetzt in einer Situation, wo wir nicht genug Aufträge haben und dann mit AI Sachen mitunter schneller machen und dann einfach fertig sind und dann aber keinen Folgeauftrag haben, dann verdienen wir einfach weniger Geld. Und dann ist ja die
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Frage, weil der Output ist dem Kunden ja trotzdem noch ein gewisses Geld wert, wie geht man damit um? Haben wir bis heute noch keinen richtigen Weg gefunden, aber das war natürlich was, was uns 2025 total beschäftigt hat, gerade zum Ende des Jahres und was wir so als Thema auf jeden Fall in 2026 auch noch mit reinnehmen. Da braucht man auf jeden Fall immer noch eine Folge zu. Genau. Und so kundentechnisch haben wir dann viele Kunden gehabt, die so direkt kein Geld bringen, weil das natürlich sehr schwierig war, so Aufträge zu finden und dann darf man sich auch nicht zu schade sein, mal einen Auftrag
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zu machen, der jetzt irgendwie vielleicht klein ist oder der technologisch nicht so spannend ist. Und das haben wir natürlich ganz viel gemacht im letzten Jahr. Ich kenne das auch von anderen Firmen, die heute pleite sind, die gesagt haben, ich bleibe wirklich bei meinem Fokus und mache nur das, was ich kann und will auch meinen Stundensatz unbedingt durchbringen. Und mein Ansatz ist ein anderer, da müssen jetzt alle Kunden ihre Ohren zumachen, aber in dem Moment, wo ich keinen Auftrag habe, kann ich besser für 20 Prozent weniger was machen, was vielleicht hinten raus noch ein größeres Potenzial hat, als dass
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ich sage, ich suche jetzt so lange, bis irgendwie das Richtige kommt und dann kommt es vielleicht nie. Also da sind wir uns jedenfalls nicht zu schade gewesen. Genau, und so haben wir relativ viele Aufträge tatsächlich gehabt und eigentlich mir auch zu viele Aufträge, die so perspektivisch was bringen. Also wir haben Sachen gemacht, wo wir am Anfang super viel Invest hatten. Ich war jetzt ja zum Beispiel kürzlich bei einem Kunden in Österreich und habe da richtig Kick-Off-Meetings gemacht und Sachen besprochen und so weiter und so fort, ohne dass ich jetzt wusste, das wird jetzt unbedingt was.
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Das kann man jetzt als Sales-Aktivität oder wie auch immer abstempeln. Aber da war jetzt auch ganz viel dabei, wo wir wirklich schon aktiv programmiert haben, um für den Kunden in Vorleistung zu gehen, um perspektivisch an Aufträge dran zu kommen. Und im Nachhinein würde ich sagen, ist das so 50-50. Die Hälfte davon stellt sich als gute Maßnahme raus, weil zum Teil das auch unsere Kunden heute schon geworden sind. Und manche Sachen denke ich, da haben wir uns wahrscheinlich so ein bisschen verrannt oder haben wir ein bisschen Aufwand in Sachen reingesteckt, die hinten raus nicht viel gebracht haben, hätten wir
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unseren Fokus bestimmt anders legen können. Genau, und dann haben wir unsere Fühler wirklich in alle Richtungen ausgestreckt und haben zum Beispiel auch so Sachen gemacht, wie dass wir Shopware-Plugins entwickelt haben. Und da war ich total begeistert von der Idee zu sagen, wir machen sowieso für Kunden Custom-Shopware-Plugins, lass uns die doch in den Store bringen und lass uns sie doch verkaufen. Und gerade so bei Shopware sind die Plugins ja super teuer. Und da habe ich gedacht, ah, das könnte auch irgendwie ein cooles Geschäft sein, hat man auch ein Produkt, ist unabhängig von den ganzen AI-Geschichten
Shopware-Plugins
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und so weiter und so fort. Ja, turns out, klappt gar nicht, weil Shopware so ein System hat, wenn man dann ein Plugin einreicht, wird das geprüft, nicht nur auf Qualität, sondern auch, ob schon Wettbewerber im Markt sind. Und dann haben wir ein richtig geiles Plugin gebaut, was auch viel mehr konnte als das, was die Plugins können, die schon im Store waren. Aber wir haben dann die freundliche Nachricht von den Shopware-Mitarbeitenden bekommen, dass es da schon Lösungen gibt. Und egal, wie schlecht die sind, wie dusselig die programmiert sind oder wie perfekt die auf den Anwendungsfall von Kunden
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passen, in dem Moment, wo es schon was anderes gibt, kommt man da einfach nicht rein. Und das finde ich so was von haarsträubend. Und das ist so eine Katastrophe für dieses Shopware-Ökosystem, weil das muss doch davon leben, dass es Konkurrenz gibt. Und wenn ein besseres Plugin auf den Markt kommt, dass das eben dann auch mehr gekauft wird. Und das heizt doch irgendwie den Wettbewerb an. Also das fand ich so erschreckend. Und ja, hätte ich nie mitgerechnet, aber das hat nicht geklappt. Sollte man meinen, dass die da auch hinterher sind, einen gut kuratierten Shop zu haben. Ja, und so haben wir dann
Maßnahmen zur Gewinnsteigerung
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einerseits so schon gestiegene Kosten gehabt, was so Personal und so weiter angeht. Und eben über die Jahre so ein Apparat aufgebaut, was jetzt aber wilder anders ist. Und auf der anderen Seite aber in dieser Marktlage eigentlich auch keine Möglichkeit gehabt, Stundensätze zum Beispiel zu erhöhen. Weil in dem Moment, wo es wirtschaftlich schlecht läuft, und das merken natürlich nicht nur wir, sondern das merken auch unsere Kunden ja aus ganz verschiedenen Branchen, können wir jetzt nicht hingehen und sagen, oh, wir müssen jetzt übrigens 20 Prozent mehr Stundensatz nehmen, weil unsere Personalkosten
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gestiegen sind und so. Natürlich könnte man das machen. Aber ich bin ja relativ nah an unseren Kunden dran und kann auch so in gewisser Weise einschätzen, was haben die für Budgets und so. Und das ist im Moment nicht denkbar. Also ich habe schon gesagt, dass wir unsere Stundensätze angeglichen haben. Da geht es aber eher darum, dass wir die Kunden, die noch einen sehr niedrigen Stundensatz haben, jetzt mal auf den allgemeinen Stundensatz heben. Aber im Allgemeinen haben wir eigentlich keine Handhabe, diesen Stundensatz zu erhöhen. Und das ist natürlich irgendwie eine schlechte Kombination. Das ist ein bisschen die
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Frage, an welcher Stellschraube man denn dann stellen kann. Weil man kann einerseits die Gehälter nicht runterstellen, andererseits die Löhne, also die Stundenkosten nicht so richtig raufstellen. Das heißt, die einzige Lösung, die eigentlich fast nur bleibt, ist einfach mehr Aufträge rein zu bekommen. Und dann hat man wieder diese Schwierigkeit, die du schon angesprochen hast mit diesen Upfront Investitionen. Auch wenn man dann so ein Projekt übernimmt von einem Kunden, mit dem man sich einig geworden ist, muss man ja erstmal relativ viel Leistung reinbringen, bis das irgendwie so aufgestellt ist, dass man damit auch
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vernünftig arbeiten kann. Total. Wir haben jetzt übrigens nur noch fünf Minuten Zeit, Felix. Da ist die Frage, wie wir das jetzt zu einem sauberen Abschluss bringen. Ich habe das Gefühl, da ist noch eine ganz spannende Diskussion drin, die wir eigentlich fast täglich unter uns beiden haben. Nämlich, an welchen Stellschrauben man denn da wie überhaupt drehen kann und was überhaupt Metriken sind, um zu entscheiden, wie es gerade in der Firma läuft. Aber ich fürchte, da haben wir jetzt keine Zeit mehr für. Ja, ich habe einen Vorschlag für dich. Wir schließen so ein bisschen diesen Rückblick auf 25
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noch ab und verlegen den Ausblick für 2026, zumindest zu großen Teilen, auf eine neue Folge. Das finde ich gut. Da müssen wir dir aber auch zeitnah machen. Ja, genau. Du hast jetzt gesagt, das ist natürlich jetzt schwierig, mehr Umsatz zu machen, wenn man den Stundensatz nicht erhöhen kann und ich weiß gar nicht mehr, was ein anderer Punkt war. Naja, Löhne kann man auch nicht reduzieren, so ohne weiteres. Genau so, genau richtig. Und das heißt, die einzige Schraube, an der wir massiv gedreht haben, ist halt, dass wir geguckt haben, dass wir effizienter werden, dass die Leute durchgehend ausgelastet sind bei uns.
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42:26
Und das war schon zum Teil auch schwierig für mich, weil ich nie derjenige war, der die Mitarbeitenden gepusht hat, auf abrechenbare Stunden gepusht hat. Und ich habe, glaube ich, in den letzten acht Monaten so viel auf abrechenbare Stunden geguckt, wie noch nie. Ich hoffe, dass das nicht zu sehr bei den Mitarbeitenden angekommen ist. Aber natürlich ist das ein Thema, dass wenn jemand, ich sage mal, 120 Stunden im Monat arbeitet, dann ist es natürlich toll, wenn wir davon auch 100 Stunden abrechnen können. Und da so dieses Fingerspitzengefühl zu haben, das war ganz schwierig und war aber einer der Aufgaben, wo
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42:58
du mir auch viel geholfen hast. Und das haben wir, glaube ich, gut hingekriegt, dass wir da zumindest mal eine deutliche Tendenz Richtung, wir können mehr abrechnen, wir rechnen konsequenter ab. Alles total fair, aber ich glaube, vorher ist auch viel unter den Tisch gefallen, so was man nicht abgerechnet hat, was man aber hätte abrechnen können. Und wenn dann jemand einen Tag sechs, acht Stunden arbeitet und davon nur vier abrechnet, dann haben wir dem Kunden letztlich Zeit geschenkt. Und das ist auch in einem gewissen Grad okay, aber das mussten wir zwangsläufig ein bisschen eingrenzen, weil es sonst einfach für uns
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nicht wirtschaftlich ist. Und also an dieser Effizienz zu arbeiten, dass die Leute wirklich einigermaßen durcharbeiten können, das war so die Stellschraube, an der wir glaube ich am meisten gemacht haben im letzten Jahr. Also vielleicht, um das zusammenzufassen, den erwarteten Sturzflug im Anfang 2025 haben wir stabilisiert, sodass er uns über das Jahr getragen hat. Und jetzt müssen wir mit dieser Beruhigung, die dadurch eingetreten ist, sinnvolle Systeme finden, um das jetzt für 2026 auch, also mal mindestens zu halten und vielleicht wieder sogar ein bisschen den Steuerknüppel nach oben zu ziehen.
Fazit
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Ganz genau. Ja, warte, man zieht die nach hinten und dann steigt das Flugzeug nach, dass das Flugzeug hochgeht, will ich sagen. Ja, und das ist natürlich cool, weil wir wirklich viele neue Kunden gewonnen haben und da können wir nochmal eine Eigenfolge machen, das ist eher 2026, dass wir jetzt viele Kunden haben, die aber nicht unbedingt einen Vollzeitentwickler benötigen und schon gar nicht mehrere, sondern dann viele Aufträge, die so 40, 50 Stunden im Monat haben, machen wir eine eigene Folge dazu, wie wir damit umgehen. Was aber interessant ist, dass wir es wirklich geschafft haben, unsere Kundenlandschaft so zu
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44:31
diversifizieren, sage ich mal, wir haben nicht mehr diese Wahlkunden, die ich am Anfang angesprochen habe. Unser größter Kunde in 2025 hat 31 Prozent vom Umsatz gemacht und das finde ich okay, muss ich sagen. Und das wird jetzt in 2026 eher nochmal etwas weniger werden, was den größten Kunden angeht. Ich würde mal vermuten, dass keiner mehr als 25 Prozent Umsatz macht. Das hat neben ganz vielen Nachteilen eben den großen Vorteil, wir sind nicht mehr von bestimmten Kunden abhängig. Und um jetzt mal mit Blick auf die Zeit wirklich so ein Fazit für mich unter die ganze Geschichte zu machen, mir gibt das ein
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45:05
Wahnsinnsselbstvertrauen in der Firma, weil so eine Situation zu meistern mit allen Faktoren, die wir jetzt gesagt haben und da durchzukommen mit einer schwarzen Null und zu sagen, wenn es darauf ankommt, sind wir da. Bei mir, bei der ganzen Belegschaft, wir können jeden Auftragsausfall verkraften, wir können jeden Kundenausfall verkraften. Das stimmt mich wahnsinnig positiv für alles, was da so kommt. Ich sag mal, danke Felix für die Offenheit bis hierher. Da waren schon ein paar spannende Punkte auch für mich dabei. Wir machen auf jeden Fall, wie gesagt, nochmal einen Anschluss-Podcast, vielleicht
Outro
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sogar ein bisschen kurzfristiger als unser üblicher Rhythmus, wo wir jetzt den Ausblick vielleicht auf dieses Jahr mal trauen oder die spannenden Diskussionen, die wir so im Büro führen, mal hier aufnehmen. Bis dahin, danke fürs Zuschauen, liebe Menschen da draußen, danke fürs Reden, lieber Felix. Sehr gerne. Und bis zum nächsten Mal. Mach's gut, Kay. Ciao, ciao.
Nebenan im Webcafé
Alle zwei Wochen montags eine neue Folge über Webentwicklung, Codequalität und die Art, wie wir zusammenarbeiten.
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